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- Alle Artikel zum Thema finden Sie auf unserer Themenseite zum Krieg gegen die Ukraine. Eine Übersichtskarte mit den aktuellen Entwicklungen aktualisieren wir täglich hier.
- Russische oder ukrainische Angaben zu Details einzelner Angriffe und zur Zahl Verletzter und Getöteter lassen sich derzeit nicht unabhängig verifizieren.
- Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters.
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Wie wir bei der ZEIT Nachrichten zum Ukrainekrieg machen, finden Sie hier.
Alexander Eydlin
Ukraine scheitert bei Abwehr ballistischer Raketen
Der Ukraine ist es beim russischen Großangriff auf Kyjiw nicht gelungen, die dabei eingesetzten ballistischen Raketen abzuwehren. Wie die ukrainische Luftwaffe mitteilte, wurden bei der Attacke 351 Drohnen, 45 Marschflugkörper und 23 ballistische Raketen eingesetzt. Dabei seien 326 Drohnen und 37 Marschflugkörper abgewehrt worden – aber keine einzige der ballistischen Raketen, wie das Militär einräumte.
Die ukrainische Flugabwehr erzielt hohe Abfangquoten bei der Abwehr von Drohnen und Marschflugkörpern, kann aber regelmäßig nur wenige der bei größeren Angriffen eingesetzten ballistischen Raketen abwehren.
Dass bei mehr als 20 eingesetzten Raketen kein einziger Abschuss gelingt, ist jedoch ungewöhnlich. Grund dafür dürfte der Mangel an Flugabwehrraketen für das Abwehrsystem Patriot sein – das einzige im Arsenal der Ukraine, das ballistische Raketen zuverlässig abwehren kann.
Die ukrainische Flugabwehr erzielt hohe Abfangquoten bei der Abwehr von Drohnen und Marschflugkörpern, kann aber regelmäßig nur wenige der bei größeren Angriffen eingesetzten ballistischen Raketen abwehren.
Dass bei mehr als 20 eingesetzten Raketen kein einziger Abschuss gelingt, ist jedoch ungewöhnlich. Grund dafür dürfte der Mangel an Flugabwehrraketen für das Abwehrsystem Patriot sein – das einzige im Arsenal der Ukraine, das ballistische Raketen zuverlässig abwehren kann.
Passanten in Kyjiw nach einem russischen Luftangriff in der Nacht zum 6. Juli. Genya Savilov/AFP/Getty Images
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnte in den vergangenen Wochen immer wieder vor neuen russischen Angriffen, die ohne Nachschub an Flugabwehrmunition nicht abgewehrt werden könnten. Im Juni hatte die Ukraine noch 26 Prozent der russischen ballistischen Raketen, 92 Prozent der Drohnen und 78 Prozent der Marschflugkörper abgewehrt.
Bei dem Angriff auf die ukrainische Hauptstadt wurden nach örtlichen Angaben mindestens elf Menschen getötet und 46 Personen verletzt.
Bei dem Angriff auf die ukrainische Hauptstadt wurden nach örtlichen Angaben mindestens elf Menschen getötet und 46 Personen verletzt.
Julica Jungehülsing
CDU-Politiker fordert härteren Nato-Kurs und Ansage an China
Unionsaußenexperte Jürgen Hardt hat vor dem Nato-Gipfel eine klare Ansage an China gefordert. »China spielt für Russlands Fähigkeit, seinen Angriffskrieg fortzusetzen, eine erhebliche Rolle«, sagte der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Deshalb müsse die Nato hier Klartext sprechen: Wer Russlands Rüstungsbasis stütze, trage Mitverantwortung für die Verlängerung dieses Krieges. »Diese Realität offen anzusprechen, ist kein Eskalationsschritt, sondern Ausdruck strategischer Ehrlichkeit«, sagte Hardt.
„Moskau darf keinen Zweifel daran haben, dass die Unterstützung für die Ukraine ungebrochen ist.“Jürgen Hardt, Außenexperte der CDU
Der CDU-Politiker forderte zudem einen härteren Kurs der Nato gegenüber Russland. Der Gipfel müsse vor allem politische Geschlossenheit demonstrieren, sagte Hardt. »Die russische Strategie des Hinhaltens und der gezielten Angriffe auf die Zivilbevölkerung« verliere seiner Ansicht nach zunehmend an Wirkung. Die Ukraine könne zudem auf dem Gefechtsfeld wieder eigene Akzente setzen: »Diesen Moment sollten die Verbündeten nutzen, um den Druck auf den Kreml gemeinsam weiter zu erhöhen und die Voraussetzungen für ernsthafte Friedensverhandlungen zu schaffen«, sagte der Politiker.
Julica Jungehülsing
Tote und Verletzte nach schwerem Beschuss
Bei den schweren Luftangriffen auf die ukrainische Hauptstadt sind in der Nacht mehrere Menschen getötet worden. Der Chef der Militärverwaltung in Kyjiw, Tymur Tkatschenko, schrieb auf Telegram zunächst von drei Toten nach einem Angriff auf ein Gebäude im Bezirk Podilskyj. In diesem Viertel wurden demnach fünf mehrstöckige Wohngebäude getroffen. Im Bezirk Darnyzkyj wurden drei Wohnhäuser angegriffen. Dort starben laut Bürgermeister Vitali Klitschko zwei Menschen. Später wurden weitere Leichen aus Haustrümmern geborgen, und es war von insgesamt sieben Toten die Rede. 24 Menschen im Stadtgebiet seien verletzt worden.
Nach einem Angriff in Kyjiw versucht ein Feuerwehrmann, obere Stockwerke zu erreichen. Reuters
Bürgermeister Klitschko zufolge wurden zudem in der Hauptstadt auch nicht bewohnte Gebäude, Garagen und ein Lagerhaus getroffen. Die Angriffswellen erfolgten Journalisten in Kyjiw zufolge um 1.40 Uhr Ortszeit, um 2.10 und 3.15 Uhr. Tausende Einwohner hatten Schutz in U-Bahn-Stationen gesucht, nachdem die ukrainische Luftwaffe und Präsident Wolodymyr Selenskyj vor mehreren Dutzend Raketen gewarnt hatten, die auf die Stadt zusteuerten.
Der Kyiv Independent berichtete, dass zudem in Ortschaften unmittelbar außerhalb der ukrainischen Hauptstadt mindestens eine Person nach einem Angriff gestorben sei. Zehn weitere Anwohner wurden dort verletzt, zitierte der Kyiv Independent den Gouverneur der Region, Mykola Kalaschnyk.
Der Kyiv Independent berichtete, dass zudem in Ortschaften unmittelbar außerhalb der ukrainischen Hauptstadt mindestens eine Person nach einem Angriff gestorben sei. Zehn weitere Anwohner wurden dort verletzt, zitierte der Kyiv Independent den Gouverneur der Region, Mykola Kalaschnyk.
Julica Jungehülsing
Russland greift Kyjiw mit Marschflugkörpern und Raketen an
Vor wenigen Stunden hatte Präsident Wolodymyr Selenskyj vor schweren russischen Luftangriffen auf ukrainische Städte gewarnt – nun haben sie begonnen. Kurz nach Mitternacht waren in Kyjiw Alarmsirenen und heftige Explosionen zu hören. Behörden lösten fast in allen Landesregionen Luftalarm aus.
Mindestens ein Wohnhaus in der ukrainischen Hauptstadt wurde schwer beschädigt. Örtliche Behörden vermuten, dass dort Menschen unter den Trümmern eingeschlossen sein könnten. In dem Gebäude im historischen Stadtteil Podil säßen auch mehrere Bewohner im siebten bis neunten Stockwerk fest, schrieb Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram.
Insgesamt seien in Kyjiw mehr als zehn Explosionen zu hören gewesen, berichtete ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP. »Der Feind greift mit ballistischen Raketen an«, schrieb der Chef der Militärverwaltung in Kyjiw, Tymur Tkatschenko, auf Telegram.
Neben zahlreichen Drohnen sollen Dutzende Marschflugkörper und Raketen eingesetzt worden sein. Marschflugkörper können besser manövriert und wegen ihrer geringen Flughöhe nicht so leicht vom Radar der Luftabwehr erfasst werden, ballistische Raketen sind aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit schwieriger abzuwehren.
Der ukrainische Staatschef Selenskyj hatte gestern davor gewarnt, dass Russlands Präsident Wladimir Putin vor Beginn des Nato-Gipfels in der Türkei morgen schwere Luftangriffe befehlen dürfte. Er berief sich auf Informationen des ukrainischen Geheimdienstes.
Mindestens ein Wohnhaus in der ukrainischen Hauptstadt wurde schwer beschädigt. Örtliche Behörden vermuten, dass dort Menschen unter den Trümmern eingeschlossen sein könnten. In dem Gebäude im historischen Stadtteil Podil säßen auch mehrere Bewohner im siebten bis neunten Stockwerk fest, schrieb Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram.
Insgesamt seien in Kyjiw mehr als zehn Explosionen zu hören gewesen, berichtete ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP. »Der Feind greift mit ballistischen Raketen an«, schrieb der Chef der Militärverwaltung in Kyjiw, Tymur Tkatschenko, auf Telegram.
Neben zahlreichen Drohnen sollen Dutzende Marschflugkörper und Raketen eingesetzt worden sein. Marschflugkörper können besser manövriert und wegen ihrer geringen Flughöhe nicht so leicht vom Radar der Luftabwehr erfasst werden, ballistische Raketen sind aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit schwieriger abzuwehren.
Der ukrainische Staatschef Selenskyj hatte gestern davor gewarnt, dass Russlands Präsident Wladimir Putin vor Beginn des Nato-Gipfels in der Türkei morgen schwere Luftangriffe befehlen dürfte. Er berief sich auf Informationen des ukrainischen Geheimdienstes.
Iven Fenker
Selenskyj hält heftige Angriffe Russlands vor Nato-Gipfel für wahrscheinlich
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj geht von heftigen russischen Angriffen vor dem Nato-Gipfel aus. In einer Warnung auf Facebook berief er sich dabei auf Informationen des ukrainischen Geheimdienstes. »Das entspricht ganz Putins Art – unmittelbar nach dem amerikanischen Unabhängigkeitstag und vor dem Nato-Gipfel in Ankara«, sagte er. Russland wolle schlicht »noch mehr Unheil anrichten und Menschen töten«.
Gleichzeitig forderte Selenskyj, die Flugabwehr seines Landes zu unterstützen. »Jede Verzögerung bei der Lieferung von Raketen für unsere Flugabwehr und für die Patriot-Systeme kostet Menschenleben und ermutigt Russland, den Krieg fortzusetzen«, sagte er. Die Welt verfüge durchaus über die notwendige Menge und Qualität an Flugabwehrsystemen. Nötig sei aber, diese der Ukraine auch zur Verfügung zu stellen. »Und das sind natürlich in erster Linie die Entscheidungen der USA, die Entscheidungen der Mächtigen in Europa und in der Welt.«
Christina Felschen
Bericht über geplantes Treffen von Trump und Selenskyj
US-Präsident Donald Trump will den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Rande des Nato-Gipfels in der Türkei treffen. Nach Angaben eines hochrangigen US-Regierungsvertreters soll es bei dem Gespräch am Mittwoch um Möglichkeiten gehen, den Krieg in der Ukraine zu beenden.
Trump wird am Dienstag zum Gipfel erwartet und trifft zunächst den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan. Zudem sind Gespräche mit dem syrischen Präsidenten Ahmed al-Scharaa geplant.
Trump wird am Dienstag zum Gipfel erwartet und trifft zunächst den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan. Zudem sind Gespräche mit dem syrischen Präsidenten Ahmed al-Scharaa geplant.
US-Präsident Donald Trump steigt aus der Air Force One, nachdem er am G7-Gipfel teilgenommen hat. Mandel Ngan/AFP/Getty Images
Christina Felschen
Streit in Polen über mögliche Patriot-Lieferungen an Ukraine
In Polen ist ein innenpolitischer Streit über mutmaßliche Lieferungen von Patriot-Flugabwehrraketen an die Ukraine im kommenden Frühjahr entbrannt. Die nationalkonservative PiS und andere rechte Oppositionsparteien werfen der Regierung vor, diese Entscheidung sei an Parlament und Präsident vorbeigetroffen worden. Zudem wird kritisiert, dass Polen selbst auf die dringend benötigte Munition angewiesen sei.
Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz kündigte an, gemeinsam mit Ministerpräsident Donald Tusk sämtliche Militärhilfen für die Ukraine seit 2022 transparent zu machen. Nach Angaben der Regierung seien sowohl die Präsidenten als auch das Parlament über die Vorgänge informiert gewesen.
Hintergrund des Streits ist die knappe Verfügbarkeit von Patriot-Munition, die auch für die polnische Luftverteidigung als zentral gilt. Bereits zuvor hatte die Ukraine auf Engpässe hingewiesen, während westliche Staaten versuchten, zusätzliche Bestände zu organisieren.
Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz kündigte an, gemeinsam mit Ministerpräsident Donald Tusk sämtliche Militärhilfen für die Ukraine seit 2022 transparent zu machen. Nach Angaben der Regierung seien sowohl die Präsidenten als auch das Parlament über die Vorgänge informiert gewesen.
Hintergrund des Streits ist die knappe Verfügbarkeit von Patriot-Munition, die auch für die polnische Luftverteidigung als zentral gilt. Bereits zuvor hatte die Ukraine auf Engpässe hingewiesen, während westliche Staaten versuchten, zusätzliche Bestände zu organisieren.
Christina Felschen
Tote und Verletzte bei Angriffen in Russland und der Ukraine
Bei gegenseitigen Angriffen im Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine gab es laut Angaben beider Seiten erneut Tote und Verletzte. So wurde nach russischen Angaben bei einem ukrainischen Angriff auf die annektierte Halbinsel Krim ein Mensch getötet. Der ukrainische Generalstab teilte außerdem mit, dass in der Nacht der russische Militärflughafen Gwardejskoje auf der Krim angegriffen worden sei. Das Ausmaß möglicher Schäden ist zunächst unklar.
Im Osten der Ukraine sollen zwei Straßenbrücken im Donbass zerstört worden sein, die als wichtige Nachschubwege galten. Russische Streitkräfte griffen demnach wiederum Ziele in der Großstadt Charkiw an. Dabei wurde mindestens ein Mensch getötet, elf weitere wurden verletzt, wie der Gouverneur der Region mitteilte. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben beider Seiten nicht.
Im Osten der Ukraine sollen zwei Straßenbrücken im Donbass zerstört worden sein, die als wichtige Nachschubwege galten. Russische Streitkräfte griffen demnach wiederum Ziele in der Großstadt Charkiw an. Dabei wurde mindestens ein Mensch getötet, elf weitere wurden verletzt, wie der Gouverneur der Region mitteilte. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben beider Seiten nicht.
Claudia Vallentin
»Kriege werden nicht allein durch technologische Innovationen entschieden«
Mit ihren Drohnenangriffen kann die Ukraine russische Infrastruktur derzeit empfindlich treffen. Am Ende komme es aber auch auf politischen Willen, gesellschaftliche Widerstandsfähigkeit und wirtschaftliche Ressourcen an, sagt der Historiker Wladislaw Subok der ZEIT. Der Westen schätze Russland stets falsch ein – aber auch die russische Sichtweise sei paradox.
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Julica Jungehülsing
Putins Berater berichtet von langem Telefonat mit Donald Trump
US-Präsident Donald Trump soll fast 90 Minuten mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefoniert haben. In dem Gespräch habe er angeboten, bei der Suche nach einer Lösung für den Ukrainekrieg zu helfen, sagte Putins Berater Juri Uschakow. Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner würden demnach ihre Bemühungen um eine Vermittlung einer Einigung fortsetzen und erneut nach Moskau reisen.
Zuvor hatte die ukrainische Regierung mitgeteilt, dass Präsident Wolodymyr Selenskyj mit Trump telefoniert habe.
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Zuvor hatte die ukrainische Regierung mitgeteilt, dass Präsident Wolodymyr Selenskyj mit Trump telefoniert habe.
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Sven Crefeld
Selenskyj spricht bei Kostjantyniwka von »russischer Lüge«
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj weist die russischen Darstellungen zur angeblichen Eroberung der strategisch wichtigen Stadt Kostjantyniwka im Donbas zurück. Wladimir Putin habe »beschlossen, die Welt zu belügen«, schrieb Selenskyj in Onlinediensten und fügte hinzu: »Natürlich ist das nicht wahr. Es ist nur eine weitere russische Lüge.«
Der ukrainische Generalstab bezeichnete die militärische Lage in der umkämpften Stadt als »schwierig«.
Mehr dazu lesen Sie in unserer Meldung:
Der ukrainische Generalstab bezeichnete die militärische Lage in der umkämpften Stadt als »schwierig«.
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Tom-Luca Freund
Merz telefoniert mit Selenskyj
Bundeskanzler Friedrich Merz hat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj telefoniert. Bei dem Telefonat ging es um die Folgen der russischen Angriffe auf Kyjiw und andere Teile der Ukraine in den vergangenen Tagen, teilte der Sprecher der Bundesregierung mit. In dem Zuge bedankte sich Selenskyj für die Unterstützung Deutschlands, vor allem im Bereich der Luftverteidigung.
Bundeskanzler Merz bekräftigte in dem Gespräch die fortgesetzte deutsche Unterstützung für die Ukraine. Ein Teil dieser Unterstützung ist die Nato-Militärhilfe an die Ukraine in Höhe von je 70 Milliarden Euro in diesem und nächsten Jahr, auf die sich die Mitgliedsstaaten gestern geeinigt hatten. Offiziell beschlossen wird das Hilfspaket an die Ukraine beim Nato-Gipfel in Ankara nächste Woche, bei dem Merz und Selenskyj persönlich aufeinandertreffen werden.
Bundeskanzler Merz bekräftigte in dem Gespräch die fortgesetzte deutsche Unterstützung für die Ukraine. Ein Teil dieser Unterstützung ist die Nato-Militärhilfe an die Ukraine in Höhe von je 70 Milliarden Euro in diesem und nächsten Jahr, auf die sich die Mitgliedsstaaten gestern geeinigt hatten. Offiziell beschlossen wird das Hilfspaket an die Ukraine beim Nato-Gipfel in Ankara nächste Woche, bei dem Merz und Selenskyj persönlich aufeinandertreffen werden.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit Bundeskanzler Friedrich Merz im Juni 2026. Michael Kappeler/dpa
Parvin Sadigh
Gasförderanlage in der Ukraine gestoppt
Ein russischer Drohnenangriff auf eine Gasförderanlage hat nach ukrainischen Angaben ein Feuer ausgelöst. Der Betrieb der Anlage in der zentralukrainischen Region Poltawa sei eingestellt worden, teilt der staatliche ukrainische Energiekonzern Naftogaz mit. »Der Feind nimmt systematisch Gasförderanlagen ins Visier, um die heimische Produktion der Ukraine zu drosseln und die Vorbereitungen auf die Heizperiode zu erschweren«, heißt es in der Mitteilung weiter.
Luis Kumpfmüller
Ukraine attackiert offenbar erneut Ölanlagen bei St. Petersburg
Die Ukraine hat erneut russische Ölanlagen an der Ostsee bei St. Petersburg mit Drohnen angegriffen. Gouverneur Alexander Beglow bestätigte einen »groß angelegten« Drohnenangriff, das Ölterminal der Stadt sei getroffen worden. Verletzte habe es nicht gegeben, die Folgen des Angriffs seien beseitigt.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte die Angriffe. Die ukrainischen Streitkräfte hätten die Ölinfrastruktur eines Hafens getroffen, die Einnahmen für Russlands Krieg erwirtschafte, schrieb er auf Telegram. Zudem sei Kronstadt getroffen worden, ein wichtiges militärisches Ziel mehr als 850 Kilometer von der ukrainischen Staatsgrenze entfernt.
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Alara Yilmaz
Russland meldet Einnahme der Stadt Kostjantyniwka in der Ostukraine
Russland hat die Besetzung der ostukrainischen Stadt Kostjantyniwka gemeldet. »Die Stadt steht nun vollständig unter unserer Kontrolle«, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow vor Journalisten. Die Angaben Russlands können nicht unabhängig überprüft werden. Die Ukraine hat die Einnahme derzeit nicht bestätigt.
Kostjantyniwka ist seit einiger Zeit von russischen Soldaten infiltriert und damit Teil einer Grauzone, die von keiner der beiden Kriegsparteien komplett kontrolliert wird. Russland hat das umkämpfte Gebiet schon öfter für die Herstellung von Propagandavideos genutzt, die einen vermeintlichen Vormarsch suggerieren.
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Kostjantyniwka ist seit einiger Zeit von russischen Soldaten infiltriert und damit Teil einer Grauzone, die von keiner der beiden Kriegsparteien komplett kontrolliert wird. Russland hat das umkämpfte Gebiet schon öfter für die Herstellung von Propagandavideos genutzt, die einen vermeintlichen Vormarsch suggerieren.
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