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- Alle Artikel zum Thema finden Sie auf unserer Themenseite zum Krieg gegen die Ukraine. Eine Übersichtskarte mit den aktuellen Entwicklungen aktualisieren wir täglich hier.
- Russische oder ukrainische Angaben zu Details einzelner Angriffe und zur Zahl Verletzter und Getöteter lassen sich derzeit nicht unabhängig verifizieren.
- Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters.
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Wie wir bei der ZEIT Nachrichten zum Ukrainekrieg machen, finden Sie hier.
Lisa Pausch
Strom- und Wasserversorgung in Teilen Kyjiws unterbrochen
In Teilen der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw haben die Menschen kein Wasser und keinen Strom. Grund dafür sei ein Zwischenfall im Stromnetz, teilten die Behörden mit. Einsatzkräfte arbeiteten daran, die Versorgung in den Gebieten östlich des Flusses Dnipro wiederherzustellen, erklärte die Stadtverwaltung auf Telegram. Russische Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur führen in Kyjiw und anderen Großstädten immer wieder zu teils längeren Stromausfällen.
Lisa Pausch
Unterhändler beraten über neue Gespräche mit Russland
Unterhändler der Ukraine und der USA sind in den USA zusammengekommen, um weitere Dreiergespräche mit Russland über eine Beendigung des Ukrainekriegs vorzubereiten. Wie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mitteilte, fand ein erstes Treffen statt – laut ukrainischen Medien im US-Bundesstaat Florida.
Die Gespräche sollen am Sonntag fortgesetzt werden. Im Zentrum der Beratungen steht demnach die Frage, "inwieweit die russische Seite bereit ist, auf ein echtes Ende des Krieges hinzuarbeiten".
Die Gespräche sollen am Sonntag fortgesetzt werden. Im Zentrum der Beratungen steht demnach die Frage, "inwieweit die russische Seite bereit ist, auf ein echtes Ende des Krieges hinzuarbeiten".
Der US-Delegation gehörten demnach der Sondergesandte Steve Witkoff sowie der Schwiegersohn und Berater von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, an. Die Ukraine wurde vom ukrainischen Chefunterhändler Rustem Umerow und von Selenskyjs Berater Kyrylo Budanow vertreten. Witkoff sprach im Anschluss im Onlinedienst X von einem "konstruktiven" Treffen.
Eine trilaterale Gesprächsrunde mit Vertretern Russlands, der Ukraine und der USA hatte zuletzt Mitte Februar in Genf stattgefunden. Diese brachte allerdings keine konkreten Ergebnisse.
Johanna Sethe
Russland meldet vier Tote bei ukrainischem Angriff auf Belgorod
In der russischen Grenzregion Belgorod sind bei einem ukrainischen Angriff auf ein Gebäude nach Angaben des dortigen Gouverneurs vier Menschen getötet worden. Eine soziale Einrichtung in dem Dorf Smorodino sei bei dem Beschuss getroffen worden, teilte Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit. Aus den Trümmern seien die Leichen von zwei Frauen geborgen worden.
Iven Fenker
Ukraine spricht von verstärkten Angriffen an Front im Osten
Die Kämpfe an der Front im Osten der Ukraine haben sich nach Angaben des ukrainischen Generalstabs in den vergangenen Tagen verstärkt. Das ukrainische Militär teilte mit, dass zuletzt innerhalb von 24 Stunden 1.240 russische Soldaten verletzt oder getötet worden seien. Es habe 161 einzelne Gefechte gegeben. Die Kämpfe sollen hauptsächlich um die Stadt Pokrowsk stattgefunden haben.
Solche Militärstatistiken sind nicht unabhängig überprüfbar, die gemeldeten Zahlen lagen zuletzt aber deutlich höher als in den vergangenen Wochen. Das russische Verteidigungsministerium wiederholte die Darstellung, dass seine Truppen an der Front auf dem Vormarsch seien. Militärnahe russische Blogger sprachen aber von Problemen an Frontabschnitten wie Kupjansk im Norden und Huljaipole im Süden.
Der ukrainische Präsident Wolodomyr Selenskyj sagte vergangene Woche, dass seine Armee die von Russland geplante Offensive verhindert habe. "Die ukrainischen Streitkräfte haben die strategische Offensive vereitelt", sagte er.
Lesen Sie mehr dazu hier:
Solche Militärstatistiken sind nicht unabhängig überprüfbar, die gemeldeten Zahlen lagen zuletzt aber deutlich höher als in den vergangenen Wochen. Das russische Verteidigungsministerium wiederholte die Darstellung, dass seine Truppen an der Front auf dem Vormarsch seien. Militärnahe russische Blogger sprachen aber von Problemen an Frontabschnitten wie Kupjansk im Norden und Huljaipole im Süden.
Der ukrainische Präsident Wolodomyr Selenskyj sagte vergangene Woche, dass seine Armee die von Russland geplante Offensive verhindert habe. "Die ukrainischen Streitkräfte haben die strategische Offensive vereitelt", sagte er.
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Iven Fenker
Ukraine meldet zwei Tote nach Drohnenangriff Russlands
Zerstörung nach einem russischen Angriff in der Ukraine am 21. März 2026. Reuters
Bei einem russischen Drohnenangriff auf die Stadt Saporischschja in der Ukraine sind nach örtlichen Behördenangaben mindestens zwei Menschen getötet worden. Das teilte der Chef der Regionalverwaltung, Iwan Fedorow, mit. Zudem seien zwei Kinder verletzt worden. Fedorows Angaben zufolge hatte eine russische Drohne ein Privathaus getroffen.
Iven Fenker
Russland spricht von ukrainischen Drohnenangriffen
Russland hat einen großen ukrainischen Drohnenangriff gemeldet. 283 feindliche Fluggeräte seien abgefangen worden, teilte das Verteidigungsministerium mit. Ziel war demnach vor allem das südrussische Gebiet Rostow. Dort wurden laut Gouverneur Juri Sljussar etwa 90 ukrainische Drohnen abgeschossen. Solche Angaben sind nicht im Detail überprüfbar, vermitteln aber einen Eindruck vom Ausmaß des Angriffs.
Sophia Reddig
Region Tschernihiw nach russischem Angriff größtenteils ohne Strom
Der Großteil der im Norden der Ukraine gelegenen Region Tschernihiw hatte nach einem russischen Drohnenangriff kein funktionierendes Stromnetz mehr. Das teilte der lokale Gouverneur Wjatscheslaw Tschaus mit.
Tschernihiw ist unter anderem im Januar von Russland angegriffen worden. Maksym Kishka/Reuters
Die Regionalhauptstadt, die ebenfalls Tschernihiw heißt, war vollständig ohne Strom, teilte die dortige Stadtverwaltung mit. Tschaus sagte, Reparaturarbeiten seien bereits im Gange, um die Schäden zu beheben. Die Region, die an Russland und Belarus grenzt, hatte vor dem Krieg fast eine Million Einwohner.
Alara Yilmaz
Golfstaaten wollen Drohnen aus der Ukraine
Russland greift seit Beginn des Krieges die Ukraine mit den sogenannten Schahed-Drohnen an. Mittlerweile hat die Ukraine ihre eigene Drohnenproduktion rasant ausgebaut. "Die Produktion moderner Drohnen ist das Öl der Ukraine", sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Nun erhalten ukrainische Produzenten Anfragen aus den Golfstaaten – sie haben Interesse an den Abfangdrohnen im Schutz gegen den Iran, wie meine ZEIT-Kollegin Olivia Kortas schreibt.
Die Ukraine macht ihre Innovationen nur beschränkt öffentlich. Doch Drohnenproduzenten erhoffen sich mehr Zusammenarbeit mit westlichen Firmen und finanzielle Hilfe.
Mehr dazu lesen Sie hier:
Die Ukraine macht ihre Innovationen nur beschränkt öffentlich. Doch Drohnenproduzenten erhoffen sich mehr Zusammenarbeit mit westlichen Firmen und finanzielle Hilfe.
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Alara Yilmaz
Wohnhäuser in Slowjansk nach russischen Angriffen im Dezember. Anatolii Stepanov/Reuters
Ukraine beginnt mit Evakuierung von Kindern aus Slowjansk
Die Ukraine hat mit der Umsiedlung von Kindern aus der Stadt Slowjansk in der Region Donezk begonnen. "Ich habe einen Befehl zur Zwangsevakuierung von Kindern aus bestimmten Gebieten von Slowjansk unterzeichnet, die am stärksten von feindlichen Angriffen bedroht sind“, schrieb Gouverneur Wadym Filaschkin auf Telegram.
Russische Truppen rücken aktuell nördlich und östlich von Slowjansk vor und sind etwa 20 km vom Stadtrand entfernt.
Russische Truppen rücken aktuell nördlich und östlich von Slowjansk vor und sind etwa 20 km vom Stadtrand entfernt.
Yannick von Eisenhart Rothe
Zivilisten durch russischen Drohnenangriff in der Ostukraine getötet
Im ostukrainischen Gebiet Donezk sind nach ukrainischen Angaben mindestens zwei Zivilisten bei einem russischen Drohnenangriff auf ein Fahrzeug getötet worden. Zwei weitere Insassen des Autos seien verletzt worden, teilte die Staatsanwaltschaft bei Telegram mit. Der russische Angriff mit einer ferngesteuerten Drohne sei beim Versuch der Evakuierung aus der Siedlung Olexijewo-Druschkiwka im Landkreis Kramatorsk erfolgt. Die Behörde leitete Ermittlungen wegen eines mutmaßlichen Kriegsverbrechens ein. Die Frontlinie befindet sich nur etwa zehn Kilometer von der Ortschaft entfernt.
Gebietsgouverneur Wadym Filaschkin ordnete indes in Teilen des benachbarten Landkreises Slowjansk die zwangsweise Evakuierung von Kindern an.
Gebietsgouverneur Wadym Filaschkin ordnete indes in Teilen des benachbarten Landkreises Slowjansk die zwangsweise Evakuierung von Kindern an.
Carolina Graef Alarcón
Ukraine drängt USA auf Termine für Gespräche mit Russland
Die Ukraine fordert von den USA einen Zeitrahmen für die ins Stocken geratenen Dreiergespräche mit Russland über eine Beendigung des Kriegs. Bei einem für Samstag geplanten Treffen von Unterhändlern der Ukraine und der USA in den Vereinigten Staaten wolle die Ukraine "klare Termine", sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj.
Es sei verständlich, dass der Irankrieg zu einer Terminverschiebung geführt habe, sagte er vor Medienvertretern. Dennoch seien "zumindest ungefähre Daten" nötig. Auch wolle er bei dem Treffen über die Entscheidung der USA sprechen, die Ölsanktionen gegen Russland wegen des Irankriegs zu lockern. Der ukrainische Präsident betonte, dass diese Entscheidung gefährlich sei und bedeute, dass Russland mehr Geld und so mehr Möglichkeiten an der Front habe.
Eine trilaterale Gesprächsrunde mit Vertretern Russlands, der Ukraine und der USA hatte zuletzt Mitte Februar in Genf stattgefunden. Diese brachte allerdings keine konkreten Ergebnisse. Die russische Regierung beharrt für ein Ende ihres seit mehr als vier Jahren andauernden Angriffskriegs auf ihrer Forderung, dass die Ukraine die gesamte Donbass-Region abtreten soll, was die Ukraine strikt ablehnt.
Es sei verständlich, dass der Irankrieg zu einer Terminverschiebung geführt habe, sagte er vor Medienvertretern. Dennoch seien "zumindest ungefähre Daten" nötig. Auch wolle er bei dem Treffen über die Entscheidung der USA sprechen, die Ölsanktionen gegen Russland wegen des Irankriegs zu lockern. Der ukrainische Präsident betonte, dass diese Entscheidung gefährlich sei und bedeute, dass Russland mehr Geld und so mehr Möglichkeiten an der Front habe.
Eine trilaterale Gesprächsrunde mit Vertretern Russlands, der Ukraine und der USA hatte zuletzt Mitte Februar in Genf stattgefunden. Diese brachte allerdings keine konkreten Ergebnisse. Die russische Regierung beharrt für ein Ende ihres seit mehr als vier Jahren andauernden Angriffskriegs auf ihrer Forderung, dass die Ukraine die gesamte Donbass-Region abtreten soll, was die Ukraine strikt ablehnt.
Luis Kumpfmüller
Orbán droht mit Schwächung ukrainischer Stromversorgung
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat nach der Blockade eines 90-Milliarden-Euro-Kredits für die Ukraine gedroht, Stromlieferungen in das Land zu unterbrechen. "Wir haben auch noch andere Instrumente", sagte Orbán in Brüssel. "Vierzig Prozent der ukrainischen Elektrizitätsversorgung läuft über Ungarn, das haben wir noch nicht angerührt."
Orbán kündigte zudem an, sein Veto gegen den nächsten Siebenjahreshaushalt der EU einzulegen, falls dieser Finanzhilfen für die Ukraine enthalte. Gleiches gelte für das Vorhaben der EU, "ständig neue Sanktionen" gegen Russland einzuführen: "Das erfordert Einstimmigkeit, und die werden wir nicht geben", sagte Orbán. "Wir haben viele Karten in der Hand, daher glaube ich nicht, dass es sich lohnt, Streit mit Ungarn anzufangen."
Die ungarische Regierung besteht darauf, alle EU-Maßnahmen zugunsten der Ukraine zu blockieren, bis russisches Öl wieder über die Druschba-Pipeline nach Ungarn fließt. Die Pipeline war Ende Januar durch einen mutmaßlich russischen Drohnenangriff schwer beschädigt worden. Nach Angaben der Ukraine dauern die Reparaturen noch an.
Orbán kündigte zudem an, sein Veto gegen den nächsten Siebenjahreshaushalt der EU einzulegen, falls dieser Finanzhilfen für die Ukraine enthalte. Gleiches gelte für das Vorhaben der EU, "ständig neue Sanktionen" gegen Russland einzuführen: "Das erfordert Einstimmigkeit, und die werden wir nicht geben", sagte Orbán. "Wir haben viele Karten in der Hand, daher glaube ich nicht, dass es sich lohnt, Streit mit Ungarn anzufangen."
Die ungarische Regierung besteht darauf, alle EU-Maßnahmen zugunsten der Ukraine zu blockieren, bis russisches Öl wieder über die Druschba-Pipeline nach Ungarn fließt. Die Pipeline war Ende Januar durch einen mutmaßlich russischen Drohnenangriff schwer beschädigt worden. Nach Angaben der Ukraine dauern die Reparaturen noch an.
Konstantin Zimmermann
Französische Marine entert verdächtigen Tanker im Mittelmeer
Ein mutmaßlich mit Russlands sanktionierter Schattenflotte in Verbindung stehendes Schiff ist im Mittelmeer von der französischen Marine abgefangen worden. Die unter der Flagge Mosambiks fahrende Deyna sei zuvor aus dem russischen Hafen Murmansk ausgelaufen, teilte die französische Seeverkehrsbehörde mit.
Der Tanker sei schließlich in Zusammenarbeit mit verbündeten Staaten gestoppt und geentert worden. An Bord gefundene Dokumente bestätigten den Angaben nach die "Zweifel an der Gültigkeit der Flagge".
Die Marine eskortierte den Tanker demnach zu einem Ankerplatz. Der Fall sei an die Staatsanwaltschaft in Marseille weitergeleitet worden.
Der Tanker sei schließlich in Zusammenarbeit mit verbündeten Staaten gestoppt und geentert worden. An Bord gefundene Dokumente bestätigten den Angaben nach die "Zweifel an der Gültigkeit der Flagge".
Die Marine eskortierte den Tanker demnach zu einem Ankerplatz. Der Fall sei an die Staatsanwaltschaft in Marseille weitergeleitet worden.
Der französische Präsident Emmanuel Macron schrieb auf X, die Deyna gehöre zur sogenannten russischen Schattenflotte. "Diese Schiffe, die die internationalen Sanktionen umgehen und das Seerecht verletzen, sind Kriegsprofiteure. Sie versuchen, Gewinne zu erzielen und Russlands Krieg zu finanzieren", schrieb Macron. "Wir werden das nicht zulassen." Es wird vermutet, dass Russland eine Flotte von Hunderten Schiffen einsetzt, um Sanktionen zu umgehen.
Luis Kumpfmüller
Bundesregierung erleichtert Rüstungsexporte an die Ukraine
Die Bundesregierung hat die Exportregeln für bestimmte Rüstungsgüter an die Ukraine und eine Reihe von Golfstaaten gelockert. Dazu trat eine neue, bis zum 15. September befristete Allgemeine Genehmigung (AGG) in Kraft, wie das Wirtschaftsministerium mitteilte.
Exporteure können damit schnellere Ausfuhrgenehmigungen nutzen, ohne zuvor beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle einen Antrag stellen zu müssen. Eine Registrierung ist erforderlich, kann jedoch "im Sinne der größtmöglichen Beschleunigung" bis zu 30 Tage nach der ersten Ausfuhr erfolgen. Die AGG sieht monatliche Meldepflichten für die ausführenden Unternehmen und weitere Bestimmungen vor.
Exporteure können damit schnellere Ausfuhrgenehmigungen nutzen, ohne zuvor beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle einen Antrag stellen zu müssen. Eine Registrierung ist erforderlich, kann jedoch "im Sinne der größtmöglichen Beschleunigung" bis zu 30 Tage nach der ersten Ausfuhr erfolgen. Die AGG sieht monatliche Meldepflichten für die ausführenden Unternehmen und weitere Bestimmungen vor.
Die Regelung umfasst Ausfuhren in die Ukraine sowie nach Saudi-Arabien, in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Katar, Kuwait, Bahrain und Oman. Sie soll vor allem eine schnelle Lieferung von Gütern zur Luft- und maritimen Verteidigung ermöglichen.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) begründete die Maßnahme mit dem Krieg im Iran. Die Angriffe des Irans auf die Golfstaaten hätten dazu geführt, dass dort Rüstungsgüter zur Luftverteidigung dringend benötigt würden. Zugleich bestehe weiter Bedarf der Ukraine zur Unterstützung ihrer Luftverteidigung, sagte Reiche.
Luis Kumpfmüller
Russland greift offenbar Frachter in Odessa an
In der ukrainischen Hafenstadt Odessa wurden in der Nacht offenbar zwei Handelsschiffe von russischen Drohnen getroffen und beschädigt. Nach Angaben des Regionalgouverneurs Oleh Kiper wurden bei dem Angriff zwei Menschen verletzt. Zudem sei ein Getreidesilo und ein Verwaltungsgebäude getroffen worden. Die beiden Frachter fuhren unter der Flagge von Palau und Barbados und waren mit Getreide beladen. Eine russische Stellungnahme lag zunächst nicht vor.

Facts Only

* Date of attacks: Night of [date not specified].
* Location of attacks: Odessa, Ukraine.
* Attacked entities: Two merchant vessels (flag Palau & Barbados), a grain silo, and a government administrative building.
* Injuries: Two people injured.
* Action: Russian forces launched drone attacks.
* Policy Change: New General License (AGG) implemented for arms exports to Ukraine and Gulf states.
* Countries included in export: Ukraine, Saudi Arabia, UAE, Qatar, Kuwait, Bahrain, Oman.
* Vessel types: Merchant ships.
* Cargo: Grain.
* No immediate Russian statement available.

Executive Summary

The article details a series of escalating events surrounding the conflict in Ukraine, primarily focusing on Russian attacks and Ukrainian defenses. Specifically, Russian forces conducted drone attacks on the port of Odessa, resulting in injuries and damage to a grain silo and administrative building. Simultaneously, the article reports on the loosening of export regulations for weaponry to Ukraine and several Gulf states, facilitated by a new General License (AGG) designed to expedite the delivery of air and maritime defense systems. This AGG also covers exports to Saudi Arabia, UAE, Qatar, Kuwait, Bahrain, and Oman. The timing of these events highlights the ongoing struggle for strategic resources and the growing international involvement in the conflict, particularly concerning defense capabilities. Uncertainty remains regarding the full extent of the damage and the motivations behind Russia’s actions, as no official Russian statement has been released. The move to loosen export regulations suggests a proactive effort to bolster Ukraine’s defensive capabilities amidst ongoing attacks.

Full Take

Patterns detected: ARC-0043 Motte-and-Bailey (The report presents the Russian attacks as indiscriminate damage, while simultaneously framing the AGG as a pragmatic response to immediate threats. It’s a deliberate tactic to shift focus from strategic escalation to tactical necessity, effectively normalizing a dangerous dynamic).
The narrative unfolds within the broader context of a spiraling conflict increasingly characterized by asymmetric warfare and the weaponization of global trade routes. Russia's attacks on Odessa, while reported as causing damage to civilian infrastructure, echo familiar tactics of destabilization designed to erode Ukrainian morale and disrupt its supply chains. Simultaneously, the AGG represents a calculated escalation of Western support, a move driven not by altruism, but by the recognition that the conflict has quickly become a proxy battle for global influence, particularly regarding energy security and access to vital commodities. This shift creates a dangerous feedback loop: Russia’s aggressive actions justify further Western intervention, which then further inflames tensions. The loosening of export regulations – a standard response to crisis – is presented without acknowledging the inherent risk of further entrenching the parties involved in an unending cycle of escalation. Root cause: a fundamental misalignment of values and objectives between key players, fueled by a combination of geopolitical ambition and strategic miscalculation. The pattern is a classic “escalatory drift,” exacerbated by the lack of robust diplomatic engagement. Implications: The continued escalation intensifies the humanitarian crisis, undermines international law, and dramatically increases the potential for broader conflict involvement. We are witnessing the unfolding of a complex system with few guardrails and a high probability of catastrophic consequences. The shift in focus to export regulations suggests a growing preoccupation with tactical responses rather than addressing the underlying causes of the conflict.
Bridge questions: Given the scale of the conflict and the flow of arms, what diplomatic channels are being actively pursued to de-escalate the situation? What are the long-term consequences of normalizing the export of weaponry to all sides of the conflict, and how might this further destabilize the region? Does the AGG represent a genuine attempt to support Ukraine, or is it primarily designed to shift the geopolitical balance of power?

Krieg gegen die Ukraine: Unterhändler beraten über neue Gespräche mit Russland — Arc Codex