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live •Krieg in Nahost Iran will Straße von Hormus offenbar für pakistanische Schiffe öffnen
Pakistans Außenminister verkündet einen Verhandlungserfolg: Künftig sollen pro Tag zwei Schiffe des Landes durch Irans Meerenge fahren dürfen. Die Ukraine bemüht sich um eine Zusammenarbeit mit den Golfstaaten. Und: In Abu Dhabi wurde ein großer Aluminiumhersteller beschädigt. Die Liveanalyse.
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Wichtige Updates
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Überblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost
- Die von Iran unterstützte Huthi-Miliz hat eine ballistische Rakete auf Israel abgefeuert – erstmals seit Beginn des aktuellen Krieges.
- Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat den US-Präsidenten Donald Trump ungewöhnlich scharf kritisiert. Er wirft Trump eine »massive Eskalation« vor, die bedrohlich sei »für uns alle«. Deutschland könnte jedoch nach Ende der Kämpfe helfen, die Straße von Hormus zu sichern.
- Amerikas teuerster Flugzeugträger, die USS »Gerald R. Ford«, ist nach einer Pannenserie offenbar wieder einsatzbereit. Das Schiff ankert jetzt im Hafen von Split in Kroatien.
- In den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde bei iranischen Angriffen einer der weltweit größten Aluminiumproduzenten beschädigt.
- Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich mit Saudi-Arabien, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten über Sicherheitsabkommen verständigt.
Mehr Hintergrund und Analyse mit SPIEGEL+
- SPIEGEL-Titelstory: Aus Trumps Iran-Desaster wurde ein Krieg gegen die Weltwirtschaft
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📌Pakistans Außenminister verkündet Verhandlungserfolg für eigene Schiffe
Iran erlaubt nach pakistanischen Angaben 20 weiteren Schiffen unter pakistanischer Flagge die Fahrt durch die Straße von Hormus. Das teilte der pakistanische Außenminister Ishaq Dar auf X mit. Demnach dürfen künftig zwei pakistanische Schiffe pro Tag die Meerenge passieren. Dies sei »eine willkommene und konstruktive Geste« und »ein Vorbote des Friedens«, so Dar.
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Huthi-Miliz greift Israel zum zweiten Mal in Folge an
Die proiranische Huthi-Miliz im Jemen hat am Samstagabend Israel zum zweiten Mal in Folge angegriffen. Eine Drohne sei über der südisraelischen Stadt Eilat, ein Marschflugkörper vor Erreichen israelischen Territoriums abgefangen worden, berichtete die »Times of Israel« unter Berufung auf das Militär. Die Huthi-Miliz bestätigte in einer Erklärung den Angriff vom Abend. Auch dieses Geschoss war von der israelischen Luftabwehr unschädlich gemacht worden.
Am Samstagmorgen hatte die jemenitische Miliz zum ersten Mal seit Beginn des Irankriegs vor einem Monat eine Rakete auf Israel abgefeuert. Die islamistische Huthi-Miliz kontrolliert weite Teile des Jemen und ist eng mit Teheran verbündet, von wo sie beträchtliche militärische Unterstützung erhält. Während des Gazakriegs hatte sie Israel regelmäßig beschossen, aber auch im Roten Meer und dem sich südlich anschließenden Golf von Aden Handelsschiffe attackiert.
Am Samstagmorgen hatte die jemenitische Miliz zum ersten Mal seit Beginn des Irankriegs vor einem Monat eine Rakete auf Israel abgefeuert. Die islamistische Huthi-Miliz kontrolliert weite Teile des Jemen und ist eng mit Teheran verbündet, von wo sie beträchtliche militärische Unterstützung erhält. Während des Gazakriegs hatte sie Israel regelmäßig beschossen, aber auch im Roten Meer und dem sich südlich anschließenden Golf von Aden Handelsschiffe attackiert.
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Technische Uni in Teheran getroffen
In den sozialen Medien kursieren zahlreiche Handyaufnahmen, die Folgen eines nächtlichen Angriffs auf die Iran University of Science and Technology im Osten Teherans zeigen sollen. Die Fernsehsender BBC und CNN haben unabhängig voneinander mehrere dieser Videos verifiziert.
Ein Videoclip zeigt ein Feuer in einem Gebäude. Während die Kamera schwenkt, sind Funken und Rauch zu sehen. Auf dem Boden sind große Mengen Trümmer zu erkennen. Ein anderes Video zeigt ein fast vollständig zerstörtes Gebäude. Verbogenes Metall, Ziegelsteine und andere Trümmer sind zu sehen.
Die Universität teilte mit, dass ein Gebäude durch US-amerikanisch-israelische Angriffe beschädigt worden sei, es jedoch keine Opfer gegeben habe. Sie verurteilte den Angriff und erklärte, Angriffe auf akademische Einrichtungen stellten einen Verstoß gegen das Völkerrecht dar.
Ein Videoclip zeigt ein Feuer in einem Gebäude. Während die Kamera schwenkt, sind Funken und Rauch zu sehen. Auf dem Boden sind große Mengen Trümmer zu erkennen. Ein anderes Video zeigt ein fast vollständig zerstörtes Gebäude. Verbogenes Metall, Ziegelsteine und andere Trümmer sind zu sehen.
Die Universität teilte mit, dass ein Gebäude durch US-amerikanisch-israelische Angriffe beschädigt worden sei, es jedoch keine Opfer gegeben habe. Sie verurteilte den Angriff und erklärte, Angriffe auf akademische Einrichtungen stellten einen Verstoß gegen das Völkerrecht dar.
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US-Zentralkommando veröffentlicht neue Zahlen
Bislang gibt es von der US-Seite wenige konkrete Informationen zum Stand des Irankriegs. Das US-Zentralkommando hat nun eine Zwischenbilanz in den sozialen Medien gepostet. Demnach haben die Vereinigten Staaten seit Kriegsbeginn mehr als 11.000 Ziele in Iran angegriffen und dabei mehr als 150 iranische Schiffe beschädigt oder zerstört.
Die Nachrichtenagenturen AP und Reuters hatten zuvor gemeldet, dass die Zahl der im Nahen Osten verletzten US-Soldaten inzwischen bei mehr als 300 liege.
Die Nachrichtenagenturen AP und Reuters hatten zuvor gemeldet, dass die Zahl der im Nahen Osten verletzten US-Soldaten inzwischen bei mehr als 300 liege.
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Angriff im Irak: Wohnsitz des Präsidenten der kurdischen Autonomieregion getroffen
Der Wohnsitz von Nechirvan Barzani, dem Präsidenten der halbautonomen kurdischen Region im Norden des Irak, wurde am Samstag angegriffen. Dabei entstand Sachschaden, es gab jedoch keine Verletzten. Das teilte ein Vertreter der Regionalregierung der Nachrichtenagentur Associated Press mit. Irans Revolutionswächter distanzieren sich laut Al Jazeera von dem Angriff.
Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim verbreitete eine Mitteilung der Revolutionswächter, in der es heißt, der Angriff auf den Wohnsitz Barzanis sei ein »Beispiel für einen Terroranschlag der Feinde«. Dieser ziele darauf ab, »den Frieden, die Stabilität und die regionale Zusammenarbeit zwischen der Region Kurdistan und den Nachbarländern zu untergraben«.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron schrieb auf X, er habe Barzani Unterstützung zugesagt: »Für die regionale Stabilität ist die Souveränität des Irak und der Region Kurdistan von entscheidender Bedeutung. Es muss alles getan werden, um eine Einbeziehung des Irak in die derzeitige Eskalation zu verhindern.« Frankreich stehe »weiterhin an der Seite seiner irakischen Partner«.
Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim verbreitete eine Mitteilung der Revolutionswächter, in der es heißt, der Angriff auf den Wohnsitz Barzanis sei ein »Beispiel für einen Terroranschlag der Feinde«. Dieser ziele darauf ab, »den Frieden, die Stabilität und die regionale Zusammenarbeit zwischen der Region Kurdistan und den Nachbarländern zu untergraben«.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron schrieb auf X, er habe Barzani Unterstützung zugesagt: »Für die regionale Stabilität ist die Souveränität des Irak und der Region Kurdistan von entscheidender Bedeutung. Es muss alles getan werden, um eine Einbeziehung des Irak in die derzeitige Eskalation zu verhindern.« Frankreich stehe »weiterhin an der Seite seiner irakischen Partner«.
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Huthi-Miliz feuert offenbar zweite Rakete auf Israel
Die von Iran unterstützte Huthi-Miliz soll erneut eine ballistische Rakete auf Israel abgefeuert haben. Das berichten CNN und die »Times of Israel«. Laut israelischen Medien soll zudem ein Drohnenangriff vom Jemen aus auf Eilat im Süden Israels gestartet worden sein.
Die jemenitische Miliz hatte am Samstagmorgen erstmals seit Beginn des Irankriegs eine Rakete auf Israel abgefeuert. Die Huthis sind der am wenigsten durch US-amerikanische und israelische Militärschläge geschwächte Teil der iranischen »Achse des Widerstands« – und zugleich der unberechenbarste.
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WHO: Neun Rettungssanitäter bei Angriffen im Südlibanon getötet
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilt mit, dass bei fünf separaten Angriffen auf Gesundheitseinrichtungen im Südlibanon neun Rettungssanitäter getötet und sieben weitere verletzt wurden. Die wiederholten Angriffe beeinträchtigen die Gesundheitsversorgung im Südlibanon erheblich, schrieb WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus auf X. Vier Krankenhäuser und 51 Zentren für die medizinische Grundversorgung seien derzeit geschlossen, weitere könnten nur mit eingeschränkter Kapazität arbeiten.
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Sicherheitskooperation mit der Ukraine – was Selenskyj den Golfstaaten zu bieten hat
Noch ist unklar, worin genau die drei Luftverteidigungs-Abkommen bestehen, die der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit Saudi-Arabien, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten geschlossen hat – oder noch schließen möchte. Doch die Reise des Ukrainers an den Golf scheint erfolgreich gewesen zu sein. Am Freitag war Selenskyj in Riad, am Samstag in Katar, als Nächstes soll in den kommenden Tagen das Abkommen mit den Emiraten unterzeichnet werden.
Nach den Worten des ukrainischen Präsidenten geht es um Vereinbarungen, die zunächst für eine Dauer von zehn Jahren geschlossen werden. Die Ukraine will laut Selenskyj mit den genannten Golfstaaten kooperieren in Sachen Waffenproduktion, Austausch von Erfahrungen und dem »Austausch knapper Ressourcen, über die das eine Land verfügt, während sie dem anderen fehlen«. Selenskyj sprach konkret von Produktionsstätten, die sowohl in der Ukraine als auch am Golf aufgebaut werden sollen.
Klar ist: Die drei Länder haben Geld, das sie in ihre Sicherheit investieren können und die Ukraine verfügt über einzigartige Erfahrung in der Abwehr von Drohnen iranischer Bauart. Es ist clever von Selenskyj, die Expertise seines Landes jetzt zu Markte zu tragen. Der amerikanische Außenminister Marco Rubio schloss zuletzt nicht aus, dass die USA für die Ukraine vorgesehene Waffenlieferungen in den Nahen Osten umleiten könnten. Die Ukraine braucht neue Allianzen.
Ukrainischer Präsident Selenskyj mit Scheich Mohamed bin Zayed Al Nahyan: »Unsere Teams werden die Details ausarbeiten« . Foto: Abdulla Al Neyadi / UAE Presidential Court / REUTERS
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Aluminiumfabrik in Abu Dhabi bei iranischen Angriffen beschädigt
Emirates Global Aluminium, einer der weltweit größten Aluminiumproduzenten, berichtet von »erheblichen Schäden« an seinem Standort in Abu Dhabi nach iranischen Raketen- und Drohnenangriffen. Dabei seien auch mehrere Mitarbeiter verletzt worden, zum Glück niemand lebensgefährlich. Fast die Hälfte des in der Golfregion produzierten Aluminiums wird von Emirates Global Aluminium hergestellt.
Das Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate teilte mit, allein an diesem Samstag 20 ballistische Raketen und 37 Drohnen abgefangen zu haben. Seit Beginn der »offenkundigen iranischen Aggression« habe die Luftabwehr der Emirate 398 ballistische Raketen, 15 Marschflugkörper und 1872 Drohnen abgefangen. Elf Menschen seien ums Leben gekommen, darunter drei Militärangehörige.
Das Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate teilte mit, allein an diesem Samstag 20 ballistische Raketen und 37 Drohnen abgefangen zu haben. Seit Beginn der »offenkundigen iranischen Aggression« habe die Luftabwehr der Emirate 398 ballistische Raketen, 15 Marschflugkörper und 1872 Drohnen abgefangen. Elf Menschen seien ums Leben gekommen, darunter drei Militärangehörige.
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SPIEGEL Debatte: Sollte Deutschland sich an einer Friedenssicherung in der Golfregion beteiligen?
Bundeskanzler Friedrich Merz hat dem US-Präsidenten Unterstützung angeboten. Deutschland könnte nach Ende der Kämpfe helfen, die Straße von Hormus zu sichern. Was denken Sie: Sollte Deutschland mitwirken an einer Friedenssicherung in Nahost? Diskutieren Sie hier mit.
Merz wirft Trump »massive Eskalation« vor
Bundeskanzler Friedrich Merz hat US-Präsident Donald Trump ungewohnt deutlich für sein Vorgehen im Irankrieg kritisiert. »Was Trump da im Augenblick macht, ist nicht Deeskalation und der Versuch, da eine friedliche Lösung hinzubekommen, sondern eine massive Eskalation mit offenem Ausgang«, sagte Merz auf dem »FAZ-Kongress«. »Das sind Eskalationen, die schon bedrohlich sind. Nicht nur für die Betroffenen, sondern für uns alle.«
Bundeskanzler Friedrich Merz. Foto: Hannes P. Albert / dpa
Über sein Telefonat mit US-Präsident Donald Trump in der vergangenen Woche sagte Merz, es sei »nicht ohne Widersprüche« gewesen. Trump soll mehrmals gesagt haben, er brauche die Nato nicht. Der Kanzler habe zum US-Präsidenten gesagt: »Wenn du willst, dass wir helfen, dann frag uns bitte vorher.« Zuletzt hatte der US-Präsident Friedrich Merz und die deutsche Regierung für ihre Haltung im Irankrieg kritisiert.
Sollte es zu einem Waffenstillstand kommen, habe Merz den Vereinigten Staaten jedoch Hilfe angeboten – beispielsweise auch eine militärische Absicherung der Straße von Hormus gemeinsam mit anderen Ländern.
Sollte es zu einem Waffenstillstand kommen, habe Merz den Vereinigten Staaten jedoch Hilfe angeboten – beispielsweise auch eine militärische Absicherung der Straße von Hormus gemeinsam mit anderen Ländern.
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Iran soll thailändische Öltanker durchlassen
Nach Angaben von Thailands Ministerpräsident Anutin Charnvirakul hat sein Land mit Iran ein Abkommen zum Öltransport ausgehandelt. Iran wolle thailändischen Öltankern die sichere Passage der Straße von Hormus erlauben, sagte Anutin nach Angaben der »Bangkok Post«.
In einer Pressekonferenz entschuldigte Anutin sich beim thailändischen Volk für das »Chaos« bei den Spritpreisen. In den ersten drei Wochen des Irankriegs hatte die thailändische Regierung die Spritpreise mit Finanzspritzen gedeckelt. Dann wurden die Subventionen gestrichen – und seit Mittwochabend schnellen an Thailands Zapfsäulen die Preise nach oben.
Ein baldiges Ende des Konflikts sei unwahrscheinlich, sagte Anutin. Daher habe die Regierung ihre Maßnahmen anpassen müssen. Gleichzeitig rief der Ministerpräsident laut dem Onlinemedium »Khaosod« seine Landsleute dazu auf, Öl zu sparen: »Ich fordere die Öffentlichkeit auf, zuversichtlich zu bleiben, nicht in Panik zu verfallen und nicht zu horten.«
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Amerikas teuerster Flugzeugträger erreicht Kroatien
Die USS »Gerald R. Ford« ist nach einer Pannenserie offenbar wieder einsatzbereit. Der Flugzeugträger habe im Hafen von Split in Kroatien festgemacht, meldet die US-Marine.
Das mehr als 13 Milliarden Dollar teure Schiff war zuvor auf dem Stützpunkt der US-Marine auf Kreta repariert worden. Am 12. März war in einem Lüftungsschacht des Wäscheraums im Heck der »Gerald R. Ford« ein Brand ausgebrochen. Dieser hatte sich über die Belüftungsanlage in weitere Bereiche des Schiffes ausgebreitet und für viele Schäden gesorgt.
Die USS »Gerald R. Ford« gilt als schwimmende Stadt. Sie bietet Platz für mehr 4600 Soldaten und mehr als 70 Kampf- und Aufklärungsflugzeuge und Hubschrauber. In Notfallsituationen können sie bis zu 270 Einsätze innerhalb von 24 Stunden fliegen. Dank zweier besonders leistungsstarker Atomreaktoren an Bord erreicht das Schiff eine Geschwindigkeit von mehr als 30 Knoten, also etwa 56 Kilometern pro Stunde.
Das Schiff war im Februar von der Karibik in den Nahen Osten verlegt worden, um den Druck auf Iran zu erhöhen.
Das mehr als 13 Milliarden Dollar teure Schiff war zuvor auf dem Stützpunkt der US-Marine auf Kreta repariert worden. Am 12. März war in einem Lüftungsschacht des Wäscheraums im Heck der »Gerald R. Ford« ein Brand ausgebrochen. Dieser hatte sich über die Belüftungsanlage in weitere Bereiche des Schiffes ausgebreitet und für viele Schäden gesorgt.
Die USS »Gerald R. Ford« gilt als schwimmende Stadt. Sie bietet Platz für mehr 4600 Soldaten und mehr als 70 Kampf- und Aufklärungsflugzeuge und Hubschrauber. In Notfallsituationen können sie bis zu 270 Einsätze innerhalb von 24 Stunden fliegen. Dank zweier besonders leistungsstarker Atomreaktoren an Bord erreicht das Schiff eine Geschwindigkeit von mehr als 30 Knoten, also etwa 56 Kilometern pro Stunde.
Das Schiff war im Februar von der Karibik in den Nahen Osten verlegt worden, um den Druck auf Iran zu erhöhen.
USS »Gerald R. Ford« bei der Ankunft in Split. Foto: Elvis Barukcic / AFP
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Hisbollah-nahe Fernsehjournalisten sterben bei Luftangriff im Libanon
Zwei bekannte libanesische Fernsehjournalisten sind am Samstag bei einem israelischen Luftangriff im Südlibanon getötet worden. Das meldet die »New York Times« unter Berufung auf die Arbeitgeber der beiden. Zuvor hatte das israelische Militär erklärt, »den Terroristen« Ali Hassan Schuaib bei einem gezielten Angriff getötet zu haben.
Schuaib arbeitete für den Fernsehsender Al-Manar, der im Besitz der von Iran unterstützten Hisbollah ist. Er habe sich als Journalist getarnt, um israelische Militärstellungen aufzudecken, heißt es in einer Meldung des israelischen Militärs auf X.
Fatima Fatuni war Reporterin bei Al-Mayadeen, einem weiteren Sender, dessen redaktionelle Ausrichtung die Hisbollah im Allgemeinen unterstützt. Auch ihr Bruder Mohammed soll bei dem Angriff ums Leben gekommen sein. Er war Kameramann und saß anscheinend mit in dem Auto, das aus der Luft beschossen wurde.
Der libanesische Präsident Joseph Aoun und der libanesische Informationsminister Paul Morcos verurteilten den Angriff scharf. Aoun schrieb auf X von einem »offensichtlichen Verbrechen, das gegen alle Normen und alle Verträge verstößt«. Die Journalisten seien »in erster Linie Zivilisten« gewesen, »die ihren Beruf ausübten«.
Schuaib arbeitete für den Fernsehsender Al-Manar, der im Besitz der von Iran unterstützten Hisbollah ist. Er habe sich als Journalist getarnt, um israelische Militärstellungen aufzudecken, heißt es in einer Meldung des israelischen Militärs auf X.
Fatima Fatuni war Reporterin bei Al-Mayadeen, einem weiteren Sender, dessen redaktionelle Ausrichtung die Hisbollah im Allgemeinen unterstützt. Auch ihr Bruder Mohammed soll bei dem Angriff ums Leben gekommen sein. Er war Kameramann und saß anscheinend mit in dem Auto, das aus der Luft beschossen wurde.
Der libanesische Präsident Joseph Aoun und der libanesische Informationsminister Paul Morcos verurteilten den Angriff scharf. Aoun schrieb auf X von einem »offensichtlichen Verbrechen, das gegen alle Normen und alle Verträge verstößt«. Die Journalisten seien »in erster Linie Zivilisten« gewesen, »die ihren Beruf ausübten«.
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Ukraine schließt weitere Sicherheitskooperation mit Golfstaaten
Nach einem Abkommen mit Saudi-Arabien hat sich die Ukraine nun auch mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und mit Katar auf eine Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit und Verteidigung verständigt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reist gerade durch die Golfstaaten.
Mit Saudi-Arabien hatte Selenskyj schon am Donnerstag ein Abkommen über Verteidigungszusammenarbeit unterzeichnet. Am Samstag traf er zunächst den Präsidenten der Arabischen Emirate, Scheich Mohamed bin Zayed Al Nahyan, und reiste dann weiter nach Katar.
Mit Saudi-Arabien hatte Selenskyj schon am Donnerstag ein Abkommen über Verteidigungszusammenarbeit unterzeichnet. Am Samstag traf er zunächst den Präsidenten der Arabischen Emirate, Scheich Mohamed bin Zayed Al Nahyan, und reiste dann weiter nach Katar.
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Hafen in Oman stellt vorübergehend den Betrieb ein
Nach einem Drohnenangriff bleibt der Hafen Salalah in Oman wohl 48 Stunden gesperrt. Das geht aus einem Statement der Containerreederei Maersk hervor.
Zuvor hieß es von den iranischen Revolutionswächtern, man habe ein US-Militärschiff »in beträchtlicher Entfernung« zum Hafen in Salalah angegriffen. Das berichtet Al Jazeera. Man respektiere »das friedliche Land Oman«, hieß es demnach weiter.
Zuvor hieß es von den iranischen Revolutionswächtern, man habe ein US-Militärschiff »in beträchtlicher Entfernung« zum Hafen in Salalah angegriffen. Das berichtet Al Jazeera. Man respektiere »das friedliche Land Oman«, hieß es demnach weiter.
Golfstaaten melden weiterhin Angriffe
In Oman ist bei einem Drohnenangriff auf den Hafen von Salalah ein Arbeiter verletzt worden. Zudem sei ein Kran leicht beschädigt worden laut der Regierung des Sultanats auf der Arabischen Halbinsel.
In Abu Dhabi verletzten herabfallende Trümmerteile einer abgefangenen ballistischen Rakete fünf Menschen und lösten zwei Brände aus. Das teilt das Medienbüro des Emirats mit.
In Abu Dhabi verletzten herabfallende Trümmerteile einer abgefangenen ballistischen Rakete fünf Menschen und lösten zwei Brände aus. Das teilt das Medienbüro des Emirats mit.
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NGO: Iranerinnen und Iraner seit vier Wochen vom Internet abgeschnitten
Seit 672 Stunden blockiert das Regime in Teheran den Internetzugang für Menschen in Iran. Das berichtet die auf Netzsperren spezialisierte Organisation Netblocks. Als die Angriffe der USA und Israels am 28. Februar begannen, wurde der Zugang zum Internet gekappt.
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Kämpfe im Libanon zwischen Israel und Hisbollah dauern an
Das israelische Militär greift weiter Ziele der Hisbollah-Miliz im Libanon an. Bei einem Angriff in der Hauptstadt Beirut seien zwei hochrangige Hisbollah-Mitglieder getötet worden, heißt es von den israelischen Streitkräften. Im Süden des Landes habe man Dutzende Angriffe durchgeführt, auch mit Unterstützung der israelischen Bodentruppen im Libanon. Bei den Gefechten seien zwei Soldaten schwer verletzt worden, teilt die Armee mit.
Die libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete am Morgen und in der Nacht zahlreiche israelische Angriffe. Israelische Kampfjets hätten einen Krankenwagen des islamischen Rettungsdienstes Risala getroffen. Dabei seien fünf Sanitäter getötet worden. Die Risala-Sanitäter stehen der Amal-Bewegung nahe, ein Verbündeter der Iran-treuen Hisbollah. Bei einem weiteren Angriff im Süden des Landes wurden nach NNA-Angaben vier Menschen getötet. Es soll sich um syrische Arbeiter gehandelt haben. Unabhängig überprüfen lassen sich diese Informationen nicht.
Panzer der israelischen Armee an der Grenze zum Libanon. Foto: Tyrone Siu / Reuters
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Pezeshkian droht Golfstaaten
Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian hat erneut den Staaten in der Golfregion gedroht. Wer Sicherheit wolle, dürfe die Feinde Irans keinen Krieg von seinem Land aus führen lassen, schreibt Pezeshkian in einem Post auf X. Iran werde zurückschlagen, wenn Infrastruktur oder Wirtschaftszentren angegriffen würden, heißt es dort.
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Leseempfehlung: Warum die Golfstaaten ein zu schnelles Ende des Krieges fürchten
Irans Nachbarn wollten keinen Krieg. Nun haben sie Sorge, dass er mit offenem Ausgang endet, schreibt mein Kollege Bernard Zand. Riad und Abu Dhabi erwägen sogar, sich selbst zu beteiligen. Lesen Sie hier, welche drei große Risiken das birgt.
Besucher inspizieren eine Drohne vom Typ Falcon Shadow 25 auf der Waffenmesse IDEX in Abu Dhabi, 2023. Foto: Ryan Lim / AFP
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Irak: Drohne auf Ölfeld abgestürzt
Am Morgen ist laut dem irakischen Verteidigungsministerium eine Drohne auf das irakische Majnoon-Ölfeld in der Provinz Basra abgestürzt. Sie sei jedoch nicht explodiert, es habe weder Verletzte noch Schäden gegeben. Das Ölfeld zählt zu den größten des Landes.
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Berichte: Gespräch zwischen Pakistans Premierminister und Irans Präsident
Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif soll ein einstündiges Telefonat mit Irans Präsident Masoud Pezeshkian geführt haben. Das berichten der US-Sender CNN und die Nachrichtenagentur Reuters.
Ab Sonntag empfängt Pakistan die Außenminister von Saudi-Arabien, der Türkei und Ägypten zu Gesprächen über den Irankrieg. Während des zweitägigen Austauschs wolle man »eingehende Diskussionen über eine Reihe von Themen führen, darunter Bemühungen zur Deeskalation der Spannungen in der Region«, teilt das pakistanische Außenministerium mit. Zuletzt hatte Pakistan sich als möglichen Ort für Verhandlungen zwischen Iran und den Vereinigten Staaten positioniert.
Ab Sonntag empfängt Pakistan die Außenminister von Saudi-Arabien, der Türkei und Ägypten zu Gesprächen über den Irankrieg. Während des zweitägigen Austauschs wolle man »eingehende Diskussionen über eine Reihe von Themen führen, darunter Bemühungen zur Deeskalation der Spannungen in der Region«, teilt das pakistanische Außenministerium mit. Zuletzt hatte Pakistan sich als möglichen Ort für Verhandlungen zwischen Iran und den Vereinigten Staaten positioniert.
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Leseempfehlung: Warum die Huthis für Iran wichtiger denn je sind
Iran hat noch eine Trumpfkarte, hat mein Kollege Fritz Schaap kürzlich geschrieben: die Huthi-Miliz. Lesen Sie hier seine Analyse, was ein Eingriff der Miliz bedeuten würde, für den Frachtverkehr, für Saudi-Arabien und für Israel.
Huthi-Anhänger mit einem Porträt ihres Anführers Abdul Malik al-Huthi. Foto: Mohammed Huwais / AFP
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Internationaler Flughafen in Kuwait bei Drohnenattacke getroffen
Ein Drohnenangriff auf den internationalen Flughafen von Kuwait hat zu schweren Schäden geführt. Die amtliche Nachrichtenagentur des Golfstaats berichtet unter Berufung auf die Luftfahrtbehörde, bei dem Angriff sei das Radarsystem des Flughafens beschädigt worden. Menschen seien nicht zu Schaden gekommen.
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Huthi-Miliz bekennt sich zu Raketenangriff auf Israel
Die jemenitischen Huthi-Miliz meldet einen Angriff auf israelische Militärstützpunkte im Süden des Westjordanlandes. Zuvor hatte die israelische Armee mitgeteilt, eine aus dem Jemen abgefeuerte Rakete entdeckt zu haben.
In einer Erklärung der Huthi-Miliz heißt es laut Al Jazeera, die Operation werde fortgesetzt, »bis die Aggression gegen alle Fronten des Widerstands aufhört«.
In einer Erklärung der Huthi-Miliz heißt es laut Al Jazeera, die Operation werde fortgesetzt, »bis die Aggression gegen alle Fronten des Widerstands aufhört«.
Israelische Armee meldet ersten Raketenbeschuss aus dem Jemen seit Beginn Irankrieges
Erstmals seit Beginn des Irankrieges hat der Jemen israelischen Angaben zufolge eine Rakete auf Israel abgefeuert. Wie die israelische Armee am Samstag mitteilte, wurde »der Abschuss einer Rakete aus dem Jemen in Richtung der israelischen Gebiete festgestellt«. Die Flugabwehr sei im Einsatz. Israelischen Medienberichten zufolge konnte die Rakete mutmaßlich abgefangen werden. Verletzte oder Schäden wurden nicht gemeldet.
Am Freitag hatte die Huthi-Miliz mit einem Eingreifen seiner Kämpfer in den Irankrieg gedroht. Die von Iran unterstützte Miliz ist wie die islamistische Hamas im Gazastreifen und die Hisbollah im Libanon Teil der iranischen »Achse des Widerstands«. Deren erklärtes Ziel ist die Vernichtung Israels.
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Kurzanalyse: Tritt die jemenitische Huthi-Miliz in den Krieg ein?
Die von Iran unterstützte Huthi-Miliz hat am Samstagmorgen erstmals seit Beginn des aktuellen Krieges eine ballistische Rakete auf Israel abgefeuert. Die israelische Luftabwehr fing den Angriff ab; es gab keine Verletzten.
Die jemenitische Miliz hatte ihre Angriffe auf Israel seit Oktober 2025 eingestellt, als die Waffenruhe in Gaza in Kraft trat. Sie drohte aber bereits seit dem ersten Tag des US-israelischen Angriffs auf Iran mit erneuter Eskalation. Die Huthi sind der am wenigsten durch US-amerikanische und israelische Militärschläge geschwächte Teil der iranischen »Achse des Widerstands« – und zugleich der unberechenbarste.
Die jemenitische Miliz hatte ihre Angriffe auf Israel seit Oktober 2025 eingestellt, als die Waffenruhe in Gaza in Kraft trat. Sie drohte aber bereits seit dem ersten Tag des US-israelischen Angriffs auf Iran mit erneuter Eskalation. Die Huthi sind der am wenigsten durch US-amerikanische und israelische Militärschläge geschwächte Teil der iranischen »Achse des Widerstands« – und zugleich der unberechenbarste.
Huthi-Anhänger bei einem Protest gegen den Krieg in Iran. Foto: Khaled Abdullah / REUTERS
Militärisch ist der Raketenangriff von begrenzter Bedeutung. Strategisch gewichtiger ist, was folgen könnte: Wenn die Huthis mit ihren Raketen die Schifffahrt in der Meerenge von Bab al-Mandab blockieren und den saudi-arabischen Hafen Yanbu angreifen, könnten sie Saudi-Arabiens letzten funktionierenden Ölexportweg lahmlegen.
Riad leitet seit Kriegsbeginn Rohöl über die 1200 Kilometer lange Pipeline zum Roten-Meer-Terminal Yanbu um – als Notlösung, weil Iran die Straße von Hormus faktisch geschlossen hat.
Riad leitet seit Kriegsbeginn Rohöl über die 1200 Kilometer lange Pipeline zum Roten-Meer-Terminal Yanbu um – als Notlösung, weil Iran die Straße von Hormus faktisch geschlossen hat.
Das könnte die Ölpreise weiter in die Höhe treiben: Ein Angriff auf saudi-arabische Infrastruktur könnte zudem den Druck auf Riad erhöhen, selbst in den Krieg einzutreten.
Der Angriff kam nicht überraschend: Bereits am Freitag hatte Huthi-Sprecher Brigadegeneral Yahya Saree in einer vorab aufgezeichneten Erklärung mehrere Szenarien für einen direkten Kriegseintritt benannt. Am Samstagmorgen bestätigte die Miliz den Angriff. Was der einzelnen Rakete folgen wird, muss sich erst noch zeigen.
Der Angriff kam nicht überraschend: Bereits am Freitag hatte Huthi-Sprecher Brigadegeneral Yahya Saree in einer vorab aufgezeichneten Erklärung mehrere Szenarien für einen direkten Kriegseintritt benannt. Am Samstagmorgen bestätigte die Miliz den Angriff. Was der einzelnen Rakete folgen wird, muss sich erst noch zeigen.
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Weltmarktpreis für Mineraliendünger um »30 bis 40 Prozent« gestiegen
Führt der Irankrieg zu steigenden Preisen für Lebensmittel? Seit Jahresbeginn sei Mineraliendünger auf dem Weltmarkt rund 30 bis 40 Prozent teurer, sagt Philipp Spinne, Geschäftsführer des Deutschen Raiffeisenverbands (DRV). Damit sei eine ähnliche Situation eingetreten wie im Februar 2022. Damals hatte Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen.
Viele Landwirte haben ihren Dünger für das Frühjahr jedoch bereits vor Beginn des Irankriegs gekauft, wie ein Sprecher des Bayerischen Bauernverbands sagt. Doch sollte der Krieg lang dauern, werden die Produktionskosten der deutschen Landwirte voraussichtlich steigen und damit auch die Erzeugerpreise.
Viele Landwirte haben ihren Dünger für das Frühjahr jedoch bereits vor Beginn des Irankriegs gekauft, wie ein Sprecher des Bayerischen Bauernverbands sagt. Doch sollte der Krieg lang dauern, werden die Produktionskosten der deutschen Landwirte voraussichtlich steigen und damit auch die Erzeugerpreise.
Landwirt düngt Getreidefeld. Foto: IMAGO / Countrypixel
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Golfstaaten melden weiterhin Angriffe
In Oman ist bei einem Drohnenangriff auf den Hafen von Salalah ein Arbeiter verletzt worden. Zudem sei ein Kran leicht beschädigt worden laut der Regierung des Sultanats auf der Arabischen Halbinsel.
In Abu Dhabi verletzten herabfallende Trümmerteile einer abgefangenen ballistischen Rakete fünf Menschen und lösten zwei Brände aus. Das teilt das Medienbüro des Emirats mit.
In Abu Dhabi verletzten herabfallende Trümmerteile einer abgefangenen ballistischen Rakete fünf Menschen und lösten zwei Brände aus. Das teilt das Medienbüro des Emirats mit.
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Berichte: Zwölf verletzte US-Soldaten nach Angriff in Saudi-Arabien
Bei einem iranischen Raketenangriff auf die Prince-Sultan-Luftwaffenbasis in Saudi-Arabien sind zwölf US-Soldaten verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Das berichten die Nachrichtenagentur Reuters und die »New York Times« unter Berufung auf US-Offizielle.
Damit steigt die Zahl der verletzten US-Soldaten seit Beginn des Krieges gegen Iran am 28. Februar auf mehr als 300, berichtet Reuters. In dem Konflikt sind bislang 13 US-Soldaten ums Leben gekommen.
Damit steigt die Zahl der verletzten US-Soldaten seit Beginn des Krieges gegen Iran am 28. Februar auf mehr als 300, berichtet Reuters. In dem Konflikt sind bislang 13 US-Soldaten ums Leben gekommen.
US-Zeitung berichtet von Verletzten nach iranischem Angriff in Saudi-Arabien
Zehn US-Einsatzkräfte sind nach einem Bericht des »Wall Street Journals« bei einem iranischen Angriff auf einen Luftwaffenstützpunkt in Saudi-Arabien verletzt worden. Sie befanden sich in einem Gebäude auf der Prince Sultan Airbase, das bei der Bombardierung getroffen wurde, wie die US-Zeitung unter Berufung auf US- und arabische Vertreter berichtete.
Der Luftwaffenstützpunkt in Saudi-Arabien wird auch vom US-Militär genutzt. Bei dem Angriff wurden laut dem Zeitungsbericht auch amerikanische Tankflugzeuge beschädigt. Der Stützpunkt war seit Beginn des Irankriegs immer wieder Ziel von Angriffen.
Der Luftwaffenstützpunkt in Saudi-Arabien wird auch vom US-Militär genutzt. Bei dem Angriff wurden laut dem Zeitungsbericht auch amerikanische Tankflugzeuge beschädigt. Der Stützpunkt war seit Beginn des Irankriegs immer wieder Ziel von Angriffen.
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Merz wirft Trump »massive Eskalation« vor
Bundeskanzler Friedrich Merz hat US-Präsident Donald Trump ungewohnt deutlich für sein Vorgehen im Irankrieg kritisiert. »Was Trump da im Augenblick macht, ist nicht Deeskalation und der Versuch, da eine friedliche Lösung hinzubekommen, sondern eine massive Eskalation mit offenem Ausgang«, sagte Merz auf dem »FAZ-Kongress«. »Das sind Eskalationen, die schon bedrohlich sind. Nicht nur für die Betroffenen, sondern für uns alle.«
Bundeskanzler Friedrich Merz. Foto: Hannes P. Albert / dpa
Über sein Telefonat mit US-Präsident Donald Trump in der vergangenen Woche sagte Merz, es sei »nicht ohne Widersprüche« gewesen. Trump soll mehrmals gesagt haben, er brauche die Nato nicht. Der Kanzler habe zum US-Präsidenten gesagt: »Wenn du willst, dass wir helfen, dann frag uns bitte vorher.« Zuletzt hatte der US-Präsident Friedrich Merz und die deutsche Regierung für ihre Haltung im Irankrieg kritisiert.
Sollte es zu einem Waffenstillstand kommen, habe Merz den Vereinigten Staaten jedoch Hilfe angeboten – beispielsweise auch eine militärische Absicherung der Straße von Hormus gemeinsam mit anderen Ländern.
Sollte es zu einem Waffenstillstand kommen, habe Merz den Vereinigten Staaten jedoch Hilfe angeboten – beispielsweise auch eine militärische Absicherung der Straße von Hormus gemeinsam mit anderen Ländern.
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Thailändische Tanker dürfen Straße von Hormus passieren
Laut Regierungschef Anutin Charnvirakul hat sich Thailand mit dem Iran auf die Durchfahrt seiner Öltanker durch die Straße von Hormus geeinigt. Durch die Einigung werde »thailändischen Öltankern eine sichere Durchfahrt« ermöglicht, sagt Charnvirakul. So könne die Sorge über Ölimporte und steigende Treibstoffpreise gemindert werden.
Viele asiatische Länder, darunter Thailand, sind besonders abhängig von Öl- und Gaslieferungen aus dem Nahen Osten.
Viele asiatische Länder, darunter Thailand, sind besonders abhängig von Öl- und Gaslieferungen aus dem Nahen Osten.
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Israelische Armee meldet ersten Raketenbeschuss aus dem Jemen seit Beginn des Irankrieges
Erstmals seit Beginn des Irankrieges hat der Jemen israelischen Angaben zufolge eine Rakete auf Israel abgefeuert. Wie die israelische Armee am Samstag mitteilte, wurde »der Abschuss einer Rakete aus dem Jemen in Richtung der israelischen Gebiete festgestellt«. Die Flugabwehr sei im Einsatz. Israelischen Medienberichten zufolge konnte die Rakete mutmaßlich abgefangen werden. Verletzte oder Schäden wurden nicht gemeldet.
Am Freitag hatte die Huthi-Miliz mit einem Eingreifen seiner Kämpfer in den Irankrieg gedroht. Die von Iran unterstützte Miliz ist wie die islamistische Hamas im Gazastreifen und die Hisbollah im Libanon Teil der iranischen »Achse des Widerstands«. Deren erklärtes Ziel ist die Vernichtung Israels.
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Iran könnte laut Nouripour Würgegriff um gesamte Weltwirtschaft legen
Einen Monat nach Kriegsbeginn sieht Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour von den Grünen die Möglichkeiten Irans noch längst nicht ausgeschöpft. »Der Iran hat ja noch gar nicht die volle Eskalationsstufe ausgenutzt«, sagte Nouripour der »Neuen Osnabrücker Zeitung«. »Sie könnten zum Beispiel durch ihre Verbündeten im Jemen die Straße von Aden schließen. Das bedeutet, dass nicht nur kein Öl mehr kommt, sondern gar keine Güter mehr aus Ostasien. Damit hätten sie ihren Würgegriff um den Hals der gesamten Weltwirtschaft gelegt.«
Das Rote Meer und der sich südlich anschließende Golf von Aden gelten als eine der wichtigsten Handelsrouten. Sie liegen zwischen Nordostafrika und der Arabischen Halbinsel und bilden eine zentrale Verbindung zwischen dem Mittelmeer und dem Indischen Ozean. Die aus dem Jemen agierende und mit Iran verbündete Huthi-Miliz attackierte dort bereits in der Vergangenheit immer wieder Handelsschiffe, weshalb diese nun von internationalen Streitkräften eskortiert werden. Die EU-Operation »Aspides« war bereits 2024 gestartet worden.
Nouripour erklärte weiter, die Machthaber in Iran hätten diesen Krieg seit Jahrzehnten vorbereitet. Die USA hingegen hätten weder zu Beginn einen Plan gehabt, noch wüssten sie jetzt, wie sie da wieder herauskommen sollen. Nouripour erklärte zugleich, es gebe keine Anzeichen dafür, dass »das Regime im Kern erschüttert ist«. Er sagte auch: »Und vor allem hat das Regime zunehmend das Gefühl, dass es den Krieg gewinnen kann.«
Omid Nouripour. Michael Kappeler / dpa
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Erneuter Angriff nahe dem AKW Buschehr
Zum dritten Mal innerhalb der vergangenen zehn Tage hat die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) im Zuge des Irankriegs einen Angriff nahe dem iranischen Atomkraftwerk Buschehr gemeldet. Es seien laut iranischen Angaben weder Schäden am im Betrieb befindlichen Reaktor noch eine Freisetzung von Strahlung gemeldet worden, teilte die IAEA in Wien am späten Abend auf der Plattform X mit. IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi rief zu höchster Zurückhaltung in dem Konflikt auf, um einen nuklearen Unfall zu vermeiden.
Iran hatte bereits diese und vergangene Woche Geschosseinschläge auf dem Gelände des Atomkraftwerks Buschehr gemeldet. Schäden an der Anlage oder Verletzte gab es beide Male nicht. Die Atomanlage Buschehr, das einzige iranische Kernkraftwerk, liegt etwa 760 Kilometer südlich von Teheran am Persischen Golf. Sein Reaktor russischer Bauart liefert seit 2011 Strom. Der staatliche russische Atomkonzern Rosatom baut derzeit einen zweiten Reaktorblock.
Das iranische Atomkraftwerk Buschehr. Foto: Abedin Taherkenareh / epa / dpa
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Mindestens ein Toter und vier Verletzte bei iranischen Raketenangriffen auf Israel
Bei iranischen Raketenangriffen sind nach israelischen Angaben mindestens ein Mensch getötet und vier weitere verletzt worden. Ein 52-jähriger Mann sei in Tel Aviv seinen schweren Verletzungen erlegen, teilte der Rettungsdienst Magen David Adom am Freitagabend mit. Zwei weitere Menschen in der Küstenstadt seien leicht verletzt worden. In der südisraelischen Stadt Kuseife seien ebenfalls zwei Menschen verletzt worden.
Zuvor hatte die israelische Armee vor iranischen Raketenangriffen gewarnt, in Jerusalem waren Sirenen zu hören. In Jericho im besetzten Westjordanland gab es Explosionen. Am Ort eines Raketeneinschlags in Tel Aviv waren zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz, eine Hauptstraße wurde teilweise abgesperrt.
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Trump kritisiert Merz für Haltung im Irankrieg
US-Präsident Donald Trump hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) für die ausbleibende Hilfe bei der Sicherung der Straße von Hormus kritisiert. Der Republikaner attackierte bei einem Kongress in Miami im US-Bundesstaat Florida erneut zunächst die Nato-Verbündeten Frankreich und Großbritannien – und kam dann auf Deutschland zu sprechen: »Der deutsche Bundeskanzler – das sind alles meine Freunde – Friedrich. Der deutsche Bundeskanzler, er sagte: ›Das ist nicht unser Krieg‹.« Trump schob nach, dass dann der Ukrainekrieg auch nicht der der USA sei.
Bereits am Vortag hatte Trump Deutschland kritisiert. Er habe es als »unangemessen« empfunden, dass von deutscher Seite geäußert worden sei: »Das ist nicht unser Krieg.« Trump nannte dabei allerdings keinen konkreten Namen und schrieb die Äußerung der Spitze zu (»the head of Germany«). Der Satz stammt ursprünglich von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). Merz hatte sich unlängst bei einem Besuch in Norwegen so geäußert: »Deutschland ist nicht Teil dieses Krieges, und wir wollen es auch nicht werden.«
Bereits am Vortag hatte Trump Deutschland kritisiert. Er habe es als »unangemessen« empfunden, dass von deutscher Seite geäußert worden sei: »Das ist nicht unser Krieg.« Trump nannte dabei allerdings keinen konkreten Namen und schrieb die Äußerung der Spitze zu (»the head of Germany«). Der Satz stammt ursprünglich von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). Merz hatte sich unlängst bei einem Besuch in Norwegen so geäußert: »Deutschland ist nicht Teil dieses Krieges, und wir wollen es auch nicht werden.«
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US-Zeitung berichtet von Verletzten nach iranischem Angriff in Saudi-Arabien
Zehn US-Einsatzkräfte sind nach einem Bericht des »Wall Street Journals« bei einem iranischen Angriff auf einen Luftwaffenstützpunkt in Saudi-Arabien verletzt worden. Sie befanden sich in einem Gebäude auf der Prince Sultan Airbase, das bei der Bombardierung getroffen wurde, wie die US-Zeitung unter Berufung auf US- und arabische Vertreter berichtete.
Der Luftwaffenstützpunkt in Saudi-Arabien wird auch vom US-Militär genutzt. Bei dem Angriff wurden laut dem Zeitungsbericht auch amerikanische Tankflugzeuge beschädigt. Der Stützpunkt war seit Beginn des Irankriegs immer wieder Ziel von Angriffen.
Der Luftwaffenstützpunkt in Saudi-Arabien wird auch vom US-Militär genutzt. Bei dem Angriff wurden laut dem Zeitungsbericht auch amerikanische Tankflugzeuge beschädigt. Der Stützpunkt war seit Beginn des Irankriegs immer wieder Ziel von Angriffen.
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Witkoff hofft auf Gespräche mit Teheran »in dieser Woche«
US-Unterhändler Steve Witkoff geht davon aus, dass Iran in der kommenden Woche zu Gesprächen mit Washington über eine Beendigung des Irankrieges bereit sein wird. »Wir sind auf jeden Fall zuversichtlich«, dass es »ein Treffen in dieser Woche geben wird«, sagte Witkoff am Freitag auf einem Wirtschaftsforum in Miami. Die USA erwarteten nun eine Antwort Teherans auf einen vorgelegten Plan für ein Ende des Krieges. »Wir haben einen 15-Punkte-Plan auf dem Tisch. Wir erwarten, dass die Iraner darauf reagieren. Das könnte alles lösen«, erklärte Witkoff. Pakistan hatte zuvor bestätigt, einen 15-Punkte-Plan der US-Regierung im Rahmen von indirekten Verhandlungen mit Teheran unter Unterstützung der Türkei, Ägyptens und weiterer »Bruderstaaten« übermittelt zu haben.
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IAEA ruft zur Zurückhaltung auf – keine erhöhten Strahlungswerte nach Beschuss
Nach US-israelischen Angriffen auf einen Schwerwasserreaktor und eine Uran-Aufbereitungsanlage in Iran hat die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) die Kriegsparteien im Nahen Osten erneut zur Zurückhaltung aufgefordert. »IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi bekräftigt (seinen) Aufruf zur militärischen Zurückhaltung, um jegliches Risiko eines nuklearen Unfalls zu vermeiden«, teilte die Organisation auf X mit.
Weiter erklärte die IAEA, in der Uran-Aufbereitungsanlage Schahid Resajee Nedschad in Arkadan im Zentrum des Landes gebe es »keinen Anstieg der Strahlungswerte außerhalb des Geländes«.
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Neue israelische Angriffswelle in Beirut
Die israelische Luftwaffe hat eigenen Angaben zufolge am späten Abend eine erneute Angriffswelle gegen Hisbollah-Ziele in der libanesischen Hauptstadt Beirut begonnen. Bereits wenige Stunden zuvor waren Angriffe gegen die proiranische Miliz geflogen worden. Weitere Einzelheiten wurden nicht genannt.
Der israelische Generalstabschef Eyal Zamir hatte am Abend bei einem Truppenbesuch im Südlibanon von »bedeutenden Plänen zur Fortsetzung des Einsatzes« gesprochen. »Wir befinden uns an einem historischen Wendepunkt«, sagte Zamir. Israel verfolge einen Plan, »um die Sicherheitslage – von Teheran bis Beirut – grundlegend zu verändern.«
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Musk soll an Telefonat zwischen Trump und Modi über Iran teilgenommen haben
Die »New York Times« berichtet über eine mögliche Wiederannäherung zwischen US-Präsident Donald Trump und Elon Musk. Der Milliardär habe an einem Telefonat zwischen Trump und dem indischen Premierminister Narendra Modi teilgenommen, heißt es unter Berufung auf zwei Offizielle. Das Gespräch habe sich um den Irankrieg und insbesondere die Situation um die Straße von Hormus gedreht.
Warum Musk dabei gewesen sei und ob er auch gesprochen habe, ist dem Bericht zufolge unklar. Die Zeitung verweist jedoch darauf, dass aus den Ländern der Golfregion heraus erhebliche Investitionen in Musks Unternehmen getätigt worden seien. Auch sei Musk bestrebt, sich stärker in Indien einzubringen. Musk und Trump hatten sich im vergangenen Sommer eigentlich zerstritten.
Warum Musk dabei gewesen sei und ob er auch gesprochen habe, ist dem Bericht zufolge unklar. Die Zeitung verweist jedoch darauf, dass aus den Ländern der Golfregion heraus erhebliche Investitionen in Musks Unternehmen getätigt worden seien. Auch sei Musk bestrebt, sich stärker in Indien einzubringen. Musk und Trump hatten sich im vergangenen Sommer eigentlich zerstritten.
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Irans Außenminister will Israel »hohen Preis« zahlen lassen
Abbas Araghchi hat die jüngsten Angriffe auf Fabriken und Nuklearanlagen in Iran verurteilt. Sie verstießen gegen das verlängerte Ultimatum des US-Präsidenten, schreibt der iranische Außenminister auf X.
Donald Trump hatte am Donnerstag angekündigt, Iran bis zum 6. April Zeit zu geben, die Straße von Hormus vollständig zu öffnen. Solange wolle er keine Energieanlagen angreifen lassen. Die Angriffe stünden im »Widerspruch« zu dieser Aussage, schreibt Araghchi. »Iran wird Israel für seine Verbrechen einen hohen Preis abverlangen.«
Donald Trump hatte am Donnerstag angekündigt, Iran bis zum 6. April Zeit zu geben, die Straße von Hormus vollständig zu öffnen. Solange wolle er keine Energieanlagen angreifen lassen. Die Angriffe stünden im »Widerspruch« zu dieser Aussage, schreibt Araghchi. »Iran wird Israel für seine Verbrechen einen hohen Preis abverlangen.«
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Angeblicher Beschuss ziviler Ziele – iranische Medien berichten von mehr als 20 Opfern
Bei Angriffen auf Wohngebiete in Iran sind Medienberichten zufolge mehr als 20 Menschen ums Leben gekommen. In der Hauptstadt Teheran seien zehn Bewohner eines Wohnkomplexes bei einem Raketenangriff, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf einen Feuerwehrsprecher.
In der kurdischen Provinz Kermanschah im Westen des Landes wurden dem Gouverneursbüro zufolge mehr als zehn Wohneinheiten angegriffen. 13 Menschen seien ums Leben gekommen, darunter zwei Kinder. Auch bei dem Angriff auf ein Stahlwerk in Isfahan wurde den Berichten zufolge ein Mensch getötet. Die Berichte ließen sich nicht unabhängig überprüfen.
In der kurdischen Provinz Kermanschah im Westen des Landes wurden dem Gouverneursbüro zufolge mehr als zehn Wohneinheiten angegriffen. 13 Menschen seien ums Leben gekommen, darunter zwei Kinder. Auch bei dem Angriff auf ein Stahlwerk in Isfahan wurde den Berichten zufolge ein Mensch getötet. Die Berichte ließen sich nicht unabhängig überprüfen.
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Liebe Leserinnen und Leser, hier halten wir Sie auch heute über alle Entwicklungen im Irankrieg auf dem Laufenden. Die wichtigsten Ereignisse vom Freitag können Sie hier nachlesen.
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Rubio: Krieg endet in »Wochen, nicht in Monaten«
US-Außenminister Marco Rubio hat sich überzeugt gezeigt, dass die Militäroperation seines Landes in naher Zukunft beendet sein werde. Die Vereinigten Staaten rechneten damit, dass die Operation in »Wochen, nicht in Monaten« abgeschlossen sein werde, sagte Rubio nach Ukrainegesprächen der G7-Außenminister in Paris.
Zudem gehe er davon aus, dass die US-Ziele ohne Bodentruppen zu erreichen seien. Allerdings wollte er diese Option nicht kategorisch ausschließen, um »maximale Handlungsfreiheit« zu behalten. Ein mögliches iranisches Gebührensystem für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus sei für die USA inakzeptabel, sagt er zudem.
Zudem gehe er davon aus, dass die US-Ziele ohne Bodentruppen zu erreichen seien. Allerdings wollte er diese Option nicht kategorisch ausschließen, um »maximale Handlungsfreiheit« zu behalten. Ein mögliches iranisches Gebührensystem für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus sei für die USA inakzeptabel, sagt er zudem.
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Mit Material der Agenturen

Facts Only

Pakistan's foreign minister announced Iran will allow two Pakistani ships daily to pass through the Strait of Hormuz.
The Houthi militia in Yemen launched a ballistic missile and a drone at Israel, both intercepted by Israeli air defenses.
Ukraine's President Zelenskyy signed defense cooperation agreements with Saudi Arabia, Qatar, and the UAE, focusing on air defense and weapons production.
Emirates Global Aluminium reported significant damage to its Abu Dhabi plant after Iranian drone and missile attacks, with several employees injured.
The UAE's defense ministry stated it intercepted 20 ballistic missiles and 37 drones on a single day, with 11 fatalities since the war began.
German Chancellor Friedrich Merz criticized U.S. President Trump's actions in the Iran war as a "massive escalation" and offered post-war support for securing the Strait of Hormuz.
The USS Gerald R. Ford, the U.S.'s most expensive aircraft carrier, arrived in Split, Croatia, after repairs following a fire.
Two Lebanese journalists linked to Hezbollah-affiliated media were killed in an Israeli airstrike in southern Lebanon.
The WHO reported nine medics killed in five separate attacks on healthcare facilities in southern Lebanon, severely disrupting medical services.
Iran's President Pezeshkian warned Gulf states against allowing "enemies" to use their territory for attacks on Iran.
A drone struck Iraq's Majnoon oil field in Basra province, causing no casualties or damage.
Thailand secured an agreement with Iran for safe passage of its oil tankers through the Strait of Hormuz.
The International Atomic Energy Agency (IAEA) reported no radiation leaks after attacks near Iran's Bushehr nuclear power plant.
At least one Israeli civilian was killed, and four others injured in Iranian rocket strikes on Tel Aviv and other locations.
U.S. negotiator Steve Witkoff expressed optimism about potential Iran-U.S. talks this week to end the war.
Iran's foreign minister condemned recent attacks on Iranian nuclear and industrial sites, vowing retaliation against Israel.
Media reports indicate over 20 civilians killed in Iranian residential areas due to airstrikes.
U.S. Secretary of State Marco Rubio stated the Iran war could end in "weeks, not months" without needing ground troops.
A drone attack damaged Kuwait's international airport radar system, with no casualties reported.

Executive Summary

The situation in the Middle East remains highly volatile, with multiple fronts of conflict and diplomatic maneuvering. Iran has partially opened the Strait of Hormuz to Pakistani ships, allowing two vessels per day to pass, a move Pakistan's foreign minister called a "constructive gesture." Meanwhile, the Houthi militia in Yemen, backed by Iran, has launched ballistic missiles and drones at Israel, marking their first direct attacks since the start of the Iran war. Israel's air defenses intercepted these projectiles, but the escalation signals a broadening of the conflict. In parallel, Ukraine's President Zelenskyy has secured preliminary defense agreements with Saudi Arabia, Qatar, and the UAE, focusing on air defense cooperation and joint weapons production. The UAE reported significant damage to a major aluminum plant after Iranian drone and missile strikes, with its air defenses intercepting hundreds of projectiles since the war began. Germany's Chancellor Merz criticized U.S. President Trump's approach as a "massive escalation," while offering potential post-war support for securing the Strait of Hormuz. The U.S. aircraft carrier USS Gerald R. Ford, after repairs, has arrived in Croatia, signaling continued military readiness. Civilian casualties are mounting, with attacks on journalists in Lebanon, healthcare workers in southern Lebanon, and residential areas in Iran. The economic ripple effects include rising fertilizer prices and potential food cost increases, while global shipping faces disruptions from Houthi threats to the Bab al-Mandab Strait and Iranian control of the Strait of Hormuz.

Full Take

The strongest version of this narrative highlights a rapidly escalating multi-front conflict with profound geopolitical and economic consequences. The article effectively captures the complexity of the situation—diplomatic overtures (Pakistan-Iran shipping agreement, Ukraine-Gulf defense pacts), military escalations (Houthi strikes on Israel, Iranian attacks on UAE infrastructure), and humanitarian crises (attacks on journalists, medics, and civilians). It also underscores the global stakes, from energy supply disruptions to rising commodity prices. The inclusion of multiple perspectives—German criticism of U.S. policy, Iranian threats, and Gulf states' security concerns—adds depth to the analysis.
However, the narrative risks amplifying fear through its focus on escalation without sufficient exploration of de-escalation pathways. The framing of the Houthi attacks as "unpredictable" and Iran's actions as potentially choking "the entire world economy" leans toward catastrophic language, which may overshadow nuanced diplomatic efforts. The repeated emphasis on civilian casualties and infrastructure damage serves as a legitimate humanitarian concern but could also be exploited to justify further military intervention. The article's structure, jumping between fronts (Yemen, Lebanon, Iran, Gulf states), may create a sense of overwhelming chaos, potentially obscuring the agency of regional actors seeking stability.
Root causes include long-standing proxy conflicts (Iran's "Axis of Resistance" vs. U.S.-aligned states), resource competition (control of critical shipping lanes), and the failure of previous diplomatic frameworks to address underlying grievances. The assumption that military pressure alone can resolve the crisis goes unchallenged, despite historical evidence suggesting otherwise. This echoes Cold War-era brinkmanship, where regional conflicts became battlegrounds for superpower rivalry.
Implications for human dignity are severe: civilians bear the brunt of airstrikes, healthcare collapses in conflict zones, and economic shocks threaten food security globally. The second-order effects—such as the potential weaponization of oil supplies or the normalization of attacks on journalists—erode international norms. While Gulf states may benefit from arms deals and security guarantees, ordinary citizens face rising costs and instability.
Bridge questions: What diplomatic off-ramps exist beyond military posturing? How might regional powers like Saudi Arabia or Turkey leverage their influence to broker ceasefires? What role could neutral mediators (e.g., Oman, Pakistan) play in de-escalation?
Counterstrike scan: A coordinated influence campaign would amplify the "global economic collapse" narrative to pressure Western powers into concessions or military action, while downplaying diplomatic alternatives. The article does not fully match this pattern, as it includes diplomatic developments (Ukraine-Gulf agreements, Pakistan's mediation offers) alongside escalation reports. However, the selective emphasis on dramatic military events over quieter diplomatic tracks could inadvertently serve an alarmist agenda.
Patterns detected: ARC-0024 Ambiguity (vague framing of "massive escalation" without clear metrics), ARC-0043 Motte-and-Bailey (broad claims about "world economy" threats without specifying mechanisms).