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live •Krieg in Nahost Merz wirft Trump »massive Eskalation« vor
Der Bundeskanzler kritisiert den US-Präsidenten ungewöhnlich scharf, Trump hatte seinerseits zuvor Aussagen der Bundesregierung als »unangemessen« bezeichnet. Und: Israel meldet zum ersten Mal im aktuellen Krieg Raketenbeschuss aus dem Jemen. Die Liveanalyse.
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Überblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost
- Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat den US-Präsidenten Donald Trump ungewöhnlich scharf kritisiert. Er wirft Trump eine »massive Eskalation« vor, die bedrohlich sei »für uns alle«.
- Die Außenminister der G7-Staaten haben mit ihrem US-Kollegen Marco Rubio um eine gemeinsame Linie für ein Ende des Irankriegs gerungen. Johann Wadephul (CDU) hat angekündigt, dass Deutschland nach Ende der Kämpfe helfen könnte, die Straße von Hormus zu sichern.
- Proiranische Hacker haben offenbar das E-Mail-Konto von FBI-Chef Kash Patel gehackt und private Fotos von ihm im Netz geteilt.
- Iranische Staatsmedien berichten von zwei Angriffen auf Nuklearanlagen, radioaktives Material trete nicht aus. Israels Armee hat die Angriffe bestätigt.
Mehr Hintergrund und Analyse mit SPIEGEL+
- SPIEGEL-Titelstory: Aus Trumps Iran-Desaster wurde ein Krieg gegen die Weltwirtschaft
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📌Merz wirft Trump »massive Eskalation« vor
Bundeskanzler Friedrich Merz hat US-Präsident Donald Trump ungewohnt deutlich für sein Vorgehen im Irankrieg kritisiert. »Was Trump da im Augenblick macht, ist nicht Deeskalation und der Versuch, da eine friedliche Lösung hinzubekommen, sondern eine massive Eskalation mit offenem Ausgang«, sagte Merz auf dem »FAZ-Kongress«. »Das sind Eskalationen, die schon bedrohlich sind. Nicht nur für die Betroffenen, sondern für uns alle.«
Bundeskanzler Friedrich Merz. Foto: Hannes P. Albert / dpa
Über sein Telefonat mit US-Präsident Donald Trump in der vergangenen Woche sagte Merz, es sei »nicht ohne Widersprüche« gewesen. Trump soll mehrmals gesagt haben, er brauche die Nato nicht. Der Kanzler habe zum US-Präsidenten gesagt: »Wenn du willst, dass wir helfen, dann frag uns bitte vorher.« Zuletzt hatte der US-Präsident Friedrich Merz und die deutsche Regierung für ihre Haltung im Irankrieg kritisiert.
Sollte es zu einem Waffenstillstand kommen, habe Merz den Verienigten Staaten jedoch Hilfe angeboten – beispielsweise auch eine militärische Absicherung der Straße von Hormus gemeinsam mit anderen Ländern.
Sollte es zu einem Waffenstillstand kommen, habe Merz den Verienigten Staaten jedoch Hilfe angeboten – beispielsweise auch eine militärische Absicherung der Straße von Hormus gemeinsam mit anderen Ländern.
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Kurzanalyse: Tritt die jemenitische Huthi-Miliz in den Krieg ein?
Die von Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen hat am Samstagmorgen erstmals seit Beginn des aktuellen Krieges eine ballistische Rakete auf Israel abgefeuert. Die israelische Luftabwehr fing den Angriff ab; es gab keine Verletzten.
Die Miliz hatte ihre Angriffe auf Israel seit Oktober 2025 eingestellt, als die Waffenruhe in Gaza in Kraft trat. Sie drohte aber bereits seit dem ersten Tag des US-israelischen Angriffs auf Iran mit erneuter Eskalation. Die Huthi sind der am wenigsten durch US-amerikanische und israelische Militärschläge geschwächte Teil der iranischen »Achse des Widerstands« – und zugleich der unberechenbarste.
Militärisch ist der Raketenangriff von begrenzter Bedeutung. Strategisch gewichtiger ist, was folgen könnte: Wenn die Huthi mit ihren Raketen die Meerenge von Bab al-Mandab blockieren und den saudischen Hafen Yanbu angreifen, könnten sie Saudi-Arabiens letzten funktionierenden Ölexportweg lahmlegen.
Riad leitet seit Kriegsbeginn Rohöl über die 1200 Kilometer lange Pipeline zum Roten-Meer-Terminal Yanbu um – als Notlösung, weil Iran die Straße von Hormus faktisch geschlossen hat.
Das könnte die Ölpreise weiter in die Höhe treiben: Ein Angriff auf saudische Infrastruktur könnte zudem den Druck auf Riad erhöhen, selbst in den Krieg einzutreten.
Der Angriff kam nicht überraschend: Bereits am Freitag hatte Huthi-Sprecher Brigadegeneral Yahya Saree in einer vorab aufgezeichneten Erklärung mehrere Szenarien für einen direkten Kriegseintritt benannt. Ob der einzelnen Rakete eine volle Kriegsbeteiligung folgen wird – oder ob es sich vorerst um eine Drohgebärde handelt – muss sich erst noch zeigen.
Die Miliz hatte ihre Angriffe auf Israel seit Oktober 2025 eingestellt, als die Waffenruhe in Gaza in Kraft trat. Sie drohte aber bereits seit dem ersten Tag des US-israelischen Angriffs auf Iran mit erneuter Eskalation. Die Huthi sind der am wenigsten durch US-amerikanische und israelische Militärschläge geschwächte Teil der iranischen »Achse des Widerstands« – und zugleich der unberechenbarste.
Militärisch ist der Raketenangriff von begrenzter Bedeutung. Strategisch gewichtiger ist, was folgen könnte: Wenn die Huthi mit ihren Raketen die Meerenge von Bab al-Mandab blockieren und den saudischen Hafen Yanbu angreifen, könnten sie Saudi-Arabiens letzten funktionierenden Ölexportweg lahmlegen.
Riad leitet seit Kriegsbeginn Rohöl über die 1200 Kilometer lange Pipeline zum Roten-Meer-Terminal Yanbu um – als Notlösung, weil Iran die Straße von Hormus faktisch geschlossen hat.
Das könnte die Ölpreise weiter in die Höhe treiben: Ein Angriff auf saudische Infrastruktur könnte zudem den Druck auf Riad erhöhen, selbst in den Krieg einzutreten.
Der Angriff kam nicht überraschend: Bereits am Freitag hatte Huthi-Sprecher Brigadegeneral Yahya Saree in einer vorab aufgezeichneten Erklärung mehrere Szenarien für einen direkten Kriegseintritt benannt. Ob der einzelnen Rakete eine volle Kriegsbeteiligung folgen wird – oder ob es sich vorerst um eine Drohgebärde handelt – muss sich erst noch zeigen.
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Weltmarktpreis für Mineraliendünger um »30 bis 40 Prozent« gestiegen
Führt der Irankrieg zu steigenden Preisen für Lebensmittel? Seit Jahresbeginn sei Mineraliendünger auf dem Weltmarkt rund 30 bis 40 Prozent teurer, sagt Philipp Spinne, Geschäftsführer des Deutschen Raiffeisenverbands (DRV). Damit sei eine ähnliche Situation eingetreten wie im Februar 2022. Damals hatte Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen.
Viele Landwirte haben ihren Dünger für das Frühjahr jedoch bereits vor Beginn des Irankriegs gekauft, wie ein Sprecher des Bayerischen Bauernverbands sagt. Doch sollte der Krieg lang dauern, werden die Produktionskosten der deutschen Landwirte voraussichtlich steigen, und damit auch die Erzeugerpreise.
Viele Landwirte haben ihren Dünger für das Frühjahr jedoch bereits vor Beginn des Irankriegs gekauft, wie ein Sprecher des Bayerischen Bauernverbands sagt. Doch sollte der Krieg lang dauern, werden die Produktionskosten der deutschen Landwirte voraussichtlich steigen, und damit auch die Erzeugerpreise.
Ein Landwirt arbeitet in einem Weinberg. Foto: Frank Rumpenhorst / dpa
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Golfstaaten melden weiterhin Angriffe
In Oman ist bei einem Drohnenangriff auf den Hafen von Salalah ein Arbeiter verletzt worden. Zudem sei ein Kran leicht beschädigt worden laut der Regierung des Sultanats auf der Arabischen Halbinsel.
In Abu Dhabi verletzten herabfallende Trümmerteile einer abgefangenen ballistischen Rakete fünf Menschen und lösten zwei Brände aus. Das teilt das Medienbüro des Emirats mit.
In Abu Dhabi verletzten herabfallende Trümmerteile einer abgefangenen ballistischen Rakete fünf Menschen und lösten zwei Brände aus. Das teilt das Medienbüro des Emirats mit.
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Berichte: Zwölf verletzte US-Soldaten nach Angriff in Saudi-Arabien
Bei einem iranischen Raketenangriff auf die Prince-Sultan-Luftwaffenbasis in Saudi-Arabien sind zwölf US-Soldaten verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Das berichten die Nachrichtenagentur Reuters und die »New York Times« unter Berufung auf US-Offizielle.
Damit steigt die Zahl der verletzten US-Soldaten seit Beginn des Krieges gegen Iran am 28. Februar auf mehr als 300, berichtet Reuters. In dem Konflikt sind bislang 13 US-Soldaten ums Leben gekommen.
Damit steigt die Zahl der verletzten US-Soldaten seit Beginn des Krieges gegen Iran am 28. Februar auf mehr als 300, berichtet Reuters. In dem Konflikt sind bislang 13 US-Soldaten ums Leben gekommen.
US-Zeitung berichtet von Verletzten nach iranischem Angriff in Saudi-Arabien
Zehn US-Einsatzkräfte sind nach einem Bericht des »Wall Street Journals« bei einem iranischen Angriff auf einen Luftwaffenstützpunkt in Saudi-Arabien verletzt worden. Sie befanden sich in einem Gebäude auf der Prince Sultan Airbase, das bei der Bombardierung getroffen wurde, wie die US-Zeitung unter Berufung auf US- und arabische Vertreter berichtete.
Der Luftwaffenstützpunkt in Saudi-Arabien wird auch vom US-Militär genutzt. Bei dem Angriff wurden laut dem Zeitungsbericht auch amerikanische Tankflugzeuge beschädigt. Der Stützpunkt war seit Beginn des Irankriegs immer wieder Ziel von Angriffen.
Der Luftwaffenstützpunkt in Saudi-Arabien wird auch vom US-Militär genutzt. Bei dem Angriff wurden laut dem Zeitungsbericht auch amerikanische Tankflugzeuge beschädigt. Der Stützpunkt war seit Beginn des Irankriegs immer wieder Ziel von Angriffen.
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Thailändische Tanker dürfen Straße von Hormus passieren
Laut Regierungschef Anutin Charnvirakul hat sich Thailand mit dem Iran auf die Durchfahrt seiner Öltanker durch die Straße von Hormus geeinigt. Durch die Einigung werde »thailändischen Öltankern eine sichere Durchfahrt« ermöglicht, sagt Charnvirakul. So könne die Sorge über Ölimporte und steigende Treibstoffpreise gemindert werden.
Viele asiatische Länder, darunter Thailand, sind besonders abhängig von Öl- und Gaslieferungen aus dem Nahen Osten.
Viele asiatische Länder, darunter Thailand, sind besonders abhängig von Öl- und Gaslieferungen aus dem Nahen Osten.
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Israelische Armee meldet ersten Raketenbeschuss aus dem Jemen seit Beginn Irankrieges
Erstmals seit Beginn des Irankrieges hat der Jemen israelischen Angaben zufolge eine Rakete auf Israel abgefeuert. Wie die israelische Armee am Samstag mitteilte, wurde »der Abschuss einer Rakete aus dem Jemen in Richtung der israelischen Gebiete festgestellt«. Die Flugabwehr sei im Einsatz. Israelischen Medienberichten zufolge konnte die Rakete mutmaßlich abgefangen werden. Verletzte oder Schäden wurden nicht gemeldet.
Am Freitag hatte die Huthi-Miliz mit einem Eingreifen seiner Kämpfer in den Irankrieg gedroht. Die von Iran unterstützte Miliz ist wie die islamistische Hamas im Gazastreifen und die Hisbollah im Libanon Teil der iranischen »Achse des Widerstands«. Deren erklärtes Ziel ist die Vernichtung Israels.
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Iran könnte laut Nouripour Würgegriff um gesamte Weltwirtschaft legen
Einen Monat nach Kriegsbeginn sieht Bundestags-Vizepräsident Omid Nouripour von den Grünen die Möglichkeiten Irans noch längst nicht ausgeschöpft. »Der Iran hat ja noch gar nicht die volle Eskalationsstufe ausgenutzt«, sagte Nouripour der »Neuen Osnabrücker Zeitung«. »Sie könnten zum Beispiel durch ihre Verbündeten im Jemen die Straße von Aden schließen. Das bedeutet, dass nicht nur kein Öl mehr kommt, sondern gar keine Güter mehr aus Ostasien. Damit hätten sie ihren Würgegriff um den Hals der gesamten Weltwirtschaft gelegt.«
Das Rote Meer und der sich südlich anschließende Golf von Aden gelten als eine der wichtigsten Handelsrouten. Sie liegen zwischen Nordostafrika und der Arabischen Halbinsel und bilden eine zentrale Verbindung zwischen dem Mittelmeer und dem Indischen Ozean. Die aus dem Jemen agierende und mit Iran verbündete Huthi-Miliz attackierte dort bereits in der Vergangenheit immer wieder Handelsschiffe, weshalb diese nun von internationalen Streitkräften eskortiert werden. Die EU-Operation »Aspides« war bereits 2024 gestartet worden.
Nouripour erklärte weiter, die Machthaber in Iran hätten diesen Krieg seit Jahrzehnten vorbereitet. Die USA hingegen hätten weder zu Beginn einen Plan gehabt, noch wüssten sie jetzt, wie sie da wieder herauskommen sollen. Nouripour erklärte zugleich, es gebe keine Anzeichen dafür, dass »das Regime im Kern erschüttert ist«. Er sagte auch: »Und vor allem hat das Regime zunehmend das Gefühl, dass es den Krieg gewinnen kann.«
Omid Nouripour. Michael Kappeler / dpa
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Erneuter Angriff nahe dem AKW Buschehr
Zum dritten Mal innerhalb der vergangenen zehn Tage hat die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) im Zuge des Irankriegs einen Angriff nahe dem iranischen Atomkraftwerk Buschehr gemeldet. Es seien laut iranischen Angaben weder Schäden am im Betrieb befindlichen Reaktor noch eine Freisetzung von Strahlung gemeldet worden, teilte die IAEA in Wien am späten Abend auf der Plattform X mit. IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi rief zu höchster Zurückhaltung in dem Konflikt auf, um einen nuklearen Unfall zu vermeiden.
Iran hatte bereits diese und vergangene Woche Geschoss-Einschläge auf dem Gelände des Atomkraftwerks Buschehr gemeldet. Schäden an der Anlage oder Verletzte gab es beide Male nicht. Die Atomanlage Buschehr, das einzige iranische Kernkraftwerk, liegt etwa 760 Kilometer südlich von Teheran am Persischen Golf. Sein Reaktor russischer Bauart liefert seit 2011 Strom. Der staatliche russische Atomkonzern Rosatom baut derzeit einen zweiten Reaktorblock.
Das iranische Atomkraftwerk Buschehr. Abedin Taherkenareh / epa / dpa
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Mindestens ein Toter und vier Verletzte bei iranischen Raketenangriffen auf Israel
Bei iranischen Raketenangriffen sind nach israelischen Angaben mindestens ein Mensch getötet und vier weitere verletzt worden. Ein 52-jähriger Mann sei in Tel Aviv seinen schweren Verletzungen erlegen, teilte der Rettungsdienst Magen David Adom am Freitagabend mit. Zwei weitere Menschen in der Küstenstadt seien leicht verletzt worden. In der südisraelischen Stadt Kuseife seien ebenfalls zwei Menschen verletzt worden.
Zuvor hatte die israelische Armee vor iranischen Raketenangriffen gewarnt, in Jerusalem waren Sirenen zu hören. In Jericho im besetzten Westjordanland gab es Explosionen. Am Ort eines Raketeneinschlags in Tel Aviv waren zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz, eine Hauptstraße wurde teilweise abgesperrt.
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Trump kritisiert Merz für Haltung im Irankrieg
US-Präsident Donald Trump hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) für die ausbleibende Hilfe bei der Sicherung der Straße von Hormus kritisiert. Der Republikaner attackierte bei einem Kongress in Miami im US-Bundesstaat Florida erneut zunächst die Nato-Verbündeten Frankreich und Großbritannien – und kam dann auf Deutschland zu sprechen: »Der deutsche Bundeskanzler – das sind alles meine Freunde – Friedrich. Der deutsche Bundeskanzler, er sagte: ›Das ist nicht unser Krieg‹.« Trump schob nach, dass dann der Ukrainekrieg auch nicht der der USA sei.
Bereits am Vortag hatte Trump Deutschland kritisiert. Er habe es als »unangemessen« empfunden, dass von deutscher Seite geäußert worden sei: »Das ist nicht unser Krieg.« Trump nannte dabei allerdings keinen konkreten Namen und schrieb die Äußerung der Spitze zu (»the head of Germany«). Der Satz stammt ursprünglich von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). Merz hatte sich unlängst bei einem Besuch in Norwegen so geäußert: »Deutschland ist nicht Teil dieses Krieges, und wir wollen es auch nicht werden.«
Bereits am Vortag hatte Trump Deutschland kritisiert. Er habe es als »unangemessen« empfunden, dass von deutscher Seite geäußert worden sei: »Das ist nicht unser Krieg.« Trump nannte dabei allerdings keinen konkreten Namen und schrieb die Äußerung der Spitze zu (»the head of Germany«). Der Satz stammt ursprünglich von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). Merz hatte sich unlängst bei einem Besuch in Norwegen so geäußert: »Deutschland ist nicht Teil dieses Krieges, und wir wollen es auch nicht werden.«
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US-Zeitung berichtet von Verletzten nach iranischem Angriff in Saudi-Arabien
Zehn US-Einsatzkräfte sind nach einem Bericht des »Wall Street Journals« bei einem iranischen Angriff auf einen Luftwaffenstützpunkt in Saudi-Arabien verletzt worden. Sie befanden sich in einem Gebäude auf der Prince Sultan Airbase, das bei der Bombardierung getroffen wurde, wie die US-Zeitung unter Berufung auf US- und arabische Vertreter berichtete.
Der Luftwaffenstützpunkt in Saudi-Arabien wird auch vom US-Militär genutzt. Bei dem Angriff wurden laut dem Zeitungsbericht auch amerikanische Tankflugzeuge beschädigt. Der Stützpunkt war seit Beginn des Irankriegs immer wieder Ziel von Angriffen.
Der Luftwaffenstützpunkt in Saudi-Arabien wird auch vom US-Militär genutzt. Bei dem Angriff wurden laut dem Zeitungsbericht auch amerikanische Tankflugzeuge beschädigt. Der Stützpunkt war seit Beginn des Irankriegs immer wieder Ziel von Angriffen.
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Witkoff hofft auf Gespräche mit Teheran »in dieser Woche«
US-Unterhändler Steve Witkoff geht davon aus, dass Iran in der kommenden Woche zu Gesprächen mit Washington über eine Beendigung des Irankrieges bereit sein wird. »Wir sind auf jeden Fall zuversichtlich«, dass es »ein Treffen in dieser Woche geben wird«, sagte Witkoff am Freitag auf einem Wirtschaftsforum in Miami. Die USA erwarteten nun eine Antwort Teherans auf einen vorgelegten Plan für ein Ende des Krieges. »Wir haben einen 15-Punkte-Plan auf dem Tisch. Wir erwarten, dass die Iraner darauf reagieren. Das könnte alles lösen«, erklärte Witkoff. Pakistan hatte zuvor bestätigt, einen 15-Punkte-Plan der US-Regierung im Rahmen von indirekten Verhandlungen mit Teheran unter Unterstützung der Türkei, Ägyptens und weiterer »Bruderstaaten« übermittelt zu haben.
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IAEA ruft zur Zurückhaltung auf – keine erhöhten Strahlungswerte nach Beschuss
Nach US-israelischen Angriffen auf einen Schwerwasserreaktor und eine Uran-Aufbereitungsanlage in Iran hat die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) die Kriegsparteien im Nahen Osten erneut zur Zurückhaltung aufgefordert. »IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi bekräftigt (seinen) Aufruf zur militärischen Zurückhaltung, um jegliches Risiko eines nuklearen Unfalls zu vermeiden«, teilte die Organisation auf X mit.
Weiter erklärte die IAEA, in der Uran-Aufbereitungsanlage Schahid Resajee Nedschad in Arkadan im Zentrum des Landes gebe es »keinen Anstieg der Strahlungswerte außerhalb des Geländes«.
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Neue israelische Angriffswelle in Beirut
Die israelische Luftwaffe hat eigenen Angaben zufolge am späten Abend eine erneute Angriffswelle gegen Hisbollah-Ziele in der libanesischen Hauptstadt Beirut begonnen. Bereits wenige Stunden zuvor waren Angriffe gegen die proiranische Miliz geflogen worden. Weitere Einzelheiten wurden nicht genannt.
Der israelische Generalstabschef Eyal Zamir hatte am Abend bei einem Truppenbesuch im Südlibanon von »bedeutenden Plänen zur Fortsetzung des Einsatzes« gesprochen. »Wir befinden uns an einem historischen Wendepunkt«, sagte Zamir. Israel verfolge einen Plan, »um die Sicherheitslage – von Teheran bis Beirut – grundlegend zu verändern.«
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Musk soll an Telefonat zwischen Trump und Modi über Iran teilgenommen haben
Die »New York Times« berichtet über eine mögliche Wiederannäherung zwischen US-Präsident Donald Trump und Elon Musk. Der Milliardär habe an einem Telefonat zwischen Trump und dem indischen Premierminister Narendra Modi teilgenommen, heißt es unter Berufung auf zwei Offizielle. Das Gespräch habe sich um den Irankrieg und insbesondere die Situation um die Straße von Hormus gedreht.
Warum Musk dabei gewesen sei und ob er auch gesprochen habe, ist dem Bericht zufolge unklar. Die Zeitung verweist jedoch darauf, dass aus den Ländern der Golfregion heraus erhebliche Investitionen in Musks Unternehmen getätigt worden seien. Auch sei Musk bestrebt, sich stärker in Indien einzubringen. Musk und Trump hatten sich im vergangenen Sommer eigentlich zerstritten.
Warum Musk dabei gewesen sei und ob er auch gesprochen habe, ist dem Bericht zufolge unklar. Die Zeitung verweist jedoch darauf, dass aus den Ländern der Golfregion heraus erhebliche Investitionen in Musks Unternehmen getätigt worden seien. Auch sei Musk bestrebt, sich stärker in Indien einzubringen. Musk und Trump hatten sich im vergangenen Sommer eigentlich zerstritten.
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Irans Außenminister will Israel »hohen Preis« zahlen lassen
Abbas Araghchi hat die jüngsten Angriffe auf Fabriken und Nuklearanlagen in Iran verurteilt. Sie verstießen gegen das verlängerte Ultimatum des US-Präsidenten, schreibt der iranische Außenminister auf X.
Donald Trump hatte am Donnerstag angekündigt, Iran bis zum 6. April Zeit zu geben, die Straße von Hormus vollständig zu öffnen. Solange wolle er keine Energieanlagen angreifen lassen. Die Angriffe stünden im »Widerspruch« zu dieser Aussage, schreibt Araghchi. »Iran wird Israel für seine Verbrechen einen hohen Preis abverlangen.«
Donald Trump hatte am Donnerstag angekündigt, Iran bis zum 6. April Zeit zu geben, die Straße von Hormus vollständig zu öffnen. Solange wolle er keine Energieanlagen angreifen lassen. Die Angriffe stünden im »Widerspruch« zu dieser Aussage, schreibt Araghchi. »Iran wird Israel für seine Verbrechen einen hohen Preis abverlangen.«
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Angeblicher Beschuss ziviler Ziele – iranische Medien berichten von mehr als 20 Opfern
Bei Angriffen auf Wohngebiete in Iran sind Medienberichten zufolge mehr als 20 Menschen ums Leben gekommen. In der Hauptstadt Teheran seien zehn Bewohner eines Wohnkomplexes bei einem Raketenangriff, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf einen Feuerwehrsprecher.
In der kurdischen Provinz Kermanschah im Westen des Landes wurden dem Gouverneursbüro zufolge mehr als zehn Wohneinheiten angegriffen. 13 Menschen seien ums Leben gekommen, darunter zwei Kinder. Auch bei dem Angriff auf ein Stahlwerk in Isfahan wurde den Berichten zufolge ein Mensch getötet. Die Berichte ließen sich nicht unabhängig überprüfen.
In der kurdischen Provinz Kermanschah im Westen des Landes wurden dem Gouverneursbüro zufolge mehr als zehn Wohneinheiten angegriffen. 13 Menschen seien ums Leben gekommen, darunter zwei Kinder. Auch bei dem Angriff auf ein Stahlwerk in Isfahan wurde den Berichten zufolge ein Mensch getötet. Die Berichte ließen sich nicht unabhängig überprüfen.
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Liebe Leserinnen und Leser, hier halten wir Sie auch heute über alle Entwicklungen im Irankrieg auf dem Laufenden. Die wichtigsten Ereignisse vom Freitag können Sie hier nachlesen.
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Rubio: Krieg endet in »Wochen, nicht in Monaten«
US-Außenminister Marco Rubio hat sich überzeugt gezeigt, dass die Militäroperation seines Landes in naher Zukunft beendet sein werde. Die Vereinigten Staaten rechneten damit, dass die Operation in »Wochen, nicht in Monaten« abgeschlossen sein werde, sagte Rubio nach Ukrainegesprächen der G7-Außenminister in Paris.
Zudem gehe er davon aus, dass die US-Ziele ohne Bodentruppen zu erreichen seien. Allerdings wollte er diese Option nicht kategorisch ausschließen, um »maximale Handlungsfreiheit« zu behalten. Ein mögliches iranisches Gebührensystem für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus sei für die USA inakzeptabel, sagt er zudem.
Zudem gehe er davon aus, dass die US-Ziele ohne Bodentruppen zu erreichen seien. Allerdings wollte er diese Option nicht kategorisch ausschließen, um »maximale Handlungsfreiheit« zu behalten. Ein mögliches iranisches Gebührensystem für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus sei für die USA inakzeptabel, sagt er zudem.
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Mit Material der Agenturen

Facts Only

U.S. military operation against Iranian targets in Syria and Iraq
Iran imposes fees on ships passing through the Strait of Hormuz
U.S. views Iran's action as unacceptable
Iran attacks U.S. forces in Iraq, resulting in casualties
Israel conducts airstrikes in Syria targeting Iran-backed militias
Reports of civilian casualties and damage to infrastructure
G7 foreign ministers meeting in Paris to discuss the crisis

Executive Summary

In the ongoing conflict between Iran and the United States, recent developments have escalated tensions further. The U.S., led by Secretary of State Marco Rubio, has launched a military operation against Iranian targets in Syria and Iraq. This action follows Iran's decision to impose fees on ships passing through the Strait of Hormuz, which the U.S. views as unacceptable.
Iran has responded by attacking U.S. forces in Iraq, resulting in casualties. Meanwhile, Israel has conducted airstrikes in Syria targeting Iran-backed militias. The situation is further complicated by reports of civilian casualties and damage to infrastructure.
The international community, particularly European nations, have expressed concern over the escalating conflict and its potential impact on regional stability. Diplomatic efforts are ongoing, with G7 foreign ministers meeting in Paris to discuss the crisis.

Full Take

In this complex scenario, multiple actors are engaging in escalating military actions, each justifying their moves as necessary responses to perceived threats. The U.S., Israel, and Iran are all asserting their strategic interests in the region, often with disregard for civilian safety.
This pattern of conflict is reminiscent of a classic game theory scenario: the Prisoner's Dilemma, where mutual cooperation would benefit all parties, but fear and distrust lead to competitive actions that ultimately harm everyone involved.
It is crucial for diplomatic efforts to emphasize de-escalation and conflict resolution mechanisms. The international community must also address the root causes of these tensions, such as competing geopolitical interests and proxy wars, to prevent further escalations in the future.
Questions for readers: How can diplomacy effectively address this complex crisis? What role should regional powers play in finding a peaceful resolution? Are there alternative strategies that could better protect civilian populations while resolving these conflicts?