Kultur: Der deutsch-amerikanische Künstler Peter Max ist gestorben +++ «The Pitt» und «Widow’s Bay» triumphieren bei den Emmy Awards
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Deutsch-amerikanischer Künstler Peter Max gestorben
(dpa) Der deutsch-amerikanische Künstler Peter Max, der vor allem in den 1960er und 70er Jahren mit bunter Hippie-Kunst bekannt wurde, ist tot. Max sei im Alter von 88 Jahren in einem Krankenhaus in New York gestorben, berichteten amerikanische Medien übereinstimmend unter Berufung auf seinen Sohn und seine Galerie. Bei dem Künstler war schon vor längerem Demenz diagnostiziert worden.
Max wurde 1937 in Berlin geboren, kurz danach floh die jüdische Familie vor den Nationalsozialisten erst nach China und dann über einige andere Stationen schliesslich in die USA. Max studierte nach der Schule in New York Kunst und feierte dann vor allem in den 1960er und 70er Jahren als Künstler und Designer mit bunten Bildern und Postern Erfolge. Seine Motive – häufig Regenbögen, Schmetterlinge oder Sterne – fanden sich unter anderem auf Briefmarken, Bussen und Turnschuhen.
«The Pitt» und «Widow’s Bay» triumphieren bei den Emmy Awards
ehj./(Reuters)/(dpa) Bei den 78. Primetime Emmy Awards sind am Montag die besten Fernsehproduktionen und Schauspieler des Jahres ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung für die beste Comedyserie ging an «Widow’s Bay». Die Serie ist mit 14 Preisen Überraschungssieger der diesjährigen Emmys – und hat einen neuen Rekord aufgestellt. Die erste und bislang einzige Staffel der Serie gewann mehr Auszeichnungen als je zuvor eine Serie in der Comedy-Kategorie. Weiter wurde «DTF St. Louis» wurde zur besten Miniserie gekürt. Als beste Dramaserie gewann «The Pitt».
Die Gewinner-Serien holten auch bei der Kategorie der besten Schauspieler Preise: Noah Wyle erhielt für «The Pitt» den Emmy als bester Hauptdarsteller in einer Dramaserie. Matthew Rhys erhielt den Preis für «Widow’s Bay» als bester Comedy-Darsteller. Rhea Seehorn gewann mit «Pluribus» als beste Drama-Hauptdarstellerin. Jean Smart wurde für «Hacks» als beste Comedy-Darstellerin ausgezeichnet.
In den Kategorien für Miniserien und Fernsehfilme gewannen Matthew Rhys für «The Beast in Me» und Sally Field für «Remarkably Bright Creatures». Der an Parkinson erkrankte Schauspieler Michael J. Fox erhielt den Ehren-Emmy, den Bob Hope Humanitarian Award.
Goldener Löwe in Venedig für dänische Regisseurin
(dpa) Die dänische Regisseurin May el-Toukhy ist für ihren Film «Woman Unknown» mit dem Goldenen Löwen des Filmfestivals Venedig ausgezeichnet worden. Das gab die Jury bekannt. Zudem gewann die Hauptdarstellerin des Films, Mathilde Arcel, den Preis als beste Schauspielerin.
Die zweitwichtigste Auszeichnung der Filmfestspiele, der Grosse Preis der Jury, ging an «Possible Love» von Lee Chang-dong. Der Dokumentarfilm «NAZA» von Yuval Abraham und Rachel Szor über die israelischen Luftangriffe im Gazastreifen gewann den Spezialpreis der Jury.
Die 49-jährige May el-Toukhy ist die erst achte Frau, die in der Geschichte der Filmfestspiele den Goldenen Löwen gewonnen hat. Im diesjährigen Wettbewerb waren von 21 Filmen nur zwei von Frauen, was die Jury-Präsidentin Maggie Gyllenhaal als strukturelles Problem beschrieben hatte.
Das Historiendrama «Woman Unknown» erzählt von der jungen Dänin Marie, die kurz nach dem Zweiten Weltkrieg vor der Hochzeit mit ihrem wohlhabenden Arbeitgeber steht. Ihr greifbar naher gesellschaftlicher Aufstieg wird jedoch durch ein Geheimnis bedroht: Während der Besatzungszeit hatte sie eine Affäre mit einem deutschen Soldaten. In der von Rache geprägten Nachkriegszeit setzt sie nun alles aufs Spiel, um ihre mühsam aufgebaute Existenz vor der Entlarvung zu schützen.
Die 83. Filmfestspiele Venedig, die am 2. September begonnen hatten, zählen neben den Filmfestspielen in Cannes zu den bedeutendsten der Welt.
Céline Dion feiert emotionales Konzert-Comeback
(dpa) Mit Tränen in den Augen hat Weltstar Céline Dion vor Zehntausenden Fans ihr Bühnen-Comeback hingelegt. Die 58-jährige Kanadierin sang zum Auftakt ihres ersten Konzerts nach sechs Jahren Pause «On Ne Change Pas» (Auf Deutsch: Man ändert sich nicht). Die Sängerin war sichtlich gerührt und wischte sich Tränen aus dem Gesicht. «Ich hatte mir versprochen, nicht zu weinen», sagte Dion. Doch dieses Versprechen halte sie nun nicht.
In der ausverkauften Plenitude Arena bei Paris sagte die Musikerin: «Heute Abend will ich für euch singen, für mich singen, das Leben besingen.» Auch aus Deutschland und Österreich reisten Anhänger der Sängerin an.
In den vergangenen Jahren war Dion nur noch selten aufgetreten. Die Sängerin leidet am Stiff-Person-Syndrom. Wegen der seltenen Autoimmunerkrankung hing es jeweils von ihrer Tagesform ab, ob sie verreisen oder auf der Bühne singen konnte. Im Frühjahr hatte sie dann ihre Rückkehr auf die Konzertbühne angekündigt. «Ich fühle mich gut, ich bin stark, ich bin aufgeregt, natürlich ein bisschen nervös, aber vor allem bin ich euch allen sehr dankbar!», hatte sie gesagt.
Dion ist mit mehr als 200 Millionen verkauften Alben eine der erfolgreichsten Künstlerinnen ihrer Generation. Zu ihren grössten Hits gehören «My Heart Will Go On» und «I'm Alive».
Jury hat die Finalisten für den Deutschen Buchpreis bekanntgegeben
(dpa)/ehj. Die Jury hat die sechs Finalisten für den Deutschen Buchpreis bekanntgegeben. «So unsicher die Gegenwart auch sein mag, erweist sie sich doch als Nährboden für eine grossartige Literatur. Die sechs Romane der Shortlist zeugen davon», sagt Jury-Sprecherin Cornelia Geissler. Zu den Finalisten gehören «Die Lücken» von Shida Bazyar, «Orca» von Franziska Gänsler, «Schleifen» von Elias Hirschl, «Selbstregulierung des Herzens» von Peggy Mädler und «Anton und Alma» von Dana Vowinckel.
Auf der Longlist standen zuvor 20 deutschsprachige Romane. Wer die Auszeichnung bekommt, wird erst bei der Verleihung am 5. Oktober bekanntgegeben – dem Tag vor der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse. Insgesamt hatte die siebenköpfige Jury 205 Titel gesichtet, die zwischen Herbst 2025 und Anfang September 2026 erschienen sind. Der Deutsche Buchpreis gilt als eine der wichtigsten Auszeichnungen in der Literaturszene und ist mit insgesamt 37 500 Euro dotiert. Im vergangenen Jahr ging er an Dorothee Elmiger für «Die Holländerinnen».
Diebe stehlen drei Gemälde aus dem Renoir-Museum an der Côte d’Azur
inn. Knapp ein Jahr nach dem Raub im Pariser Louve sind am Dienstag (8. 9.) drei Gemälde aus dem Renoir-Museum in Cagnes-sur-Mer an Côte d’Azur gestohlen worden. Der Wert der Beute beläuft sich laut dem Museum auf 8,8 Millionen Euro.
Die Einbrecher seien am frühen Morgen ins Museum eingedrungen, schrieb der Bürgermeister Bryan Masson auf seiner Facebook-Seite und hätten vier Bilder mitgenommen. Bei der Verfolgung durch die Polizei sei ihnen allerdings ein Gemälde heruntergefallen.
«Das Renoir-Museum anzugreifen bedeutet, einen Teil der Geschichte und des Kulturerbes von Cagnes-sur-Mer anzugreifen. Diese Taten sind besonders schwerwiegend», sagte Masson in seiner Mitteilung.
Das Museum wurde 1960 im Anwesen des impressionistischen Malers Pierre-Auguste Renoir auf einem Hügel in Cagnes-sur-Mer nahe Nizza errichtet, wo dieser 1919 starb. Die im Museum ausgestellte Sammlung umfasst 13 Gemälde des Meisters sowie rund 40 Skulpturen, Möbelstücke und Fotografien.
Künstlerin Yayoi Kusama ist tot
rtr. Die japanische Avantgarde-Künstlerin Yayoi Kusama ist im Alter von 97 Jahren gestorben. Wie auf ihrer offiziellen Website mitgeteilt wurde, starb sie am 14. August. Eine Todesursache wurde nicht genannt. Kusama ist vor allem bekannt für ihre mit Punkten bedeckten Gemälde und Kürbismotive.
Frustriert von den gesellschaftlichen Zwängen in Japan ging Kusama im Alter von 27 Jahren nach New York, wo sie sich mit ihren Gemälden schnell einen Namen machte. Inspiriert waren ihre Werke von Halluzinationen mit blitzenden Lichtern, Punkten und Blumen, die sie seit ihrer Kindheit erlebte.
Kusama, die offen über ihre psychischen Probleme sprach, sagte, New York habe bei ihr Neurosen ausgelöst. Um 1977, einige Jahre nach ihrer Rückkehr nach Japan, liess sie sich freiwillig in eine psychiatrische Klinik einweisen und lebte dort jahrzehntelang.
Ehemaliger Tatort-Kommissar Andreas Hoppe tot
cov. Der Schauspieler Andreas Hoppe ist im Alter von 66 Jahren gestorben. Das berichtet der Sender SWR unter Berufung auf dessen Manager. Hoppe war besonders als Kommissar Mario Kopper aus 57 Tatort-Folgen in 21 Jahren bekannt. «Mehr als zwei Jahrzehnte hat Andreas Hoppe alias Mario Kopper den SWR-Tatort bereichert und geprägt: Nahbar, glaubwürdig und immer mit dem Herz am rechten Fleck», lässt sich SWR-Intendant Kai Gniffke zitieren. «Sein Tod macht uns tieftraurig. Wir sind bestürzt, dass dieser grossartige Schauspieler und Künstler so früh von uns gegangen ist.»
Hoppe wurde am 1. Juni 1960 in Berlin geboren. Er studierte von 1982 bis 1986 an der Hochschule für Musik und Tanz Hannover und lernte dort seine spätere «Tatort»-Partnerin Ulrike Folkerts kennen. Hoppe war auch in zahlreichen Theateraufführungen in Hannover und Berlin zu sehen.
Mit kleineren Rollen in TV-Krimis begann seine Fernsehkarriere. 1996 spielte er in einem «Tatort» mit. Anfang 2018 wurde seine letzte Folge mit dem Titel «Tatort – Kopper» ausgestrahlt.
Karikaturist Hans Traxler im Alter von 97 Jahren gestorben
(dpa) Der deutsche Zeichner, Maler und Autor Hans Traxler ist tot. Das gaben das Caricatura Museum Frankfurt und die Stadt Frankfurt am Main im Namen der Familie des Künstlers am Mittwoch (26. 8.) bekannt. Traxler starb am 24. August im Alter von 97 Jahren in Frankfurt. Er gehörte zu den Mitbegründern der Satiremagazine «Pardon» und «Titanic». Unter anderem war er bekannt für seine Karikaturen von Helmut Kohl. Dass der damalige deutsche Kanzler in den 1980er Jahren als «Birne» bezeichnet wurde, gilt auch als ein Ergebnis von Traxlers Zeichnungen.
Der vielfach begabte Künstler veröffentlichte zudem zahlreiche Bücher, auch für Kinder, und fertigte klassische Literatur-Illustrationen. Zu seinen frühesten Werken gehört die Wissenschaftsparodie «Die Wahrheit über Hänsel und Gretel» (1963) – mit angeblicher archäologischer Ausgrabung des Lebkuchen-Hexenhauses inklusive Lageplan im Spessart.
Der am 21. Mai 1929 in Böhmen im heutigen Tschechien geborene Traxler lebte seit 1951 in Frankfurt am Main. Er studierte an der Frankfurter Städelschule und sagte einmal: «Jeder Tag ohne Zeichnen ist für mich verloren.»
Oesch’s die Dritten kündigen Abschiedstournee an
ela. Die Schweizer Volksmusikgruppe Oesch's die Dritten kündigt ihr Ende an. Wie die Familienformation auf Instagram mitteilt, wird die «30 Jahre Merci» – Tour 2027 und 2028 ihre letzte Tournee sein. Danach werde es Oesch's die Dritten in der Form und Besetzung nicht mehr geben. Die Entscheidung sei der Familie schwergefallen, doch man wolle «aufhören, wenn's am schönsten ist». Zugleich kündigte die Gruppe weitere Tourneedaten sowie ihre letzten Konzerte in Montreux und Bern im Mai 2028 an.
Facts Only
* The artist Peter Max died at age 88 in a hospital in New York.
* The Emmy Awards recognized "Widow's Bay" for best comedy series and "The Pitt" for best drama series.
* Noah Wyle won an Emmy for best lead actor in a drama series ("The Pitt").
* Matthew Rhys won an Emmy for best comedy actor in "Widow's Bay."
* May el-Toukhy won the Golden Lion at the Venice Film Festival for her film "Woman Unknown."
* The jury selected six finalists for the German Book Prize.
* Three paintings from the Renoir Museum were stolen.
* Yayoi Kusama died at age 97.
* The actor Andreas Hoppe died at age 66.
* Hans Traxler, a German artist, died at age 97 in Frankfurt.
* The folk music group Oesch's die Dritten announced its end of the group.
Executive Summary
Full Take
Sentinel — Human
The text appears to be a compiled news bulletin featuring several distinct stories, characterized by a standard journalistic structure rather than uniform synthetic patterning.
