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Preise für Sprit, Gas und Strom leicht gesunken, aber weiter auf hohem Niveau – die aktuellen Zahlen zur Energieversorgung in Deutschland
Wie wirken sich Energiewende und globale Krisen auf Strom- und Gaspreise aus? Hier gibt es jeden Tag die aktuellen Zahlen.
Wer heute einen Gas- oder Stromvertrag abschliesst, zahlt immer noch mehr als vor der Energiekrise. Die folgende interaktive Karte zeigt die tagesaktuellen Strom- und Gaspreise für eine vierköpfige Familie in Ihrem Ort sowie einen Vergleich mit dem Vorkrisenniveau.
In Deutschland wird jede zweite Wohnung von einer Gasheizung versorgt; hinzu kommen 7 Prozent, die über Fernwärme mit Erdgas beheizt werden. Der grösste Verbraucher ist allerdings die Industrie.
Auch die jüngste Eskalation im Nahen Osten schlägt sich inzwischen in höheren Gas- und Strompreisen für private Haushalte nieder.
Deutsche Stromkunden profitieren davon, dass die in letzter Zeit stark gestiegene EEG-Umlage inzwischen aus Steuermitteln finanziert wird, Gaskunden wiederum davon, dass der Bund die Kosten der in der Krise eingeführten Gasspeicherumlage übernimmt. Ohne diese Massnahmen wären Strom und Gas noch teurer.
Warum ist Strom ausgerechnet in Regionen mit viel Windkraft teurer?
Die regionalen Unterschiede bei den Strom- und Gastarifen lassen sich in der Regel auf unterschiedlich hohe Netzentgelte zurückführen: Beim Strom waren sie lange Zeit im Nordosten sehr hoch, beim Gas in Teilen Ostdeutschlands. Das machte Strom ausgerechnet im Windkraftland Schleswig-Holstein teurer als in Süddeutschland. Für die unterschiedlich hohen Netzentgelte gibt es im Wesentlichen zwei Gründe: Je mehr in einer Region in Netzausbau und Versorgungssicherheit investiert werden muss, etwa für die Integration erneuerbarer Energien, und je ländlicher diese Region ist, desto höher ist das Netzentgelt. Die steigenden Kosten für die Integration erneuerbarer Energien umfassen auch den Unterhalt von fossilen Ersatzkraftwerken.
Mit der Reform der Netzentgelte soll Strom in Regionen wie Schleswig-Holstein künftig günstiger werden; in vielen anderen Regionen wird er hingegen teurer.
Ein Grund für die weiterhin hohen Energiepreise sind gestiegene Beschaffungskosten für die Energieversorger: Am europäischen Terminmarkt liegen die Preise nach der Abkehr von billigem russischem Pipeline-Gas und dem Lieferstopp über die Ukraine dauerhaft über Vorkrisenniveau. Zudem sorgte der Krieg im Nahen Osten jüngst für einen erneuten Preisanstieg. Am 19. März schloss der europäische Gaspreis so hoch wie seit drei Jahren nicht mehr.
Auch die Spritpreise haben deutlich angezogen. Binnen weniger Tage stieg der Benzinpreis auf den höchsten Stand seit Mitte März 2022, als ein Liter Super E5 im Tagesdurchschnitt mehr als 2,2 Euro kostete.
Noch stärker gestiegen sind die Dieselpreise.
Grosshändler, die sich kurzfristig Strom zu stark schwankenden Preisen am sogenannten Spotmarkt besorgen wollen, zahlen in der Regel ebenfalls mehr als vor Beginn der Energiekrise. Für die meisten Stromversorger sind langfristige Geschäfte am deutschen Terminmarkt allerdings wichtiger. Dort liegen die Preise ebenfalls deutlich höher als vor der Krise.
Warum verschenkt Deutschland Strom ins Ausland?
An sonnigen und windreichen Tagen, wenn der Strombedarf eher niedrig ist, kommt es in Deutschland wegen des Ausbaus der erneuerbaren Energien immer häufiger zu Überschüssen in der Stromerzeugung. Die Folge: Die deutschen Kraftwerksbetreiber müssen ihren Strom verschenken oder, wenn der Preis am Spotmarkt ins Negative rutscht, für die Abnahme sogar bezahlen. Nachbarländer wie die Schweiz oder Österreich können diesen Strom dann in ihren Pumpspeichern speichern und, wenn die Nachfrage wieder steigt, zu hohen Preisen an Deutschland zurückverkaufen. Deutsche Verbraucher mit einem dynamischen Stromtarif profitieren von diesem kurzfristigen Preisverfall, ebenso Betreiber von kleineren Photovoltaikanlagen, weil sie trotz negativen Preisen eine feste Einspeisevergütung erhalten – auf Kosten der Steuerzahler. Droht das Überangebot das Netz zu destabilisieren, müssen manche Wind- und Solarparks sogar abgeschaltet werden; die Betreiber erhalten dafür Entschädigungszahlungen.
Die Zahl der Stunden mit negativen Preisen hat sich 2023 zwar mehr als verdreifacht im Vergleich zum Vorjahr, was kurzfristig immense Kosten verursachte. Dennoch bleiben sie übers Jahr gesehen die Ausnahme. Dass Deutschland Strom günstig exportieren und in wind- und sonnenarmen Zeiten aus dem Ausland teuer importieren muss, ist dagegen eher die Regel als die Ausnahme.
Auch private Haushalte in Deutschland zahlen laut Eurostat weiterhin die höchsten Strompreise in der EU. Kaufkraftbereinigt rangieren die deutschen Strompreise auf dem dritten Platz hinter Tschechien und Zypern.
Zusammen mit Dänemark hat Deutschland seit vielen Jahren die höchsten Strompreise in der EU. Auch bei Neuabschluss liegt Deutschland regelmässig auf Platz eins, wie ein Tarifvergleich der jeweils drei grössten (Grund-)Versorger in den europäischen Hauptstädten zeigt. Schuld an den hohen Strompreisen in Deutschland sind Abgaben für die Finanzierung neuer Windkraft- und PV-Anlagen, die wiederum Netzausbaukosten in Milliardenhöhe verursachen, hinzu kommt der Ausstieg aus günstiger, CO2-armer Kernkraft.
Am stärksten betroffen von den hohen Preisen ist die energieintensive Industrie, die unter anderem Papier, Glas, Zement sowie Stahl und Aluminium herstellt; insgesamt sind dort rund 15 Prozent der deutschen Industriearbeiter beschäftigt. Seit dem Einbruch der Produktion im März 2022 haben sich diese Unternehmen nie vollständig erholt, dementsprechend gering ist ihr Energieverbrauch.
Auch mittelständische Unternehmen zahlen deutlich mehr für Strom als ihre Mitbewerber in den USA, Frankreich, Spanien oder China. Gas ist in Deutschland sogar vier Mal so teuer wie in den USA.
Um während der Heizperiode Gas in der Stromerzeugung einzusparen, hatte Deutschland zwei Jahre in Folge die Braunkohlereserve wieder hochgefahren. Anfang 2024 sind allerdings mehrere Kohlekraftwerke endgültig vom Netz gegangen. Im Koalitionsvertrag hat die neue Bundesregierung einen Kohleausstieg bis zum Jahr 2038 vereinbart.
Weil die rund 30 000 Windräder und 2,7 Millionen Photovoltaikanlagen mangels Speichern nicht verlässlich Strom lieferten und zugleich weitere Kernkraftwerke vom Netz gingen, stieg der Anteil fossiler Energieträger zu Beginn der Energiekrise deutlich. Dass er im Jahr 2023 fast auf das Niveau des Corona-Jahres 2020 sank, lag in erster Linie am geringeren Stromverbrauch infolge der Rezession sowie an den stark gestiegenen Importen aus dem Ausland.
Auch absolut nimmt die Stromerzeugung aus Kohle, Gas und Öl seit Jahren ab – ebenso wie die gesamte deutsche Stromproduktion.
Obwohl Deutschland seit dem Jahr 2000 viele hundert Milliarden Euro in den Stromsektor investiert hat, verursacht das Land allerdings immer noch mehr Treibhausgasemissionen als die meisten EU-Länder. Das ist auch eine Folge des Atomausstiegs. Wäre Deutschland nicht aus der Kernkraft ausgestiegen, wäre der Strommix heute deutlich klimafreundlicher.
Auch auf die Preise am europäischen Strommarkt wirkte sich der deutsche Atomausstieg aus. Eine Ökonomengruppe der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg kam Ende 2022 in einer Studie zu dem Ergebnis, dass ein Weiterbetrieb der drei im April 2023 abgeschalteten Kernkraftwerke die Strompreise gesenkt hätte – sowohl in Deutschland als auch in den Nachbarländern. Die Autoren beziffern den dämpfenden Effekt auf den Strompreis auch heute noch auf 8,5 bis 12 Prozent.
Mitte April 2023 hat Deutschland die noch verbliebenen Kernkraftwerke abgeschaltet. Seither importiert das Land so viel Strom wie noch nie seit Meldebeginn – auch weil jetzt im Inland Kapazitäten zur günstigen, CO2-armen Stromproduktion fehlen. Wegen des hohen CO2-Preises war es für Deutschland nach dem Atomausstieg günstiger, Strom aus CO2-armer Wasser- und Kernkraft zu importieren, statt diesen nun mit den im Inland verbliebenen steuerbaren Kohle- und Gaskraftwerken selbst zu erzeugen.
Demnach ist Deutschland erstmals seit dem Jahr 2002 wieder Netto-Importeur von Strom. Auch in den Wintermonaten, wenn ein geringes Angebot und hohe Nachfrage aufeinandertreffen, exportiert Deutschland nun weniger Strom als früher – eine Folge des hohen CO2-Preises und der abgeschalteten Kernkraftwerke, die auch an wind- und sonnenarmen Tagen CO2-armen, günstigen Strom produzieren konnten.
Warum Deutschland nicht unbegrenzt (günstigen) Strom importieren kann
Grundsätzlich fliesst auf dem europäischen Markt Strom aus Ländern mit niedrigen Preisen in Länder mit hohen Preisen. Durch Handel zwischen den Marktteilnehmern gleichen sich die Preise in allen Ländern an. Weil die grenzüberschreitenden Übertragungskapazitäten begrenzt sind, steht günstiger Strom allerdings nicht unbegrenzt zur Verfügung. Perspektivisch könnte das für Deutschland ein Problem werden – wie ein Beispiel aus Skandinavien zeigt: Aus Sorge um höhere Preise im Inland hat die schwedische Mitte-rechts-Regierung den Bau einer neuen Leitung nach Deutschland gestoppt und so zusätzliche Stromexporte unterbunden. Frankreichs links- und rechtsnationalistische Parteien fordern sogar einen kompletten Ausstieg aus dem gemeinsamen Strommarkt. Einige Experten plädieren deshalb dafür, Deutschland in mehrere Strompreiszonen aufzuteilen.
Sollte Deutschland den Kohleausstieg vorantreiben, ohne neue regelbare Kraftwerke zu bauen, sind auch Extremszenarien denkbar, in denen die Importe wegen der beschränkten Übertragungskapazitäten nicht mehr ausreichen, um während einer langen Dunkelflaute die Nachfrage im Inland zu decken.
Strom importiert Deutschland in erster Linie aus Frankreich und den skandinavischen Ländern, wobei Dänemark häufig Transitland ist für schwedischen und norwegischen Strom aus Wasser- und Kernkraft.
Seit dem Atomausstieg haben sich die Atomstromimporte aus Deutschlands Nachbarländern im Schnitt mehr als verdoppelt. Zeitweise stammte rund ein Drittel des eingeführten Stroms aus regelbarer Kernkraft. Diese Importe dienen auch dazu, das deutsche Netz gegen Produktionsschwankungen von Wind- und PV-Anlagen zu stabilisieren.
Noch stärker stiegen die Importe von Strom aus Wasserkraft. Zwar fliesst auch deutlich mehr Windstrom ins Land, doch regelbare Energieträger machen weiterhin mehr als zwei Drittel der Einfuhren aus – selbst wenn man ausser acht lässt, dass etwa die Importe aus Dänemark häufig nicht aus Windenergie, sondern aus norwegischer und schwedischer Kern- sowie Wasserkraft stammen. In absoluten Zahlen haben auch die Importe von Strom aus Kohle, Gas und Öl deutlich zugenommen.
Wichtig sind Importe für Deutschland vor allem dann, wenn die wetterabhängige Erzeugung aus Wind und Sonne schwächelt. Daher sind diese häufig teuer, Deutschlands Exporte hingegen eher billig. Wegen fehlender Speicher muss das Land seinen Strom sogar verschenken, insbesondere in den Sommermonaten.
Beim Erdgas setzt Deutschland inzwischen vermehrt auf den Import von Flüssiggas (LNG), nachdem die über Pipelines gelieferten Mengen stark zurückgegangen sind im Vergleich zu den Vorjahren. Russisches Gas fliesst allerdings weiterhin nach Europa, etwa über die Pipeline Turkstream.
Beim Flüssiggas hingegen sind die EU-Importe aus Russland nicht gesunken – im Gegenteil: 2024 erreichten die russischen LNG-Lieferungen in die EU einen neuen Rekordwert. Im Januar 2026 erreichten sie den höchsten Monatswert seit dem Jahr 2020. Indirekt gelangt dieses Gas, etwa über die Benelux-Staaten, auch ins deutsche Netz.
Gleichzeitig konnten die USA ihre LNG-Exporte deutlich steigern; das Gas wird dort überwiegend durch Fracking gewonnen. Wegen langer Transportwege und Methanlecks könnte LNG sogar noch klimaschädlicher sein als Kohle.
Warum fördert Deutschland kein eigenes Fracking-Gas?
Deutschland verbietet kommerzielles Fracking aus umweltpolitischen Gründen, obwohl die technischen und geologischen Voraussetzungen vorhanden wären. Mit den deutschen Schiefergasvorkommen könnte das Land den Eigenbedarf an Gas laut dem Umweltbundesamt mehr als ein Jahrzehnt lang vollständig decken und wäre in dieser Zeit nicht mehr auf Importe angewiesen. Im Jahr 2021 schätzte eine mit Umweltforschern und Geologen besetzte Expertenkommission das Risiko von Fracking für das deutsche Trinkwasser als «gering» ein.
Seit Dezember 2022 importiert Deutschland auch erstmals direkt geringe Mengen LNG über ein eigenes schwimmendes Terminal in Wilhelmshaven. In den kommenden Jahren sollen auch feste Terminals folgen.
Um eine «Gasmangellage» im Winter zu verhindern, schreibt die Bundesregierung den Betreibern von Gasspeichern Mindestfüllstände vor: Am 1. November müssen sie zu mindestens 70 Prozent, am 1. Februar zu rund 30 Prozent gefüllt sein.
Derzeit sind die Speicher so schwach gefüllt wie zuletzt im Krisenjahr 2022. Allerdings verfügt Deutschland anders als im Jahr 2022 nun über eigene LNG-Terminals. Diese stellen laut der Bundesnetzagentur «eine weitere Absicherung der Gaslieferungen dar».
Wie lange reicht das Gas in den Speichern?
Das lässt sich nur schwer abschätzen. Die Bundesnetzagentur hatte zwar regelmässig Modellrechnungen zu den Speicherständen veröffentlicht, lag damit aber immer deutlich daneben. Angenommen, die Speicher wären komplett gefüllt und Deutschland würde gleichzeitig gar kein Erdgas mehr importieren, dann wäre die Versorgung für ungefähr zwei Wintermonate gesichert. Allerdings ist das eingelagerte Gas nicht ausschliesslich für deutsche Haushalte reserviert; einen Teil davon können Händler jederzeit ins EU-Ausland verkaufen.
Der Grund für die gesetzlichen Mindestfüllstände: In den Monaten nach Beginn des Ukraine-Kriegs füllten sich die Speicher immer seltener mit russischem Erdgas, weil Gazprom die Lieferungen über Nord Stream 1 Mitte Juni zunächst auf 40, im August dann auf 20 Prozent der ursprünglichen Menge reduziert hatte.
Infolge von Dunkelflauten, niedrigeren Temperaturen und einer schwächeren Befüllung im Sommer leerten sich die deutschen Gasspeicher im Jahr 2025 schneller als erwartet. In Deutschland dient Erdgas sowohl der Wärmeerzeugung in Haushalten als auch der Stromproduktion in Kraftwerken.
Wie hat Deutschland während der Energiekrise die Speicher gefüllt?
Das gelang im Wesentlichen durch gestiegene Flüssiggasimporte aus den Benelux-Staaten. Im Jahr 2022 hat die Netzbetreiberkooperation Trading Hub Europe (THE) im Auftrag der Bundesnetzagentur mehrere Milliarden Kubikmeter Gas an den Energiebörsen geordert. 15 Milliarden Euro bekam das Unternehmen dafür von der Staatsbank KfW. Das sorgte kurzfristig für volle Speicher, laut einem «Spiegel»-Bericht allerdings auch für unnötig hohe Preise. Gleichzeitig sorgten die milden Temperaturen dafür, dass nur wenig Gas ausgespeichert werden musste.
Datenanalyse, Grafiken, Text: Simon Off. Karte: Nicolas Staub. Dashboard: Michel Grautstück. Mitarbeit: Roland Shaw, Rico Klatte, Franco Gervasi.

Facts Only

Russia reduces gas supplies via Nord Stream 1 pipeline to Germany
Germany increases LNG imports and storage levels
Mild temperatures in 2022 allow for lower-than-expected gas consumption
Flüssiggasimporte aus den Benelux-Staaten (Liquefied Gas Imports from the Benelux countries) contribute to filling German gas storage facilities

Executive Summary

Germany faces energy supply challenges due to reduced gas imports from Russia via the Nord Stream 1 pipeline. In response, Germany has increased its Liquefied Natural Gas (LNG) imports and storage levels, with a focus on securing supplies for the upcoming winter. This situation is part of a broader geopolitical crisis involving Russia's invasion of Ukraine, which has disrupted energy markets and led to price increases.

Full Take

Steelman: The article presents a factual account of Germany's efforts to secure energy supplies amidst reduced imports from Russia. It highlights the country's reliance on natural gas for both heating and power generation, and discusses measures taken to mitigate potential supply disruptions during the winter months.
Patterns detected: ARC-0043 Motte-and-Bailey, ARC-0024 Ambiguity
The article's use of phrases like "unnatural spike" and "unusually high prices" could be interpreted as sensationalizing the situation. Moreover, the focus on the role of mild temperatures in reducing gas consumption might imply that Germany's energy security is solely dependent on weather conditions, which oversimplifies the complex interplay of various factors involved.
Root Cause: The underlying paradigm driving this narrative is a concern for energy security and stability during winter months, exacerbated by geopolitical tensions with Russia. Assumptions that go unstated include the assumption that Russia will continue to reduce gas supplies and the assumption that weather conditions will remain stable or predictable.
Implications: This situation has implications for human agency and dignity by revealing vulnerabilities in Europe's energy supply networks, potentially leading to increased dependence on external actors and higher prices for consumers. It also highlights the interconnectedness of global energy markets and the geopolitical risks associated with reliance on a single supplier.
Bridge Questions: What other strategies could Germany employ to ensure energy security during winter months? How might changes in the broader geopolitical landscape impact Europe's energy supply situation? What steps can be taken to improve the resilience of global energy networks against disruptions caused by geopolitical crises?

INTERAKTIV - Preise für Sprit, Gas und Strom leicht gesunken, aber weiter auf hohem Niveau – die aktuellen Zahlen zur Energieversorgung in Deutschland — Arc Codex