Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.
Wichtige Updates
Nach Berichten über Missstände: Neuer US-Flugzeugträger in Nahost
Iran weist Drohung von Trump zurück
Trump droht Iran mit „Wirtschaftskrieg“
Iran: Öffnung der Straße von Hormus hängt von USA ab
Saudi Aramco verlädt wieder Öl in der Straße von Hormus
Ulrike Putz
Iran nennt Trumps „Wirtschaftskrieg“ völkerrechtswidrig
Der von den USA angekündigte „Wirtschaftskrieg“ gegen Iran wäre nach Überzeugung der Führung in Teheran ein Verstoß gegen das Völkerrecht. Banken, Unternehmen oder Flughäfen, die der ausschließlichen Gerichtsbarkeit eines Landes unterlägen, dürften nicht von anderen Staaten dazu gezwungen werden, „auf rechtmäßigen Handel mit einem Drittstaat zu verzichten“, schrieb der iranische Außenamtssprecher Ismail Baghai auf X.
Um den wirtschaftlichen Druck auf Iran nochmals drastisch zu erhöhen, hatte US-Präsident Donald Trump mit drakonischen Strafen für Staaten gedroht, die Iran weiter unterstützen. Dazu erklärte Baghai nun: „Wirtschaftlicher Zwang, der darauf abzielt, einen souveränen Staat zur Änderung seiner rechtmäßigen politischen Entscheidungen zu zwingen“, stelle einen klaren Rechtsbruch dar. Solche „Sekundärsanktionen“ verstießen gegen die Charta der Vereinten Nationen.
In Verbindung mit der von den USA verhängten Seeblockade iranischer Häfen reduziere das von Trump angekündigte Vorhaben „die Souveränität aller anderen Staaten auf etwas Vorläufiges, Bedingtes und Widerrufbares, das vom Willen einer anderen Macht abhängt“, fuhr der iranische Außenamtssprecher fort. Er warnte diesbezüglich vor einer „Rückkehr zum klassischen Kolonialismus“.
Die US-Regierung will einen Wirtschaftskrieg gegen Iran führen. Vahid Salemi/AP/dpa
Ulrike Putz
US-Militär: 68 Handelsschiffe im Zuge von Iran-Blockade umgeleitet
Im Zuge der Blockade gegen den Iran haben die US-Streitkräfte nach Angaben des zuständigen Regionalkommandos Centcom 68 Handelsschiffe umgeleitet. Zudem seien drei Schiffe außer Gefecht gesetzt und zwei weitere geentert worden, teilt das US-Militär mit.
Ulrike Putz
Trump: Iran ist noch nicht bereit für richtiges Abkommen
US-Präsident Donald Trump hält Iran nach eigenen Worten noch nicht für bereit, das „richtige Abkommen“ abzuschließen. Die USA beobachteten die Entwicklungen in dem Konflikt genau, sagt Trump vor Journalisten auf die Frage, ob die militärischen Optionen der USA begrenzt seien. Die USA hätten die vollständige Kontrolle über die gesamte Region rund um die Straße von Hormus, fügt er hinzu. Die Führung in Teheran würde zwar gerne eine Vereinbarung treffen, sei aber seiner Meinung nach noch nicht bereit für den richtigen Deal.
Lorenz Zeck
Iranischer Präsident fordert Ende des Kriegs
Der iranische Präsident Massud Peseschkian forderte ein Ende des Kriegs mit den USA. „Es wäre besser, den Krieg heute zu beenden, solange wir Macht und Würde besitzen und die ganze Welt unseren Sieg anerkennt“, sagte Peseschkian laut der halbstaatlichen iranischen Studenten-Nachrichtenagentur.
Peseschkian ist der oberste gewählte Vertreter Irans, doch seine Zuständigkeiten beschränken sich größtenteils auf die innenpolitische Wirtschaftspolitik. Zuvor hatte der US-Finanzminister Scott Bessent Pläne zur wirtschaftlichen Isolierung Irans und seiner Handelspartner angekündigt. Die Pattsituation hat die Inflation in Iran verschärft und die Landeswährung gegenüber dem Dollar auf Rekordtiefstände getrieben.
Peseschkian ist der oberste gewählte Vertreter Irans, doch seine Zuständigkeiten beschränken sich größtenteils auf die innenpolitische Wirtschaftspolitik. Zuvor hatte der US-Finanzminister Scott Bessent Pläne zur wirtschaftlichen Isolierung Irans und seiner Handelspartner angekündigt. Die Pattsituation hat die Inflation in Iran verschärft und die Landeswährung gegenüber dem Dollar auf Rekordtiefstände getrieben.
Iran fordert engere Wirtschaftsbeziehungen zum Irak
Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf fordert angesichts drohender neuer US-Sanktionen engere wirtschaftliche Beziehungen zum Irak. Beide Länder sollten im Handel ihre Landeswährungen nutzen, um die Abhängigkeit vom US-Dollar zu verringern, erklärt Ghalibaf laut seinem Telegram-Kanal vor Wirtschaftsvertretern in Bagdad. Zudem müsse Iran Pläne ausarbeiten, um die „ungerechten Sanktionen“ zu überwinden.
US-Finanzminister Scott Bessent hatte am Donnerstag die nach seinen Worten bislang schärfsten Sanktionen gegen Iran angekündigt, deren Details am Montag bekanntgegeben werden sollen. Ghalibaf wirft den USA und Israel vor, einen Wirtschafts- und Informationskrieg zu führen, da sie eine direkte militärische Konfrontation scheuten.
US-Finanzminister Scott Bessent hatte am Donnerstag die nach seinen Worten bislang schärfsten Sanktionen gegen Iran angekündigt, deren Details am Montag bekanntgegeben werden sollen. Ghalibaf wirft den USA und Israel vor, einen Wirtschafts- und Informationskrieg zu führen, da sie eine direkte militärische Konfrontation scheuten.
Schiffsverkehr in Straße von Hormus geht deutlich zurück
Der Schiffsverkehr in der strategisch wichtigen Straße von Hormus halbiert sich im Vergleich zum Vortag auf sieben Frachter. Das geht aus Daten des Analyseunternehmens Kpler hervor. Unter den Schiffen befinden sich demnach weder große Rohöl- noch Flüssiggastanker (LNG). Hintergrund des Rückgangs sind wachsende Sorgen um die Sicherheit der Schifffahrt im Nahen Osten, während die Friedensgespräche zwischen den USA und Iran stocken.
Ein Schiff in der Straße von Hormus vor der iranischen Hafenstadt Bandar Abbas (Archivbild). Foto: Amirhosein Khorgooi/ISNA/WANA (West Asia News Agency)/Reuters
Bessent zu Trumps Drohungen: Verbündete müssen Entscheidung treffen
Nach dem angekündigten „Wirtschaftskrieg“ gegen Iran erhöht die US-Regierung den Druck auf ihre Verbündeten, daran mitzuwirken. „Es ist an der Zeit, dass unsere Verbündeten und der Rest der Welt eine Entscheidung treffen“, sagte US-Finanzminister Scott Bessent dem Sender CNBC. „Entweder bist du auf unserer Seite oder gegen uns.“
US-Präsident Donald Trump hatte zuvor angekündigt, den wirtschaftlichen Druck auf Iran drastisch erhöhen zu wollen. Wer Iran weiter unterstütze, müsse mit drakonischen Maßnahmen rechnen, warnte er. Details zu seinen Plänen lieferte Trump zunächst nicht. Bessent teilte nun mit, am Montag auf einer Pressekonferenz über das Vorhaben zu informieren.
Bessent trat dabei auch dem Argument entgegen, mit wirtschaftlichem Druck sei gegen Iran nichts zu bewirken. „Wir haben die Seeblockade, und wir werden die härtesten Sanktionen der Geschichte verhängen“, sagte er. Unter diesem Druck werde die Führung in Iran zusammenbrechen. t
US-Präsident Donald Trump hatte zuvor angekündigt, den wirtschaftlichen Druck auf Iran drastisch erhöhen zu wollen. Wer Iran weiter unterstütze, müsse mit drakonischen Maßnahmen rechnen, warnte er. Details zu seinen Plänen lieferte Trump zunächst nicht. Bessent teilte nun mit, am Montag auf einer Pressekonferenz über das Vorhaben zu informieren.
Bessent trat dabei auch dem Argument entgegen, mit wirtschaftlichem Druck sei gegen Iran nichts zu bewirken. „Wir haben die Seeblockade, und wir werden die härtesten Sanktionen der Geschichte verhängen“, sagte er. Unter diesem Druck werde die Führung in Iran zusammenbrechen. t
Lorenz Zeck
Nach Berichten über Missstände: Neuer US-Flugzeugträger in Nahost
Nach Berichten über Missstände auf einem seit Monaten im Nahen Osten eingesetzten US-Flugzeugträger ist nun ein weiterer Flugzeugträger der Marine in der Region im Einsatz. Die USS George Washington sei am Vortag angekommen, hieß es von dem US-Kommando Centcom auf der Plattform X. Was das für die in die Kritik geratene USS Abraham Lincoln und deren Besatzung bedeutet, war zunächst nicht klar.
In Berichten war unter anderem von Versorgungsengpässen, Problemen bei den Sanitäranlagen und einer Verschlechterung der psychischen Gesundheit der Besatzung an Bord der „USS Abraham Lincoln“ die Rede gewesen – Besatzungsmitglieder hätten etwa versucht, über Bord zu springen. Das US-Militär wies die Berichte zurück. Laut CNN war der Austausch der Schiffe bereits vor den Beschwerden geplant. Das Schiff ist laut US-Medien seit dem Beginn der Militärschläge gegen Iran am 28. Februar keinen Hafen angelaufen.
In Berichten war unter anderem von Versorgungsengpässen, Problemen bei den Sanitäranlagen und einer Verschlechterung der psychischen Gesundheit der Besatzung an Bord der „USS Abraham Lincoln“ die Rede gewesen – Besatzungsmitglieder hätten etwa versucht, über Bord zu springen. Das US-Militär wies die Berichte zurück. Laut CNN war der Austausch der Schiffe bereits vor den Beschwerden geplant. Das Schiff ist laut US-Medien seit dem Beginn der Militärschläge gegen Iran am 28. Februar keinen Hafen angelaufen.
Iran weist Drohung von Trump zurück
Iran hat die Drohung von US-Präsident Donald Trump, das Land mit einem „Wirtschaftskrieg“ zu überziehen, scharf zurückgewiesen. Die Ankündigung diene dazu, von eigenen Problemen in den USA abzulenken, schrieb Außenminister Abbas Araghtschi auf Englisch auf der Plattform X. Er verwies auf einen historisch hohen Schuldenstand der USA. Der „wirtschaftliche Terrorismus“ der USA gefährde die weltweite Ökonomie, schrieb Araghtschi weiter.
Blockade der Straße von Hormus hält an, kaum Schiffsverkehr
Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus bleibt wegen des Konflikts zwischen den USA und Iran stark eingeschränkt. Am Mittwoch durchfahren Daten des Anbieters Kpler zufolge lediglich neun Rohstoff-Frachter die Meerenge, eine unveränderte Zahl zum Vortag. Während US-Präsident Donald Trump erklärt, die Meerenge sei offen, bezeichnet Iran sie als geschlossen. Auch in der Meerenge Bab el-Mandeb am Roten Meer verlangsamt sich der Verkehr. Dort werden 27 Frachter gezählt nach 32 am Vortag.
Iranische Medien: Trumps Drohung ist nichts Neues
Iranische Medien haben unbeeindruckt auf die Drohung des US-Präsidenten mit einem „Wirtschaftskrieg“ gegen das Land reagiert. Donald Trump habe schon zuvor wiederholt vom angeblich unmittelbar bevorstehenden Zusammenbruch Irans und von Schlägen historischer Dimension gesprochen, schrieb die iranische Nachrichtenagentur Fars auf Telegram. Seine Behauptungen seien bloß als übliche „psychologische Kriegsführung und Propagandakampagne“ zu verstehen.
Trump droht Iran mit „Wirtschaftskrieg“
Vor dem Hintergrund fehlender Erfolge bei den Verhandlungen mit Teheran hat US-Präsident Donald Trump Iran mit einem beispiellosen „Wirtschaftskrieg“ gedroht. Auch müsse jedes Land samt seiner Finanzinstitutionen, Unternehmen, Flughäfen und Regierungsbehörden bei einer Unterstützung Irans mit „gewaltigen wirtschaftlichen Konsequenzen“ rechnen, verkündete er auf seiner Plattform Truth Social. Es brauche die Hilfe aller Verbündeten der USA, um die von Iran ausgehende Bedrohung zu stoppen.
Zweieinhalb Monate vor den wichtigen Zwischenwahlen in den USA steht Trump innenpolitisch stark unter Druck – auch weil er im Krieg gegen Iran seit Wochen keine offensichtlichen Erfolge für sich verbuchen kann. Weder auf diplomatischer noch auf militärischer Ebene scheint es in seinem Sinne voranzugehen. Nicht nur bei den Verhandlungen über eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus, die Handelsschiffe vor Kriegsbeginn noch ungehindert passieren konnten, zeigte sich Teheran unbeeindruckt von den regelmäßigen Drohgebärden des Republikaners. Auch dieses Mal wählte er scharfe Worte und sprach von „Maßnahmen historischen Ausmaßes“ und der „verheerendsten Wirtschaftsoperation“, die jemals gegen ein Land veranlasst worden sei. Sein mit Superlativen gespicktes Vorhaben verglich er mit einem „wirtschaftlichen D-Day“ für Iran.
Schon seit Längerem gelten Sanktionen der USA gegen Iran. Nun scheint Trump diese nochmal ausweiten zu wollen. „Ölschmuggel, Währungstauschabkommen, Geldtransfers, Wechselstuben, Schiffsregister, Tarnfirmen – all das muss sofort gestoppt werden“, schrieb Trump weiter.
Zweieinhalb Monate vor den wichtigen Zwischenwahlen in den USA steht Trump innenpolitisch stark unter Druck – auch weil er im Krieg gegen Iran seit Wochen keine offensichtlichen Erfolge für sich verbuchen kann. Weder auf diplomatischer noch auf militärischer Ebene scheint es in seinem Sinne voranzugehen. Nicht nur bei den Verhandlungen über eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus, die Handelsschiffe vor Kriegsbeginn noch ungehindert passieren konnten, zeigte sich Teheran unbeeindruckt von den regelmäßigen Drohgebärden des Republikaners. Auch dieses Mal wählte er scharfe Worte und sprach von „Maßnahmen historischen Ausmaßes“ und der „verheerendsten Wirtschaftsoperation“, die jemals gegen ein Land veranlasst worden sei. Sein mit Superlativen gespicktes Vorhaben verglich er mit einem „wirtschaftlichen D-Day“ für Iran.
Schon seit Längerem gelten Sanktionen der USA gegen Iran. Nun scheint Trump diese nochmal ausweiten zu wollen. „Ölschmuggel, Währungstauschabkommen, Geldtransfers, Wechselstuben, Schiffsregister, Tarnfirmen – all das muss sofort gestoppt werden“, schrieb Trump weiter.
Wie genau der US-Präsident die Führung in Teheran in die Knie zwingen will, blieb aber offen. Ebenso die Frage, welche Konsequenzen Ländern drohen, die Iran „unterstützen“. Damit könnten vor allem Staaten wie Russland, Indien oder China gemeint sein, die weiterhin iranisches Öl beziehen. Der Ölexport ist die wichtigste Einnahmequelle des islamistischen Machtapparats in Iran. Vor wenigen Tagen war eine Frist abgelaufen, in der Vertreter der USA und Irans Verhandlungen über zentrale Streitfragen wie das iranische Atomprogramm abschließen wollten. Wesentliche Fortschritte scheint es aber nicht gegeben zu haben.
Nach Worten Trumps vom Dienstag gab es zuletzt keine laufenden Verhandlungen mehr. „Es finden derzeit keine Gespräche oder Verhandlungen mit der Islamischen Republik Iran statt, und es sind auch keine geplant“, teilte er mit. Am Vortag hatte er dem US-Sender Fox News noch gesagt, Vertreter der US-Regierung stünden im direkten Kontakt mit der mächtigen iranischen Revolutionsgarde. In der Vergangenheit hatte Trump immer wieder mit Behauptungen zu angeblichen Gesprächen und Verhandlungsständen für Aufsehen gesorgt, die von Iran dementiert wurden.
Nach Worten Trumps vom Dienstag gab es zuletzt keine laufenden Verhandlungen mehr. „Es finden derzeit keine Gespräche oder Verhandlungen mit der Islamischen Republik Iran statt, und es sind auch keine geplant“, teilte er mit. Am Vortag hatte er dem US-Sender Fox News noch gesagt, Vertreter der US-Regierung stünden im direkten Kontakt mit der mächtigen iranischen Revolutionsgarde. In der Vergangenheit hatte Trump immer wieder mit Behauptungen zu angeblichen Gesprächen und Verhandlungsständen für Aufsehen gesorgt, die von Iran dementiert wurden.
Britische Behörde: Frachtschiff im Roten Meer getroffen
Die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt berichtete, dass 40 Seemeilen (rund 74 Kilometer) südöstlich der jemenitischen Hafenstadt Mokka ein Frachtschiff von unbekannten Geschossen getroffen worden sei. An Bord des Schiffs sei zum Zeitpunkt des Vorfalls niemand gewesen, der Schaden sei jedoch erheblich.
Die Huthi-Miliz in Jemen hat bereits mehrfach Angriffe auf saudische Tanker im Roten Meer für sich reklamiert. Wegen der Angriffe wird befürchtet, dass die wichtige Meerenge Bab al-Mandab faktisch geschlossen werden könnte. Die Meerenge liegt auf dem kürzesten Seeweg zwischen Asien und Europa, der über den Indischen Ozean, das Rote Meer und den Suezkanal führt.
Durch die Bab al-Mandab („Tor der Tränen“) laufen in normalen Zeiten etwa zehn Prozent des weltweiten Seehandels. Die Huthi hatten mit Angriffen seit 2023 in der Region den Welthandel bereits massiv beeinträchtigt.
Der Konflikt zwischen der von Saudi-Arabien unterstützten jemenitischen Regierung und den Huthi hatte sich zuletzt erneut verschärft. Es ist die schwerste Eskalation seit Inkrafttreten einer inoffiziellen Waffenruhe im Jahr 2022. Im Zuge des Iran-Kriegs war der Konflikt aufs Neue entflammt.
Die Huthi-Miliz in Jemen hat bereits mehrfach Angriffe auf saudische Tanker im Roten Meer für sich reklamiert. Wegen der Angriffe wird befürchtet, dass die wichtige Meerenge Bab al-Mandab faktisch geschlossen werden könnte. Die Meerenge liegt auf dem kürzesten Seeweg zwischen Asien und Europa, der über den Indischen Ozean, das Rote Meer und den Suezkanal führt.
Durch die Bab al-Mandab („Tor der Tränen“) laufen in normalen Zeiten etwa zehn Prozent des weltweiten Seehandels. Die Huthi hatten mit Angriffen seit 2023 in der Region den Welthandel bereits massiv beeinträchtigt.
Der Konflikt zwischen der von Saudi-Arabien unterstützten jemenitischen Regierung und den Huthi hatte sich zuletzt erneut verschärft. Es ist die schwerste Eskalation seit Inkrafttreten einer inoffiziellen Waffenruhe im Jahr 2022. Im Zuge des Iran-Kriegs war der Konflikt aufs Neue entflammt.
Trump veröffentlicht Karte vom Persischen Golf: „Neues US-Gebiet“
US-Präsident Donald Trump veröffentlichte auf seiner Plattform Truth Social eine Karte mit der Straße von Hormus im Persischen Golf. Sie war versehen mit der Überschrift „New U.S. Territory“ (Neues US-Gebiet). Bereits vor wenigen Tagen hatte der Republikaner gesagt, die Meerenge nach dem Ende des Iran-Krieges zu US-Territorium erklären zu wollen.
Kritik auf Trumps Post folgte prompt. „Bald wird sich seine Illusion bezüglich der Straße von Hormus entweder korrigieren, oder wir werden die Illusionen dieses Verblendeten korrigieren“, schrieb Irans Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi auf X. Zuletzt hatten die Fundamentalisten in der iranischen Führung für eine offensivere Konfrontation mit den USA geworben.
Kritik auf Trumps Post folgte prompt. „Bald wird sich seine Illusion bezüglich der Straße von Hormus entweder korrigieren, oder wir werden die Illusionen dieses Verblendeten korrigieren“, schrieb Irans Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi auf X. Zuletzt hatten die Fundamentalisten in der iranischen Führung für eine offensivere Konfrontation mit den USA geworben.
Trump: Keine Gespräche mit Iran
Nach dem Ende der 60-tägigen Frist des Rahmenabkommens stehen Washington und Teheran laut US-Präsident Donald Trump nicht in Verhandlungen. „Es finden derzeit keine Gespräche oder Verhandlungen mit der Islamischen Republik Iran statt, und es sind auch keine geplant“, teilte er auf der Plattform Truth Social mit.
Erst am Vortag hatte Trump dem Sender Fox News gesagt, Vertreter der US-Regierung stünden im direkten Kontakt mit den iranischen Revolutionsgarden. In der Vergangenheit hatte Trump immer wieder Angaben über mutmaßliche Gespräche oder Verhandlungsstände mit Iran gemacht, die dieser dementierte.
Zudem behauptete Trump, die Straße von Hormus bleibe geöffnet. Tatsächlich gab es in den vergangenen Tagen immer wieder Angriffe auf Handelsschiffe. Der Schiffsverkehr auf der wichtigen Handelsroute nahm zuletzt wieder ab. Die US-Seeblockade gegen iranische Schiffe bleibe intakt, schrieb Trump weiter.
Erst am Vortag hatte Trump dem Sender Fox News gesagt, Vertreter der US-Regierung stünden im direkten Kontakt mit den iranischen Revolutionsgarden. In der Vergangenheit hatte Trump immer wieder Angaben über mutmaßliche Gespräche oder Verhandlungsstände mit Iran gemacht, die dieser dementierte.
Zudem behauptete Trump, die Straße von Hormus bleibe geöffnet. Tatsächlich gab es in den vergangenen Tagen immer wieder Angriffe auf Handelsschiffe. Der Schiffsverkehr auf der wichtigen Handelsroute nahm zuletzt wieder ab. Die US-Seeblockade gegen iranische Schiffe bleibe intakt, schrieb Trump weiter.
Facts Only
* Iran stated that the proposed US "economic war" would be a violation of international law.
* The Iranian Foreign Ministry spokesperson claimed economic coercion aimed at forcing political changes constitutes a legal breach, violating UN Charter principles.
* The US government threatened severe economic consequences for states supporting Iran.
* US forces reportedly rerouted 68 commercial ships during the blockade against Iran.
* US President Trump stated that Iran is not yet ready to reach the "right agreement."
* The Iranian President demanded an end to the war with the US, seeking recognition of Iranian victory.
* The Iranian Parliament President requested closer economic relations with Iraq to reduce dollar dependency.
* Schiffsverkehr in the Strait of Hormuz reduced to seven freight vessels according to Kpler data.
* A British authority reported a vessel was struck 40 nautical miles off the coast near Mokha.
* Iran’s media viewed Trump's threat as psychological warfare.
* The US-President stated there are no current talks with Iran.
