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Project Gutenberg

Man And His Ancestor: A Study In Evolution

Morris, Charles

2009enGutenberg #28471Original source
Chimera58
Graduate

Translated from English. Translation by TranslateGemma 4B.

Showing first ~8,000 characters in German. Switch to English for the complete text.

Erstellt von Marilynda Fraser-Cunliffe, Carla Foust und dem Online-Team zur Korrekturlesen unter http://www.pgdp.net

Transkribentenhinweis

Druckfehler wurden korrigiert und am Ende aufgelistet. Alle anderen Unstimmigkeiten sind wie im Original.

MAN UND SEIN ANCESTOR
_Eine Studie in der Evolution_
 von
CHARLES MORRIS

AUTOR VON „ZIVILISATION: EINE HISTORISCHE ÜBERSSICHT DER ELEMENTE“, „DER ARIENRASS“ ETC.

New York

THE MACMILLAN COMPANY

LONDRES: MACMILLAN AND CO., LTD.

1900

_Alle Rechte vorbehalten_

URHEBER, 1900, DER MACMILLAN COMPANY.

Norwood Press
J. S. Cushing & Co.--Berwick & Smith
Norwood Mass. U.S.A.

VORSCHAU

Es wäre schwierig, eine intelligente Person in dieser Welt zu finden, die keine Theorie oder Meinung über den Ursprung des Menschen hat, und vielleicht noch schwieriger, eine solche Person zu finden, die einen guten und ausreichenden Grund für den Glauben in ihr gibt. Dies gilt besonders für diejenigen, die den Menschen als Produkt der Evolution, als natürliche Entfaltung aus der Welt des niederen Lebens betrachten, da hier einfache Überzeugung oder uralte Autorität nicht ausreichen, wie in der Entstehungshypothese, sondern wissenschaftliche Beweise und logische Argumente notwendig sind. Es ist beabsichtigt, diese Klasse von Lesern zu ermöglichen, die Qualität und Angemessenheit ihres Glaubens daran zu überprüfen, dass dieses Buch vorbereitet wurde.

Die Frage der evolutionären Herkunft des Menschen wurde von jüngeren Autoren keineswegs vernachlässigt, aber sie wurde hauptsächlich als Nebenthema in Werken mit einem erweiterten Zweck und größtenteils in technischer Sprache behandelt, die für den Wissenschaftler einfach, aber für den allgemeinen Leser schwierig ist. Das einzige Werk, das dieses Thema zum Hauptthema macht, ist Darwins „Entstehung der Arten“, das eine noch längere Abhandlung über „Sexuelle Selektion“ hinzufügt, sodass die Frage des evolutionären Ursprungs des Menschen nicht als eigenständiges Thema behandelt werden kann. Darwins Werk ist außerdem nun fast dreißig Jahre alt und somit veraltet, und so gut wie möglich kann es nicht als gut für das allgemeine Lesen angesehen werden.

Diese Überlegungen haben zu der vorliegenden Arbeit geführt, in der sich ein Versuch unternommen hat, das Thema der Herkunft des Menschen auf populäre Weise darzustellen, sich mit den verschiedenen bedeutenden Fakten auseinanderzusetzen, die seit Darwins Zeit entdeckt wurden, und bestimmte Beweislinien anzubieten, die in dieser Hinsicht noch nie dargelegt wurden und die dem allgemeinen Argument viel Stärke verleihen.

Das Thema ist von solch weit verbreitetem Interesse, dass es wahrscheinlich ist, dass eine einfache und kurze Darstellung davon akzeptabel sein wird, um jene zu ermöglichen, die im Prinzip Evolutionisten sind, zu erfahren, auf welchen Grundlagen ihre Akzeptanz dieser Evolutionsstufe beruht, und jene zu unterstützen, die sich mit dem gesamten Thema des Ursprungs des Menschen auseinandersetzen, zu einer festen Schlussfolgerung zu gelangen. Zu diesen Zwecken wurde dieses kleine Buch veröffentlicht, in der Hoffnung, dass es einige Zweifelnde auf festes Land bringen und einigen Gläubigen die Grundelemente ihres Glaubens lehren kann.

INHALT

ABSCHNITT SEITE

I. EVOLUTION GEGEN SCHÖPFUNG 1

II. SPUREN DES ANCESTORS DES MENSCH 5

III. RELIKEN DES ALTEN MENSCH 21

IV. VOM VIERBEINEN ZU ZWEIBEINEN 39

V. DIE FREIHEIT DER ARME 54

VI. DIE ENTWICKLUNG DER INTELLIGENZ 68

VII. DER URSPRUNG DER SPRACHE 100

VIII. WIE DIE KLAMMER ÜBERBRÜCKT WURDE 111

IX. DIE ERSTE STUFE DER MENSCHENEVOLUTION 130

X. DER KONFLIKT MIT DER NATUR 158

XI. KRIEG UND ZIVILISATION 195

XII. DIE EVOLUTION DER MORALITÄT 206

XIII. MENSCHS BEZIEHUNG ZUM SPIRITUELLEN 225

MAN UND SEIN ANCESTOR

I

EVOLUTION GEGEN SCHÖPFUNG

Bei jeder Betrachtung des Ursprungs des Menschen sind wir zwangsläufig auf zwei Ansichten beschränkt: eine, dass er das Ergebnis einer Entwicklung von den niedrigeren Tieren ist; die andere, dass er durch direkte Schöpfung in Existenz kam. Keine dritte Ursprungsform kann gedacht werden, und wir können uns sicher auf eine Überprüfung dieser beiden Behauptungen beschränken. Sie sind in jeder Hinsicht Gegensätze zueinander. Die Schöpfungsdoktrin ist fast so alt wie denkender Mensch; die evolutionäre Doktrin gehört in der Tat zu unserer eigenen Generation. Die eine lässt sich nicht durch Beweise belegen; die andere hängt allein von Beweisen ab. Die eine basiert auf Autorität; die andere auf Untersuchung. Die Doktrin der direkten Schöpfung kann bloß behauptet werden, sie kann nicht gestritten werden; die einmal getätigte Aussage lässt nichts Weiteres offen; sie ist eine reine _ipse dixit_. Die Doktrin der Evolution hingegen, die wie sie sein muss auf festgestellten Fakten basiert, ist vollständig zum Argumentieren offen und hängt für ihre Akzeptanz von der Stärke und Gültigkeit der Beweise zugunsten ihrer.

Hätte die Doktrin der direkten Schöpfung des Menschen ursprünglich in unserer Zeit präsentiert werden müssen, wäre der Beweis der Behauptung sofort gefordert worden, und der einzige zulässige Beweis wäre der der Zeugen des Schöpfungsaktes. Es hätten natürlich keine menschlichen Zeugen geben können, da es keine vorhergehenden Menschen gegeben hätte, und Zeugen, die nicht menschlich sind, haben heute in unseren Gesellschaften keine Bedeutung.

(Ende des vorliegenden Textes)

Man And His Ancestor: A Study In Evolution — Morris, Charles — Arc Codex Library