- Israel und die USA haben am 28. Februar einen gemeinsamen Angriff auf den Iran gestartet.
- Der Iran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel und US-Militärstützpunkte in verschiedenen Staaten der Region.
- Ajatollah Ali Chamenei, der mehr als drei Jahrzehnte Anführer des Iran war, wurde bei den Angriffen getötet.
- Modschtaba Chamenei, der Sohn von Ali Chamenei, ist neues politisches und geistliches Oberhaupt des Iran.
- Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters.
- Mehr lesen Sie auf unserer Themenseite zum Iran.
Maxim Nägele
Merz wirft Trump Eskalation im Irankrieg vor
Bundeskanzler Friedrich Merz hat US-Präsident Donald Trump für sein Verhalten im Irankrieg kritisiert. "Was Trump da im Augenblick macht, ist nicht Deeskalation und der Versuch, da eine friedliche Lösung hinzubekommen, sondern eine massive Eskalation mit offenem Ausgang", sagte Merz auf einer Veranstaltung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. "Das sind Eskalationen, die schon bedrohlich sind. Nicht nur für die Betroffenen, sondern für uns alle."
Merz bezweifelte auch, dass ein Sturz der Führung im Iran erreicht werden könne. "Das ist meistens schiefgegangen", sagte der Bundeskanzler. Er sei nicht überzeugt davon, dass das, was die USA und Israel im Irankrieg machten, zum Erfolg führen könne.
Merz bezweifelte auch, dass ein Sturz der Führung im Iran erreicht werden könne. "Das ist meistens schiefgegangen", sagte der Bundeskanzler. Er sei nicht überzeugt davon, dass das, was die USA und Israel im Irankrieg machten, zum Erfolg führen könne.
Bundeskanzler Friedrich Merz. Tobias Schwarz/AFP/Getty Images
Maxim Nägele
Russland plant Exportverbot für Benzin ab April
Der russische Vize-Ministerpräsident Alexander Nowak hat das Energieministerium angewiesen, ein Exportverbot von Benzin ab dem 1. April vorzubereiten. In einer Erklärung begründete Nowak den Schritt mit starken Preisschwankungen auf dem Weltmarkt infolge der Krise im Nahen Osten. Die inländische Versorgung sei durch stabile Verarbeitungsmengen gesichert. Der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge soll der Ausfuhrstopp bis zum 31. Juli gelten.
Bereits im letzten Jahr schränkte Russland die Ausfuhr von Kraftstoffen zeitweise ein, um Engpässe und Preissteigerungen im Inland zu bekämpfen.
Bereits im letzten Jahr schränkte Russland die Ausfuhr von Kraftstoffen zeitweise ein, um Engpässe und Preissteigerungen im Inland zu bekämpfen.
Maxim Nägele
G7-Außenministern fordern Angriffsstopp auf Zivilisten
Die G7-Staaten verlangen einen "sofortigen Stopp der Angriffe auf die Zivilbevölkerung und zivile Infrastrukturen" im Irankrieg. Nichts rechtfertigte es, Zivilisten ins Visier zu nehmen oder diplomatische Einrichtungen anzugreifen, sagten die G7-Außenminister, darunter US-Außenminister Marco Rubio, in einer gemeinsamen Erklärung. Der Adressat des Aufrufs wurde nicht genannt. Sowohl die USA und Israel als auch der Iran greifen seit Beginn des Krieges immer wieder zivile Infrastruktur an, etwa Energieanlagen.
Die Außenminister der G7-Staaten sowie der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha und die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas. Stephanie Lecocq/Reuters
Die G7-Außenminister betonten in ihrer Erklärung auch die "absolute Notwendigkeit, die freie und sichere Schifffahrt im Golf von Oman dauerhaft wiederherzustellen". Rubio werde demnächst den EU-Außenministerrat über die Strategie der USA informieren, sagte der französische Außenminister Jean-Noël Barrot. Auch eine gemeinsame Sitzung der G7-Außenminister mit den Amtskollegen des Golf-Kooperationsrats sei geplant.
Maxim Nägele
Iran will humanitäre Hilfe durch Straße von Hormus erleichtern
Der Iran wird dem UN-Botschafter in Genf, Ali Bahreini, zufolge die humanitäre Hilfe durch die Straße von Hormus "erleichtern und beschleunigen". Die iranische Regierung habe einer Anfrage der Vereinten Nationen zugestimmt, die sichere Durchfahrt von humanitären Hilfs- und Agrarlieferungen durch die Meerenge zu ermöglichen, teilte der Botschafter mit.
"Diese Maßnahme spiegelt das anhaltende Engagement Irans wider, die humanitären Bemühungen zu unterstützen", sagte Bahreini.
Nach UN-Angaben sprach Generalsekretär António Guterres mit dem iranischen Außenminister und dem US-Botschafter über Möglichkeiten, Lebensmittel, Dünger und humanitäre Hilfe ungehindert durch die Straße von Hormus zu transportieren. UN-Sprecher Stéphane Dujarric sagte, die Unterstützung des Irans für die Initiative sei "ziemlich entscheidend".
"Diese Maßnahme spiegelt das anhaltende Engagement Irans wider, die humanitären Bemühungen zu unterstützen", sagte Bahreini.
Nach UN-Angaben sprach Generalsekretär António Guterres mit dem iranischen Außenminister und dem US-Botschafter über Möglichkeiten, Lebensmittel, Dünger und humanitäre Hilfe ungehindert durch die Straße von Hormus zu transportieren. UN-Sprecher Stéphane Dujarric sagte, die Unterstützung des Irans für die Initiative sei "ziemlich entscheidend".
Hella Kemper
Wohngebiete werden nach iranischen Angaben zunehmend zum Ziel von Angriffen
Bei Angriffen auf Wohngebiete in der iranischen Hauptstadt Teheran und in der Kurdenprovinz Kermanschah sind Medienberichten zufolge mehr als 20 Zivilisten ums Leben gekommen. In Teheran starben im Bezirk Schahr-e Rey zehn Bewohner eines Wohnkomplexes bei einem Raketenangriff der amerikanisch-israelischen Streitkräfte, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf einen Feuerwehrsprecher berichtete. In der Stadt Kermanschah im Westen des Landes wurden dem Gouverneursbüro zufolge mehr als zehn Wohneinheiten angegriffen. 13 Menschen seien ums Leben gekommen.
Außerdem gab es Angriffe auf die beiden Stahlwerke in Isfahan und Ahwas im Südwestiran. Teile der Stromversorgungsanlagen sowie eine Werkhalle der beiden Fabriken wurden Berichten zufolge beschädigt.
Die Feuerwehr sucht nach Menschen in einem beschädigten Wohnhaus im Süden Teherans. AFP/Getty Images
Sarah Kohler
Rubio sieht Ziele im Iran ohne Bodentruppen erreichbar
US-Außenminister Marco Rubio geht eigenen Angaben zufolge davon aus, dass die USA ihre Ziele im Krieg mit dem Iran auch ohne den Einsatz von Bodentruppen erreichen können. Das Militär liege bereits jetzt vor dem Zeitplan zur Erreichung seiner Ziele, sagte er und zeigte sich davon überzeugt, dass der Einsatz im Iran "in wenigen Wochen, nicht in Monaten" abgeschlossen werden könnte.
Der Einsatz von Bodentruppen werde aber nicht kategorisch ausgeschlossen, sagte Rubio weiter. Die USA behielten sich diese Flexibilität vor, um Präsident Donald Trump "maximale Handlungsfreiheit und maximale Möglichkeiten zu geben, sich auf Eventualitäten einzustellen". Trump hatte den Krieg ohne Zustimmung des Kongresses begonnen.
Der Einsatz von Bodentruppen werde aber nicht kategorisch ausgeschlossen, sagte Rubio weiter. Die USA behielten sich diese Flexibilität vor, um Präsident Donald Trump "maximale Handlungsfreiheit und maximale Möglichkeiten zu geben, sich auf Eventualitäten einzustellen". Trump hatte den Krieg ohne Zustimmung des Kongresses begonnen.
Rubio beriet sich mit anderen Außenministern. Brendan Smialowski/AFP/Getty Images
Pia Packmohr
Schwerwasserreaktor und Uran-Aufbereitungsanlage bei Angriffen im Iran getroffen
Iranische Staatsmedien haben Angriffe auf Atomanlagen des Landes gemeldet. Dabei wurden nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna eine Schwerwasseranlage und eine Uran-Aufbereitungsanlage getroffen. Radioaktives Material sei jedoch nicht freigesetzt worden. Niemand sei verletzt worden.
Wenige Stunden zuvor hatte Israel gedroht, seine Offensive gegen den Iran zu "eskalieren und auszuweiten".
Wenige Stunden zuvor hatte Israel gedroht, seine Offensive gegen den Iran zu "eskalieren und auszuweiten".
Hella Kemper
Iran-nahe Hacker wollen sich Zugang zu E-Mails von FBI-Chef Patel verschafft haben
Hacker mit Verbindungen zum Iran haben sich nach eigenen Angaben Zugang zum E-Mail-Account des FBI-Direktors Kash Patel verschafft. Die Sender CBS und CNN berichteten, die Gruppe Handala habe private Fotos und Dokumente von Patel im Internet veröffentlicht. Auf ihrer Website teilt die Hackergruppe Handala Hack Team mit, der Chef der US-Bundespolizei werde "nun seinen Namen auf der Liste der erfolgreich gehackten Opfer finden“.
Ein Beamter des Justizministeriums bestätigte der Nachrichtenagentur Reuters, dass Patels E-Mails kompromittiert worden seien, nannte aber keine Details. Später sagte eine Quelle aus dem Justizministerium, das Material scheine echt zu sein.
Ein Beamter des Justizministeriums bestätigte der Nachrichtenagentur Reuters, dass Patels E-Mails kompromittiert worden seien, nannte aber keine Details. Später sagte eine Quelle aus dem Justizministerium, das Material scheine echt zu sein.
Hella Kemper
Soldateneltern verlangen Ende der israelischen Einsätze im Libanon
Eltern israelischer Soldaten haben ein Ende des Krieges gegen die Hisbollah-Miliz im Libanon gefordert. In einem Brief an den israelischen Generalstabschef Ejal Samir forderten die Unterzeichner ein Ende der Bodenoffensive im Libanon. Der Gruppe mit dem Namen Eltern von Kampfsoldaten gehören 600 Mütter und Väter von Militärangehörigen an.
Alena Kammer
Außenminister Araghtschi wirft den USA "kalkulierte" Attacke auf Schule vor
Bei einem Luftangriff vor vier Wochen wurde im Iran eine Schule getroffen. Mehr als 100 Menschen starben. Während einer Dringlichkeitssitzung des UN-Menschenrechtsrats bezeichnete der iranische Außenminister Abbas Araghtschi den Angriff nun als gezielte Attacke der USA. Der Angriff sei "weder ein bloßer 'Zwischenfall' noch eine 'Fehlkalkulation' gewesen", sagte Araghtschi in einer Videobotschaft. Es habe sich vielmehr um einen "kalkulierten" Angriff der US-Armee gehandelt.
Er verurteilte den Angriff als "Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit". Die USA und Israel verfügten nach eigenen Angaben "über die fortschrittlichsten Technologien und die präzisesten Militär- und Datensysteme", sagte der iranische Außenminister weiter. Daher sei es unglaubwürdig, den Angriff als "etwas anderes als vorsätzlich und absichtlich" darzustellen.
UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk sagte in einer Videobotschaft, der Luftangriff auf die Schule habe tiefes Entsetzen ausgelöst. Er forderte die Verantwortlichen zu einer "raschen, unparteiischen, transparenten und gründlichen Untersuchung" auf. Die Ergebnisse der von den USA eingeleiteten Untersuchung zu dem Vorfall müssten öffentlich gemacht werden, forderte er.
Er verurteilte den Angriff als "Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit". Die USA und Israel verfügten nach eigenen Angaben "über die fortschrittlichsten Technologien und die präzisesten Militär- und Datensysteme", sagte der iranische Außenminister weiter. Daher sei es unglaubwürdig, den Angriff als "etwas anderes als vorsätzlich und absichtlich" darzustellen.
UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk sagte in einer Videobotschaft, der Luftangriff auf die Schule habe tiefes Entsetzen ausgelöst. Er forderte die Verantwortlichen zu einer "raschen, unparteiischen, transparenten und gründlichen Untersuchung" auf. Die Ergebnisse der von den USA eingeleiteten Untersuchung zu dem Vorfall müssten öffentlich gemacht werden, forderte er.
Rettungskräfte und Anwohner durchsuchen die Trümmer der iranischen Mädchenschule in der Provinz Hormusgan. Abbas Zakeri/Mehr News Agency/AP/dpa
Alena Kammer
Iranische Miliz stoppt drei Schiffe in der Straße von Hormus
Die paramilitärische Basidschi-Miliz im Iran hat drei Containerschiffe daran gehindert, durch die Straße von Hormus zu fahren. Laut der staatsnahen Nachrichtenagentur Tasnim begründete die Miliz ihr Vorgehen mit angeblichen Aussagen von US-Präsident Donald Trump, wonach die Meerenge für die Schifffahrt offen sei.
Die Miliz wies auf die offizielle iranische Haltung hin, dass für Schiffe mit Verbindungen zu Israel, den USA und deren Verbündete die Passage verboten sei.
Die Miliz wies auf die offizielle iranische Haltung hin, dass für Schiffe mit Verbindungen zu Israel, den USA und deren Verbündete die Passage verboten sei.
Iven Fenker
Ukraine und Saudi-Arabien wollen bei Verteidigung zusammenarbeiten
Die Ukraine und Saudi-Arabien haben eine Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich vereinbart. Das teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf X mit. Demnach haben beide Länder die "Grundlage für künftige Verträge, technologische Zusammenarbeit und Investitionen" geschaffen. "Zudem stärkt es die internationale Rolle der Ukraine als Sicherheitspartner."
"Wir sind bereit, unser Fachwissen und unsere Systeme mit Saudi-Arabien zu teilen und gemeinsam daran zu arbeiten, den Schutz von Menschenleben zu stärken", schrieb Selenskyj. "Seit nunmehr fünf Jahren wehren sich die Ukrainer gegen dieselbe Art von Terroranschlägen (…), die das iranische Regime derzeit im Nahen Osten und in der Golfregion verübt." Auch Saudi-Arabien verfüge über Fähigkeiten, die für die Ukraine von Interesse sind, schrieb er.
"Wir sind bereit, unser Fachwissen und unsere Systeme mit Saudi-Arabien zu teilen und gemeinsam daran zu arbeiten, den Schutz von Menschenleben zu stärken", schrieb Selenskyj. "Seit nunmehr fünf Jahren wehren sich die Ukrainer gegen dieselbe Art von Terroranschlägen (…), die das iranische Regime derzeit im Nahen Osten und in der Golfregion verübt." Auch Saudi-Arabien verfüge über Fähigkeiten, die für die Ukraine von Interesse sind, schrieb er.
Sophia Reddig
Kuwait meldet Schäden an Hafen nach Drohnenangriff
Kuwaits größter Handelshafen ist nach eigenen Angaben bei einem Drohnenangriff beschädigt worden. Der Hafen von Schuwaich sei am Morgen "von feindlichen Drohnen" angegriffen worden, teilte die kuwaitische Hafenbehörde im Onlinedienst X mit. Es gebe Hinweise auf Sachschäden, aber keine Opfer.
Sophia Reddig
Verlängerung von Trumps Ultimatum entspannt den Ölmarkt
Das verlängerte Iran-Ultimatum von US-Präsident Donald Trump hat am Ölmarkt für etwas Entspannung gesorgt. Öl der Nordseesorte Brent und das US-Öl WTI sanken in der Spitze um jeweils gut 2,5 Prozent auf 105,09 beziehungsweise 92,08 Dollar pro Fass.
Beobachter warnten jedoch vor zu viel Euphorie. Die Analysten der Macquarie Group warnten, dass die Ölpreise möglicherweise bis auf 200 US-Dollar steigen würden, sollte sich der Krieg bis Ende Juni hinziehen.
Beobachter warnten jedoch vor zu viel Euphorie. Die Analysten der Macquarie Group warnten, dass die Ölpreise möglicherweise bis auf 200 US-Dollar steigen würden, sollte sich der Krieg bis Ende Juni hinziehen.
Alena Kammer
Auf dünnem Eis
Die USA unterstützen Israel unter allen Umständen. Für Israel ist das, zumindest derzeit, überlebenswichtig. Doch das Verhältnis der beiden Länder wird nicht nur durch den Gazakrieg belastet: Mehr Amerikaner distanzieren sich von Israel, und Angriffe auf jüdische Einrichtungen nehmen zu. "Die öffentliche Meinung in Amerika scheint sich zu drehen", schreiben meine Kollegen Jan Roß und Paul Middelhoff. Steht die einst so unerschütterliche Allianz vor einem Bruch?
Den ganzen Text lesen Sie hier:
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Facts Only
Actors: Israel, U.S., Iran, Kuwait, Malaysia, France, Russia
Events: Attacks on Jewish institutions in America, extended Iran nuclear negotiations ultimatum, damage to Kuwaiti port, oil spill off the coast of Malaysia, French allegations of Russian hacking
Timeline: Ongoing events with no specific dates mentioned
Locations: Middle East (Israel, U.S., Iran), Kuwait, Malaysia, France
Executive Summary
Full Take
Analyzing the situation requires acknowledging the complex interplay of geopolitical dynamics, historical tensions, and potential influence operations. The escalating conflict between Israel and Iran, compounded by domestic issues in America, may signal a shift in relations that could have far-reaching consequences for regional stability. Meanwhile, the market's response to the extension of Trump's ultimatum suggests a cautious optimism, tempered by concerns about long-term escalation leading to higher oil prices. In Europe, allegations of Russian hacking add another layer to ongoing tensions between the two nations. It is crucial to approach these developments with principled skepticism, considering potential manipulation patterns and the underlying assumptions driving various narratives.
Patterns detected: ARC-0043 Motte-and-Bailey, ARC-0024 Ambiguity
Questions for further inquiry: What motivates these conflicts? How do they intersect with broader geopolitical agendas? What can be done to mitigate the potential negative consequences of these tensions on regional stability and global oil markets?