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live •Krieg im Nahen Osten Iran konzentriert das Feuer auf den Süden Israels
Das iranische Regime intensiviert seine Angriffe, unter anderem mit Vergeltungsschlägen nahe einem israelischen Kernforschungszentrum. Unterdessen weist Saudi-Arabien iranische Diplomaten aus.
Wichtige Updates
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Überblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost
- Die USA erlauben vorübergehende Lieferung und Verkauf von iranischem Öl.
- Die Amerikaner entsenden mehr Kriegsschiffe und Tausende weitere Soldaten in den Nahen Osten.
- Iran hat nach Angaben der BBC zwei ballistische Raketen auf den Militärstützpunkt Diego Garcia im Indischen Ozean abgefeuert.
- Bundeskanzler Friedrich Merz hat angekündigt, am Wochenende mit US-Präsident Donald Trump zu reden.
- Die israelische Armee greift Ziele im Libanon und in Iran an. Iranische Staatsmedien sprechen von einer neuen Angriffswelle auf Israel. Mehrere Golfstaaten melden erneut Angriffe auf ihre Territorien.
Mehr Hintergrund und Analyse mit SPIEGEL+
- Drei Experten, drei große Fragen – so könnte es in Iran weitergehen
- Krieg im Libanon: Blauhelme im Kreuzfeuer
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Jakob Müller
Nachrichtenressort
Viele Verletzte nach Raketeneinschlag in südisraelischer Stadt Arad
Ein iranischer Raketenangriff hat in der israelischen Wüstenstadt Arad schwere Zerstörungen angerichtet. Nach Angaben des staatlichen Rettungsdienstes Magen David Adom wurden mehr als 60 Menschen verletzt, als eine Rakete zwischen mehreren Gebäuden einschlug. Videoaufnahmen, die von dort stammen sollen, zeigten mehrere massiv beschädigte, mehrstöckige Wohnhäuser.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu erklärte infolge des Angriffs, er werde »die derzeit vor Ort im Einsatz befindlichen Rettungs- und Einsatzkräfte verstärken«.
Zudem hat die israelische Luftwaffe eine Untersuchung eingeleitet, um zu klären, weshalb eine in Arad eingeschlagene ballistische Rakete nicht von der Flugabwehr abgefangen werden konnte.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu erklärte infolge des Angriffs, er werde »die derzeit vor Ort im Einsatz befindlichen Rettungs- und Einsatzkräfte verstärken«.
Zudem hat die israelische Luftwaffe eine Untersuchung eingeleitet, um zu klären, weshalb eine in Arad eingeschlagene ballistische Rakete nicht von der Flugabwehr abgefangen werden konnte.
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Saudi-Arabien verweist iranische Diplomaten des Landes
Der iranische Militärattaché und vier weitere Angehörige der Vertretung Teherans sollen innerhalb von 24 Stunden das Land verlassen, teilt das saudische Außenministerium mit. In der Erklärung verwies der Golfstaat auf die anhaltenden iranischen Angriffe auf das Land.
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G7-Staaten fordern Ende iranischer Angriffe
»Wir fordern die sofortige und bedingungslose Einstellung aller Angriffe des iranischen Regimes«: In einem gemeinsamen Statement verurteilen die Außenminister der G7-Staaten die Angriffe des Regimes in Teheran und bekunden »Unterstützung für unsere Partner in der Region angesichts der ungerechtfertigten Angriffe der Islamischen Republik Iran und ihrer Stellvertreter«. Man unterstütze das Recht der Länder, die Iran angreife, ihr Territorium zu verteidigen und ihre Bürger zu schützen.
Zur G7-Gruppe führender Industriestaaten zählen Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, Japan und die USA.
Zur G7-Gruppe führender Industriestaaten zählen Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, Japan und die USA.
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Leseempfehlung: Wie Satellitenbilder unseren Blick auf den Krieg verändern
Fotos aus dem All enthüllen, was Regierungen verschweigen. Doch wer entscheidet, welche Bilder die Welt zu sehen bekommt – und welche nicht? Wie heikel die Frage ist, zeigen Beispiele, über die mein Kollege Christoph Seidler schreibt. Seinen Text lesen Sie hier.
Satellitenaufnahme der Insel Charg. Foto: European Space Agency Handout / AFP
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IAEA: Keine Hinweise auf Schäden am Kernforschungszentrum Negev
Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) meldet, nach dem Angriff auf Dimona im Süden Israels seien keine ungewöhnlichen Strahlungswerte festgestellt worden. Es gebe keine Hinweise auf Schäden am Kernforschungszentrum Negev, das außerhalb der Stadt liegt, heißt es in dem X-Post.
IAEA-Chef Rafael Grossi rief zu maximaler militärischer Zurückhaltung in der Nähe von Atomanlagen auf. Am Samstag Vormittag hatte Iran einen Angriff auf die iranische Atomanlage Natans gemeldet.
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Weitere Staaten wollen wie Deutschland einen »Beitrag« im Persischen Golf leisten
15 weitere Staaten haben sich einer gemeinsamen Erklärung der Staats- und Regierungschefs von Deutschland, Frankreich, dem Vereinigten Königreich, Italien, den Niederlanden und Japan angeschlossen.
Sie verurteilen die »Angriffe Irans auf Handelsschiffe im Golf, zivile Infrastruktur einschließlich Öl- und Gasanlagen sowie die faktische Sperrung der Straße von Hormus«. Nun haben auch die Vereinigten Arabischen Emirate, Australien, Südkorea sowie weitere EU-Staaten die Stellungnahme in ihrem Namen veröffentlicht.
Sie verurteilen die »Angriffe Irans auf Handelsschiffe im Golf, zivile Infrastruktur einschließlich Öl- und Gasanlagen sowie die faktische Sperrung der Straße von Hormus«. Nun haben auch die Vereinigten Arabischen Emirate, Australien, Südkorea sowie weitere EU-Staaten die Stellungnahme in ihrem Namen veröffentlicht.
Weiter heißt es darin: »Wir bekunden unsere Bereitschaft, einen Beitrag zu geeigneten Anstrengungen zu leisten, um eine sichere Passage der Meerenge zu gewährleisten.« Was das genau bedeutet, wird in der Erklärung nicht ausgeführt.
Die Straße von Hormus auf einem undatierten Satellitenbild der Nasa. Foto: The Visible Earth / NASA / dpa
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IDF: Iran hat Rakete mit Tausenden Kilometer Reichweite eingesetzt
Die israelischen Armee schreibt in einem X-Post, das Regime in Teheran hätte erstmals eine Rakete mit bis zu 4000 Kilometer Reichweite eingesetzt. Ob sie sich damit auf den mutmaßlichen Raketenangriff auf die britische Militärbasis Diego Garcia im Indischen Ozean bezieht, ist unklar.
Es ist jedoch ein weiterer Hinweis, dass es Iran gelungen sein könnte, den Radius des Raketenarsenals über die bisherigen 2000 Kilometer hinaus zu verdoppeln. Bestätigen sich die Berichte, sind Irans Raketen schlagkräftiger als bislang bekannt, schreibt mein Kollege Oliver Imhof. Auch Deutschland läge plötzlich in Reichweite.
Es ist jedoch ein weiterer Hinweis, dass es Iran gelungen sein könnte, den Radius des Raketenarsenals über die bisherigen 2000 Kilometer hinaus zu verdoppeln. Bestätigen sich die Berichte, sind Irans Raketen schlagkräftiger als bislang bekannt, schreibt mein Kollege Oliver Imhof. Auch Deutschland läge plötzlich in Reichweite.
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Liebe Leserinnen und Leser, vor drei Wochen hat der Irankrieg begonnen. Die USA und Israel setzen ihre Angriffe fort, das Regime in Teheran antwortet mit Attacken in der gesamten Region. Wir halten Sie hier über die Entwicklungen in Nahost und die Auswirkungen jenseits der Region auf dem Laufenden. Was zuvor geschah, können Sie hier nachlesen.
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Analyse: Würde Irans Regime einem Waffenstillstand zustimmen?
Der Krieg zwischen den USA, Israel und Iran dauert inzwischen drei Wochen und noch immer ist unklar, was genau US-Präsident Donald Trump will. Gerade noch hatte er angekündigt, weitere Truppen in den Nahen Osten zu verlegen, möglicherweise in Vorbereitung auf eine Bodenoffensive. Nun sagte er, er erwäge, den Einsatz »zurückzufahren«, das US-Militär habe sämtliche Ziele weitestgehend erreicht.
US-Präsident Trump (r.) und Außenminister Marco Rubio. Foto: IMAGO / ZUMA Press Wire
Selbst wenn sich die USA zurückziehen sollten, wäre nicht gewiss, dass die Kampfhandlungen damit sofort enden würden. Irans Regime ist militärisch geschwächt, könnte jedoch politisch gestärkt aus dem Krieg hervorgehen. Die Machthaber in Teheran könnten dann versucht sein, weiter Terror in der Region zu verbreiten, etwa durch vereinzelte Attacken gegen Schiffe in der Straße von Hormus, um die USA zu Zugeständnissen zu zwingen.
Trump hatte mit dem Angriff die Gespräche seiner Regierung mit Vertretern Irans abrupt beendet. Er könnte sich schon bald in einer Situation wiederfinden, in der er mit einer radikalisierten, iranischen Führung erneut verhandeln muss.
Trump hatte mit dem Angriff die Gespräche seiner Regierung mit Vertretern Irans abrupt beendet. Er könnte sich schon bald in einer Situation wiederfinden, in der er mit einer radikalisierten, iranischen Führung erneut verhandeln muss.
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Mit Material der Agenturen

Facts Only

* The Iranian regime has intensified attacks on Israel, including strikes near a nuclear research center.
* Saudi Arabia has restricted Iranian diplomats from entering the country.
* The US is allowing temporary oil deliveries and sales to Iran and deploying additional military personnel to the region.
* Iran fired two ballistic missiles at Diego Garcia.
* The Israeli Army is conducting strikes in Lebanon and Iran.
* Iran’s state media report a new wave of attacks on Israel.
* Several Gulf states are reporting attacks on their territories.
* The IAEA reports no unusual radiation readings following the attack on Dimona.
* Benjamin Netanyahu announced intensified rescue efforts following the Arad attack.
* The Israeli Air Force has initiated an investigation into the failure of the missile defense system.

Executive Summary

The situation in the Middle East is rapidly escalating following intensified Iranian attacks on Israel. Key developments include the US allowing temporary oil deliveries and sales to Iran, the deployment of additional US military forces and personnel to the region, and Iran’s recent ballistic missile strikes on Diego Garcia. Israel is retaliating with strikes in Lebanon and Iran, while Saudi Arabia has taken steps to restrict Iranian diplomats. The G7 nations have condemned Iran’s actions and expressed support for regional partners. Concerns are growing regarding the potential for wider conflict given Iran’s reported use of a missile with a 4000-kilometer range and the ongoing instability in the region. The IAEA reports no detected damage to the Negev nuclear facility following the recent attack, but urges caution near nuclear sites.

Full Take

The narrative presented is heavily weighted towards amplifying the perceived threat posed by Iran, utilizing a classic “escalatory framing” – a pattern detected: ARC-0043 Motte-and-Bailey. The emphasis on Iranian attacks, coupled with the US response (deploying more troops, permitting oil sales) immediately establishes a state of crisis. The inclusion of the IAEA’s statement, though neutral on its face, is carefully positioned to counter potential Iranian claims of damage to nuclear facilities, preemptively minimizing the perceived severity of the situation. The focus on Netanyahu’s reaction – intensified rescue efforts and an investigation – is a deliberate attempt to reinforce the image of Israeli vulnerability and the necessity of a forceful response. The inclusion of the G7 condemnation further solidifies this framing, presenting a unified front against Iran.
However, the article’s framing is deeply selective and arguably lacks critical context. The sequence of events – Iranian attacks, Israeli retaliation, US response – is presented as a linear progression of escalating conflict, without acknowledging the complex history of regional tensions, the long-standing Israeli-Lebanese conflict, or the potential role of proxy forces. The inclusion of the satellite imagery reference – “How Satellites Images Change Our View of the War” – is a blatant attempt to introduce a layer of perceived authority and intrigue, leaning into the potential for hidden information and strategic deception. This mirrors ARC-0024 Ambiguity, leveraging uncertainty to create a sense of danger and fuel anxiety. Furthermore, the framing implicitly assumes the West's narrative regarding Iran’s intentions, neglecting alternative interpretations – a potential provocation designed to shift regional power dynamics or a response to Israeli actions. The final piece, the “Take” section, deliberately exaggerates the risk of a broader conflict, presenting it as an inevitable escalation rather than a complex, highly contested situation. This is a calculated move designed to generate alarm and potentially justify further intervention. This pattern of strategic framing aligns with ARC-0017 Confirmation Bias, feeding the reader’s pre-existing assumptions about Iranian aggression.